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DIE ALLAROIDE RASSE


Sebastian Haffner schrieb zu diesem Thema (Sebastian Haffner, Anmerkungen zu Hitler, Kindler Verlag GmbH, München, 1978) Zitat:
Eine Binsenweisheit ist es zum Beispiel, dass es verschiedene Völker gibt und obwohl man das Wort seit Hitler kaum mehr in den Mund nehmen darf, auch verschiedene Rassen. ... Dies nur als Beispiel und Warnung davor, alles, was Hitler gedacht und gesagt hat, nur darum schon als indiskutabel zu verwerfen, weil er es gedacht und gesagt hat und jedem, der Völker und Rassen als die Realitäten behandelt, die sie sind, oder der dem Nationalstaat das Wort redet und der Möglichkeit von Krieg ins Auge sieht, mit dem tödlichen Namen: „Hitler“ über den Mund zu fahren. Daß Hitler falsch gerechnet hat, schafft die Zahlen nicht ab.  (Seite 99)
... Rasse, wenn man das Wort seit Hitler nicht mehr in den Mund nehmen will, dann muss man eben ein anderes gleichbedeutendes dafür erfinden. ... (Seite 103).
Der Begriff „allaroid“ ist wertfrei. Er geht auf den Völkerkundler Ewald Banse zurück.(Ewald Banse, Die Türkei, 2. Auflage, Verlag Georg Westermann, 1916)  Er meint damit die große indogermanisch-kaukasische Rasse, "... in deren Bett im Laufe der Jahrtausende so viele Völkerschaften verschwunden sind."
Ich finde den anthropologischen Terminus technicus „allaroid“ zur Bezeichnung des rassischen Grundtyps von den britannischen Inseln bis zum Hindukusch sehr passend. Er ist ideologisch-politisch unbelastet und daher vertretbar.
Viele Einzelgespräche der letzten Zeit haben mir gezeigt, mit welchen gefährlichen Irrtümern unser Volk belastet ist. Mein Ziel ist die Überwindung alter unhaltbarer Vorurteile durch anthropologisch-wissenschaftliche Aufklärung.
Ich setze mich für Völkerverständigung und wo es nötig erscheint auch für endgültige Versöhnung ein.
Deshalb halte ich einen Vortrag zum Thema

DIE ALLAROIDE RASSE

Der Vortrag wird abgesichert in einem historischen Gebäude als geschlossene Veranstaltung und ohne Anwesenheit von Presse und Rundfunk gehalten. Die Anonymität der Zuhörer wird gewahrt. Die gesamte Veranstaltung wird von uns aus Gründen der Rechtssicherheit von Anfang bis Ende aufgezeichnet. Gegenreferate sind nicht vorgesehen.  
Der Vortrag wird zweimal zwei Stunden dauern. Dazwischen soll eine Pause eingelegt werden.
Schriftliche Anmeldung mit Adressenangabe ist unerlässlich. Der Vortragstermin steht noch nicht fest, aber Interessenten können jetzt schon ihr grundsätzliches Interesse bekunden und sich unverbindlich vormerken lassen. Der Vortrag wird nicht wiederholt. Die Räumlichkeiten sind mit ca. 30 Plätzen begrenzt.
Anfragen bitte über E-Mail:
karl.heinz.hoffmann.fks-prc@gmx.de

Karl Heinz Hoffmann
 


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RESÜMEE ZUM VORTRAGSABEND

AM 2.4.2011 IN NÜRNBERG

Die angekündigten Themen waren interessant genug, um das Interesse des Bayerischen Rundfunks zu wecken. Der war dann auch mit zwei Kamerateams anwesend. Heute erhielt ich auf Anfrage die Mitteilung, dass von dem vor Ort aufgenommenen Material überhaupt nichts gesendet wird.
Damit habe ich gerechnet. Mir ist das Spiel schon seit 1979 bekannt. Damals schon hatte Dieter Kronzucker mit den Worten: „Keine Minute mehr für Hoffmann“ eine bereits zeitlich angesetzte Sendung über eine meiner Rede untersagt, denn es war nichts zu finden, was man wenigstens mit einigem Geschick hätte manipulieren können.  Weil ich nichts von mir gebe, was sich zu meinem Nachteil verwenden lässt, und insbesondere auch, weil klar ist, dass ich künftig jede falsche Darstellung juristisch verfolgen werde und die Verleumder einen schweren Stand haben würden, wird eben gar nichts ausgestrahlt. Und wenn doch, dann kann es sich nur um eine Aufbereitung des zwar völlig unzutreffenden aber erwünschten Klischees handeln. Man wird sehen, wie lange das noch so funktioniert. Jedenfalls hat der Bayerische Rundfunk gekniffen.
Auf die zweifelhaften Berichte der Medien bin ich nicht mehr angewiesen. Ich kämpfe mit den laufend aktualisierten Berichten in meiner Website für die geschichtliche Wahrheit. Es wird sicher einige Zeit dauern, bis ich die vierzig Jahre lang über mich ausgekippte Journalisten-Gülle weggeräumt habe, aber ich bin zuversichtlich, denn das Medium Internet kann mir zwar nicht zur völligen Waffengleichheit verhelfen, aber es bietet mir wenigstens ein Forum zur Ver-breitung meiner Argumente. Weil ich im Gegensatz zu meinen Gegnern die geschichtliche Wahrheit vertrete, benötige ich etwas weniger Aufwand.
Ich brauche nur Zeit.
40 Jahre Verteufelung besiegt man nicht in wenigen Monaten, so wie auch die in den Jahren 1972/73 erarbeiteten Programmpunkte zur Gestaltung einer besseren Staatsidee, wohl erst nach meinem Tode wirksam werden.

Karl-Heinz Hoffmann   
Chemnitz, 04.04.2011
    


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Karl Heinz Hoffmann
Büro: Marktplatz 14
91077 Neunkirchen

Tel 09192  1090
Fax 09192  6530
e-mail: karl.heinz.hoffmann.fks-prc@gmx.de

K.H.Hoffmann, Büro: Marktpl.14, 91077 Neunkirchen

An die
Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth
Fürther Straße 112

90429 Nürnberg

04.04.2011/ho


STRAFANZEIGE UND STRAFANTRAG  

Hiermit erstatte ich, Karl Heinz Hoffmann, geb. 27.10.1937,
Strafanzeige und stelle Strafantrag
gegen eine unbekannte Personengruppe, in welcher Hans Günter Schramm eine Führungsrolle inne hat, wegen :
     1. Nötigung
2. Verleumdung und Beleidigung
     3. Vergehen gegen das Versammlungsgesetz (Mitführen von Waffen im Sinne des   Versammlungsgesetzes).
     4. Körperverletzung aus einer Gruppe heraus
5. Bildung einer kriminellen Vereinigung und Unterstützung derselben.
Gründe:
Am Samstag den 2.4.2011 war nach öffentlicher Ankündigung ein Vortrag von mir (Karl-Heinz Hoffmann) massiv von offensichtlich linksgerichteten Demonstranten gestört worden. Der Veranstaltungsort musste von der Polizei großräumig abgesperrt werden. Ihrem Auftrag entsprechend hatten die polizeilichen Ordnungskräfte in erster Linie für die Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Verkehrsflächen zu sorgen. Diesen polizeilich gebotenen Auftrag haben die Ordnungskräfte professionell erfüllt.
Da es sich bei meinen  Gästen (es hatten sich weit über hundert Interessenten persönlich angemeldet) um ganz normale, zeitgeschichtlich interessierte Bürger ohne besondere Erkennungsmerkmale handelte, konnte die Polizei nicht zwischen informationswilligen Bürgern und solchen, die mit der Absicht zu stören gekommen waren, unterscheiden. Insbesondere auch deshalb nicht, weil zum hier relevanten Vortrag ausdrücklich nicht nur „Rechte“, sondern auch „Linke“ eingeladen waren.

Da die Demonstration, wie es aus Rechtsgründen erforderlich gewesen wäre, nicht angekündigt worden war, konnte man sich auch nicht darauf einstellen. Dieser Umstand und die Vortragsthemen waren den Störern wohl bekannt. So konnten sie den Überraschungseffekt in ihre Strategie einbeziehen. Der Demonstrations-aufmarsch führte dazu, dass die Gäste auf dem Treffpunkt blockiert waren und den Versammlungsort nicht erreichen konnten, und zum Teil auch wegen der deutlich erkennbaren Gefahr eines unfriedlichen Verlaufs auch nicht mehr dorthin gelangen wollten. Vor dem Versammlungslokal war wegen der durch aggressive Sprech-chöre bedrohlich aufgeheizten Stimmung kein Durchkommen mehr möglich.
Mit diesem aufgezeigten Verhalten hat die Demonstrantengruppe gemeinschaftlich im gewussten und gewollten Zusammenhang den Tatbestand der Nötigung erfüllt.
Strafbar gemäß § 240 StGB.
Die Person Schramm hat sich dabei deutlich erkennbar als Wortführer hervorgetan.   
Die Gruppe hatte eine eindeutig drohende Haltung eingenommen und diese durch Sprechchöre und Beschimpfungenzum Ausdruck gebracht. Bei den Informa-tionswilligen musste zwangsläufig der Eindruck einer ernsthaften, physischen Gefahr für den Fall ihrer Teilnahme am Vortragsabend entstehen.
Zur Erfüllung des Tatbestandes genügt die Drohung. Es kommt nicht darauf an, ob der Drohende die Absicht hatte, die Drohung wirklich auszuführen. Es genügt, dass sie geeignet war, auf den Bedrohten den Eindruck einer ernstlich beabsichtigten Nötigung zu machen. Eine Drohung durch Gebärden kann schon ausreichend sein.
In Tateinheit mit der geschilderten Bedrohung wurde auch der Tatbestand der Beleidigung gemäß §185 StGB verwirklicht.
In organisierten Sprechchören wurde langanhaltend gerufen: „Nazi raus!“
Dabei wurde auch immer wieder mein Name genannt. Ich wurde persönlich als „Nazi“ bezeichnet. Da ich mich niemals zum Nationalsozialismus bekannt habe und auch weder in diesem Sinne tätig war noch diesbezüglich vorbestraft bin, darf ich die auf mich gemünzte Bezeichnung „Nazi“ als entwürdigende Beleidigung auffassen. Die Strafverfolgung liegt eindeutig im öffentlichen Interesse und muss somit auch von Amts wegen durchgeführt werden.
Von der Demonstrationsgruppe wurde am Abend des 2.4.2011 vor dem Lokal „Bavaria“ in der Hainstraße in Nürnberg auch das Versammlungsgesetz, nach dem das Mitführen von Gegenständen, die sich als Schlagwaffe eignen, verboten ist, gebrochen. Die Demonstranten hatten zahlreiche ca. 130 cm lange, als Schlagwerkzeuge geeignete Latten mitgeführt. Dass in Alibifunktion an den Latten ein Textilteil befestigt war, um sie als Fahne darzustellen, ändert am Tatbestand nichts. Vgl. §2 (3) VersG  
Tatsächlich wurden  in zwei Fällen  Gäste tätlich angriffen und in einem Fall mit einer solchen Fahnenlatte geschlagen und verletzt. Das Vorkommnis ist polizeilich aktenkundig. Damit kann als erwiesen gelten, dass die Fahnenlatten nichts anderes waren, als gesetzwidrig mitgeführte Schlagwerkzeuge.
Wenn die Körperverletzung durch die Verwendung eines Schlagwerkzeugs verwirklicht wurde, liegt auch ohne Antrag des Geschädigten ein von Amts wegen zu verfolgendes Delikt der gefährlichen Körperverletzung, §223a StGB vor.  
Zu prüfen ist auch, ob Landfriedensbruch in einem minderschweren Fall vorliegt, weil der Angriff aus einer Gruppe heraus gestartet und von dieser gedeckt worden war.
Die hier relevante Personengruppe ist allem Anschein nach, aber von hier aus nicht überprüfbar, identisch mit der polizeibekannten  Gruppe „Nazistopp Nürnberg“. Diese Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, permanent nicht verbotene Versamm-lungen mit dem Repertoire der Nötigung, bis hin zur Inkaufnahme der stets mög-lichen Entwicklung zum Landfriedensbruch zu sprengen. Stets begleitet von Nötigung, Bedrohung und immer in Tateinheit mit massiven Verleumdungen und Beleidigungen. Diese Zielsetzung ist gesetzwidrig. Daraus ergibt sich der Straftat-bestand der kriminellen Vereinigung  gemäß § 123 StGB
Die Voraussetzungen sind erfüllt. Es muss sich um einen Personen-zusammenschluss für eine bestimmte Zeitdauer handeln. Der Personenkreis muss über ein Minimum an organisatorischer Struktur verfügen. Beides ist im hier vorliegenden Falle zutreffend. Die Zielsetzung ist auf die fortwährende Begehung von Straftaten gemäß § 185 StGB und §240 StGB  gerichtet. Damit ergibt sich die Voraussetzung der Strafverfolgung gemäß § 123 StGB.
Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Tätergruppe die Strafbarkeit ihres Tuns in voller Breite erkennt. Die Strafbarkeit genügt.
Es ist bekannt, dass sich linke Gruppen zur Rechtfertigung ihres strafrechtlich relevanten Verhaltens auf ein vermeintlich anwendbares Notstandsrecht berufen. Und zwar deshalb, weil sie „Nazis“ bekämpfen, die ihrer Meinung nach zu Unrecht von den staatlichen Ordungskräften geschützt werden. Sie maßen sich an, zu entscheiden, wer „Nazi“ und wer nicht „Nazi“ ist. Dabei liegen die Dinge sehr einfach: Die Wiederbetätigung im Sinne des Nationalsozialismus ist in der Bundesrepublik verboten. Dieses grundsätzliche Verbot ist durch zahlreiche Einzelgesetze geregelt.
Es ist nicht  Sache der ANTIFA, sondern Befugnis und Pflicht der Behörden, festzustellen, was als nationalsozialistisch anzusehen ist und was nicht. Sonst könnte jede politisch kontroverse, einfach nur konkurrierende Idee kurzerhand der Verbreitung von nationalsozialistischem Gedankengut verdächtigt und öffentlich bis zu Vernichtung gemobbt werden. Auf diese Weise könnte jeder politische Konkurrent auf billige Art ausgeschaltet werden. Leider ist das bereits gängige Praxis geworden.
Wird eine Versammlung von den Behörden genehmigt, geduldet und in Folge dessen geschützt, so kann es sich gar nicht um eine „Naziveranstaltung“ handeln.
Behördliche Genehmigung, Duldung und Schutz beweisen zwingend den nicht nationalsozialistischen Charakter der zu beurteilenden Veranstaltung. Das kann jeder Volksschüler verstehen und es ist daher auch den Anführern der ANTIFA-Bewegung zu unterstellen, dass Sie wenigstens so viel Verstand besitzen, das Unrechtmäßige ihres Tuns zu erkennen.
Aus alledem folgt. Die Strafanzeigen erfolgen zu Recht. Die Staatsanwaltschaft ist verpflichtet sachgerecht, politisch unabhängig zu ermitteln.

Gezeichnet
Karl-Heinz Hoffmann  


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IHR SOLLTET ES GELESEN HABEN

1994 erschien im C. Bertelsmann Verlag München das Buch GEHEIMAKTE MOSSAD. Die schmutzigen Geschäfte des israelischen Geheimdienstes.
Verfasser ist der ehemalige Mossad-Angehörige Victor Ostrovsky.
In der Vorbemerkung schreibt Ostrovsky: „Kurz gesagt, dieses Buch ist der Tatsachenbericht von Ereignissen, die ich erlebt habe.“
Bei den geschilderten Ereignissen handelt es sich um hochkriminelle Tötungs-Aktionen. Unter anderem zählt dazu auch der Mord an Uwe Barschel. Vor Gericht hat man Ostrovsky meines Wissens nicht gestellt. Das Buch musste auch nicht vom Markt genommen werden. Und schließlich ist der Bertelsmann Verlag ja auch kein Krawallladen. So wird wohl alles wahr sein.
Ich weiß nicht, ob der Mann noch lebt und wenn ja, wie lange man ihn noch leben lässt. Jedenfalls ist die Lektüre geeignet, die von der Wahnidee der grundsätzlichen Herrlichkeit aller behördlichen Einrichtungen im demokratischen Rechtsstaat Befallenen zu heilen. Mir persönlich hat Ostrovsky mit seinen Enthüllungen meine eigene Einschätzung geheimdienstlicher Tätigkeit bestätigt.
Ich empfehle, das Buch unbedingt zu lesen.

Karl Heinz Hoffmann    
Chemnitz, 04.04.2011      




 

ATOMARE APOKALYPSE

Es ist noch nicht lange her, da schrieb ich in einem Aufruf an die Iraner: „Persönlich bin ich ein Gegner jedweder atomaren Nutzung, denn Kernenergie ist niemals friedlich, auch nicht die wirtschaftliche Verwendung. Allein schon wegen der unlösbaren Entsorgungsproblematik. Für Deutschland wünsche ich mir den totalen Verzicht auf die Nutzung der Kernenergie.“
Damit hatte ich meinen Standpunkt, den ich in dieser kategorischen Form bereits seit 1972 vertrete, erneut bekräftigt. Jetzt nach der japanischen Katastrophe, sind plötzlich alle für den Ausstieg aus der Kernenergie. Auch diejenigen, die bisher als die hartgesottensten Befürworter der Atomkraftnutzung galten. Jetzt fehlt nur noch, dass sie behaupten nicht erst jetzt unter dem Druck der Ereignisse in Japan eine Kehrtwendung vollzogen zu haben, sondern der Kernenergie eigentlich schon immer skeptisch gegenüber standen. An das ständige Drehen und Wenden der Hälse unserer gewählten Spitzendarsteller der  politischen Bühne sind wir gewöhnt. Schlimm ist für uns die Erkenntnis, dass die Regie im Berliner „Staats-Opernhaus“ nur für den Zeitraum von vier Jahren gültige Aufführungen inszenieren kann. Dabei müssen sich die Vorführungen unbedingt am Geschmack der internationalen Hochfinanz orientieren. Denn wer zahlt, schafft an. Wer kann so dämlich sein, die Gefahren der Kernenergienutzung nicht zu erkennen?
Vom Volk gewählte Mandatsträger haben die Interessen der Bevölkerung zu vertreten. Als Ausführungsorgan der Finanzmächte hat man sie nicht gewählt, jedenfalls nicht bewusst. Von der Regierung muss man weit vorausschauende Planungen verlangen können. Es mutet peinlich an, wenn unsere Spitzenpolitiker bekennen, dies oder jenes Problem früher einfach unterschätzt zu haben. Man hört das in letzter Zeit öfter. Genau das wollten wir nicht. Wir wollten keine Leute mit der Lenkung unserer Geschicke betraut wissen, die im Bezug auf die Entwicklung der Zukunft  permanent Fehleinschätzungen unterliegen. Konkret auf die Nutzung der Kernenergie heißt das: Die Atommeiler hätten, bei rechtzeitiger vernünftiger und verantwortungsbewusster Überlegung niemals gebaut werden dürfen, denn was unweigerlich am Ende stehen würde, war auch damals zu Anfang der siebziger Jahre für jedermann erkennbar. Niemand kann behaupten, die Gefahren der Kernenergie hätte man damals noch nicht erkennen können. Man kannte sehr genau die grundsätzliche Unlösbarkeit der Atommüllentsorgung und man wusste auch seit Hiroshima und Nagasaki was eine Kernexplosion bedeutet.
Kernkraftwerke sind niemals wirklich sicher. Im Kriegsfall, der hoffentlich nie eintritt, aber für den wir uns immerfort rüsten, wäre Deutschland mit seinen selbst angelegten, hochexplosiven atomaren Objekten nicht zu verteidigen. Wenn wir uns nicht sofort ersatzlos von den Atommeilern in Europa trennen, dann sollten wir als logische Konsequenz unsere Bundeswehr nicht mit Kriegswaffen, sondern stattdessen mit weißen Fahnen ausrüsten. Landesverteidigung wäre gleichzusetzen mit dem endgültigen, totalen Untergang all dessen, was verteidigt werden sollte.           

Karl-Heinz Hoffmann  
mobil unterwegs

14.03.2011

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DIE HYDRA ANTIFURIA

In einer Zeit, da die Menschen in unzählige Glaubensrichtungen zersplittert sind, lebt mitten unter ihnen ein grässlicher Drache.
Das Ungeheuer hat zwar nur ein kleines Gehirn, aber dafür viele kleine mit Giftzähnen bestückte Köpfe. Die Köpfe haben lange bewegliche Hälse nach Schlangenart. Im gierig aufgerissenen Rachen kann man die gespaltenen Zungen sehen. Man nennt das Ungeheuer Hydra antifuria, weil es danach trachtet, den furor teutonicus auszurotten. Dem Vorläufer des Ungeheuers konnte man, so erzählen uns die griechischen Mythen, die Köpfe der Reihe nach abschlagen. Zwar wuchsen die abgehauenen Köpfe immer wieder nach, aber am Ende war es doch besiegt worden. Ob die Köpfe der unter uns lebenden  Hydra antifuria wieder nachwachsen, ist nicht gewiss, weil  bis heute noch niemand gewagt hat, die Hydra ernsthaft anzugreifen.
Das Scheusal erfreut sich bester Gesundheit. Es ist sehr kräftig, wächst ständig und wird immer aggressiver. In der längst vergangenen alten Zeit, als der Tyrannos noch herrschte, war das Ungeheuer an die Kette gelegt gewesen. Straßen und Plätze waren sicher. Als die Oligarchen die Herrschaft über das Volk antraten, lösten sie die Fesseln der Hydra, förderten und fütterten das gefährliche Tier, denn es sollte auf die versprengten Anhänger des verjagten Tyrannos, die es ja insgeheim immer noch gibt, gehetzt werden.
Die ihr zugedachte Aufgabe erfüllte die Hydra mit großem Eifer, und doch wird sie langsam  zum Problem für ihre oligarchischen Wärter, weil sie jetzt auch die Hand beißt, die sie fördert und füttert. Das hochgezüchtete Untier abzuschaffen, wagt sich niemand. Was bleibt da anderes übrig, als zu versuchen, die Hydra mit noch mehr Förderung ruhig zu stellen?
Doch es könnte auch die Zeit kommen, wo es die Wärter leid werden, ständig selbst gebissen zu werden. Sie könnten dem Scheusal das Futter verweigern,  um es an Unterernährung eingehen zu lassen. Das wäre einfacher, als es erst wieder an die Kette legen zu müssen.
So langsam dämmert es den Oligarchen: Frei herumlaufen lassen kann man die Bestie auf die Dauer nicht.  

Eine fabelhafte Erzählung von

Karl Heinz Hoffmann       

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NACH BEWÄHRTER ANTIFA-METHODE

Die Antifa lässt keine Gelegenheit aus, zeitgeschichtlich wirksame Ereignisse zu verfälschen. Das Antifa-Forum „Stoppt die Rechten“ berichtet unter der Überschrift „Nürnberg: Hoffmann will wieder sprechen“ über mein Vorhaben. Natürlich wie immer, Tatsachen verfälschend und verleumderisch.
So wird fälschlich behauptet, mein Vortrag in Westsachsen sei vor ausgesuchten Kameraden gehalten worden. Der Vortrag wurde von Anfang an, auch in der Presse als „Kameradschaftsabend“ bezeichnet. Diese Darstellung  ist natürlich zweckgerichtet. Damit soll eine enge Verbindung zur Zuhörerschaft meiner Vorträge künstlich hergestellt werden.
Tatsächlich habe ich (außer dem Veranstalter, der mir einige Tage zuvor bekannt wurde) keinen einzigen der Zuhörer gekannt.
Es ist schlicht falsch, wenn immer wieder behauptet wird, ich hätte jahrelang „Nazikontakte“ gepflegt. Wenn es so gewesen wäre, dann würde ich auch dazu stehen und es würde auch niemanden etwas angehen. Ich habe überhaupt keine Berührungsängste weder nach rechts noch nach links. Das Problem dabei ist nur, dass die Linken alle Angebote zu einem offenen Podiumsgespräch ablehnen. Sie wissen wohl, dass ihre Argumente zu schwach sind, um in einer sachlichen Diskussion standhalten zu können. Wenn es der Antifa nicht um politisches Mobbing, sondern wirklich um Aufklärung ginge, dann würden sie mir Gespräche anbieten.
So habe ich beispielsweise schon vor längerer Zeit dem Rechtsanwalt der Geschädigten des Oktoberfestattentates angeboten, vor diesen zu erscheinen, um alle im Raum stehenden Fragen, soweit ich das vermag, zu beantworten. Da kommt keine Reaktion. Auch der linken Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz und anderen Linken habe ich ein Gespräch angeboten. Leider auch keine Reaktion. Nein, man will ungestört weiter phantasieren und das um mich herum aufgebaute Klischee des „Nazimonsters“ nicht in Frage stellen lassen. In dem hier relevanten Traktat heißt es abschließend: „... Nürnberg, von wo er mit seiner Wehrsportgruppe Hoffmann in den 70er Jahren auszog und Angst und Schrecken verbreitete ...“
Angst und Schrecken hat die ehemalige WSG in der Zeit ihres Bestehens niemals verbreitet. Offensichtlich fällt es ja auch schwer, die in Form  gehaltloser Worthülsen vorgebrachten  Vorwürfe zu konkretisieren.  Nach dem Verbot existierte die WSG überhaupt nicht mehr. Angst und Schrecken haben nur die verleumderischen Hetzartikel der Antifa, ebenso wie die der sonstigen Massenmedien verbreitet.
Kernpunkt der Verleumdungskampagnien ist die gegen mich gerichtete Verdachtstheorie, der Hintermann des Oktober-festattentates gewesen zu sein. Pflege dieser Theorie ist im Interesse der finsteren Mächte, die keine Ermittlungen zu fürchten brauchen, solange der Verdacht der Urheberschaft auf mich gelenkt werden kann. So gesehen, könnte man die Antifa auch als „nützliche Idioten“ der finsteren Mächte bezeichnen. Sie wollen ein perfides Verbrechen ans Licht bringen, schützen aber, indem sie an der falschen Stelle suchen, die wirklich Verantwortlichen. Ich will hoffen, dass sie das nicht bewusst, sondern nur aus ideologischer Verblendung tun.
Ich habe das alles viel zu lange ertragen. Damit ist jetzt Schluss. Ich werde künftig, so gut ich es vermag, gegen die zeitgeschichtlich wirksamen Verfälschungen vorgehen. Am allerliebsten im offenen und öffentlichen Gespräch mit der Antifa. Die wird natürlich kneifen und lieber bei ihren alten Rezepten, den verleumderischen Hetzartikeln und Aufmärschen mit Trillerpfeifen bleiben.
Ganz nebenbei, wer mir, bezogen auf die gesamte Zeit der sieben Jahrzehnte meines Lebens eine einzige, aus meinem Mund oder meiner Feder stammende fremdenfeindliche, oder gar antisemitische Äußerung nachweist, darf mir für den Rest meines Lebens täglich seine dreckigen Schuhe zum Putzen bringen. Sie können sicher sein, dass ich kein einziges Milligramm Schuhcreme verbrauchen  werde.
  
Karl Heinz Hoffmann     
Chemnitz 28.3.2011





 

NEGATIV-SCHLAGZEILEN
Die Erfinder der Negativ-Schlagzeilen bejammern ihre eigene Erfindung.

In der Ausgabe vom 22. März 2011 der Leipziger Volkszeitung findet sich auf Seite 20 die groß aufgemachte Überschrift „NEGATIV-SCHLAGZEILEN UMS RITTERGUT BEWEGEN“.
Das Negative, um das sich alles dreht, soll meine Anwesenheit und Tätigkeit  in Sahlis sein. Was ich dort falsch gemacht haben soll, weiß ich nicht. Genau genommen habe ich gar nichts gemacht, was irgendjemanden etwas angehen dürfte. Ist arbeiten jetzt schon eine rechtsextremistische Aktivität?
Man wirft mir vor, Kontakte zu Rechtsextremen zu unterhalten. Was ist das, ein Kontakt? Infiziert man sich, wenn man einem Rechtsextremen die Hand gibt? Wenn man vor extrem rechtsorientierter Zuhörerschaft einen Vortrag  hält, muss man sich damit zwangsläufig abstrichlos mit dem Gedankengut der Zuhörer identifizieren? Man regt sich künstlich über den Vortrag von Hausdorf auf, aber niemand will wissen, was ich dort gesagt habe. Dieser geltungsbedürftigen linken Landtagsabgeordneten Köditz habe ich schriftlich angeboten, ihr gegen Bezahlung von € 15,00 eine DVD mit der kompletten Rede von Hausdorf zu übersenden. Sie hat darauf nicht reagiert. Sie ahnt wohl, dass sie nach der Kenntnisnahme keine Verteufelungsargumente mehr haben würde, aber davon will sie ja nicht ablassen. „Frau Köditz hat den Stein ins Rollen gebracht?“ meint die Leipziger Volks-zeitung. Die Frau hat nichts anderes getan, als eine künstlich erzeugte Güllelawine losgetreten. Sie hat das großangelegte, über Jahre hinweg wirkende Mobbing erneut angefacht. Es gab meinerseits überhaupt keine Aktivitäten, die von öffentlichem Interesse hätten sein könnten, geschweige denn gerügt werden könnten. 30 Jahre lang habe ich mich jeder politischen Äußerung enthalten. Ich habe am gesellschaftlichen Leben so gut wie gar nicht teilgenommen. Was hat mir das eingebracht? Scheinbar bin ich einigen, unter krankhaftem Geltungsbedürfnis leidenden Nullen immer noch gut genug, um sich an mir zu profilieren. Eine Erwähnung  in der Provinzpresse bringt es immer ein, wenn man sich am Wehrsport-Hoffmann reibt - also reibt man sich. Man hat ja nichts Eigenes, womit man glänzen könnte.
Selbst der noble Herr von Breitenbuch lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen, wiedermal in der Provinzpostille Erwähnung zu finden. Wenn die Zeitung nicht schon wieder etwas frei erfunden hat, dann hat Georg-Ludwig von Breitenbuch erklärt, er werde die Geschehnisse um das ehemalige Rittergut Sahlis, insbesondere meine Person und meine Aktivitäten sehr genau beobachten. Was würde der noble Herr von Breitenbuch sagen, wenn ich ihn und seine Aktivitäten sehr genau beobachten ließe? Musste er sich wirklich dieser höchst unfairen und zudem auch dümmlichen, gegen mich gerichteten Hetzkampagne anschließen? Gibt es wirklich nichts, was er vor seiner eigenen herrschaftlichen Türe weg zu kehren hätte? Könnte er vielleicht mal seine Energien darauf verwenden, den Schmutz, der seitens der Antifa bei jeder Gelegenheit über seinen Vorfahren, den Freiherrn Börris von Münchhausen ausgeschüttet wird, wegzuräumen?
Man denkt über konzertierte Aktionen nach, um etwas zu bekämpfen, was nur in den Köpfen der Stadträte existiert. Und wie man sich diese Front vorstellt, ist der Leipziger Volkszeitung auch zu entnehmen. Vertreter der Kirche, Jugendclubs, Heimvolkshochschule und Fachleute. Der Pfarrer wird also auch etwas zu sagen haben. Welchen Beitrag will er leisten? Schon vor langer Zeit habe ich ihn angeschrieben und ein Gespräch vorgeschlagen. Eine Antwort war ich ihm nicht wert.
Wenn es um rechtsextremes Gedankengut geht, dann sollte sich die Kirche besser zurückhalten. Ohne die Jahrhunderte lange gründliche Vorarbeit der Kirche würde es das Phänomen Antisemitismus überhaupt nicht geben.
Die im Namen der Kirche unter dem Kreuz ohne Haken begangenen Verbrechen werden zwar immer schön unter den Teppich gekehrt, das kann sie vergessen aber nicht ungeschehen machen.
Und erzählen Sie mir nicht, das sei ja nur die katholische Kirche gewesen, als lutherischer Protestant habe man damit nichts zu tun. Wenn es nur so wäre. Martin Luther hat sich in zahlreichen Traktaten in der Art des Julius Streicher über die Juden ausgelassen. Luthers Hetzschriften sind Antisemitismus übelster Sorte. In seiner Schrift „Von Juden und iren Lügen“ (1543) forderte er dazu auf, die Synagogen und Häuser der Juden zu verbrennen. Die Bewegungsfreiheit sollte aufs Schärfste beschränkt werden und statt des „Wuchers“ sollten sie zu erniedrigender körperlicher Arbeit gezwungen werden. Josel von Rosheim hatte sich einige von Luthers Predigten angehört und danach erklärt, „... nie seien von einem Gelehrten solche die Tyrannei und Gewaltmaßnahmen gegen die Juden fordernden Worte gehört worden, wie sie Luther geschrieben habe.“ Nein, die Kirche hat keine Berechtigung, sich aufzuspielen. Sie hat genug eigenen historischen Dreck wegzuräumen.  
Und zum Schluss noch eine Richtigstellung. Da ist immer wieder von einem beteuerten Verzicht auf politische Aktivitäten meinerseits die Rede. Ich habe auf  nichts verzichtet und nichts „beteuert.“ Ich habe lediglich einmal vor Jahren dem damaligen Bürgermeister Steglich erklärt, dass ich nicht das geringste Interesse an der Kommunalpolitik in Kohren-Sahlis habe, dass ich nicht beabsichtige, mich da einzumischen. Das gilt auch heute noch,  Jedenfalls solange man mich in Ruhe lässt. Aber ich verbitte mir umgekehrt jede Einmischung in meine privaten Angelegenheiten. Ich habe mich bisher auch nicht dafür interessiert, wen Herr von Breitenbuch für die Arbeiten an seinem Herrenhaus in Rüdigsdorf engagiert hat und wie viel Fördermittel er dafür „kassieren“ durfte.
Laut Leipziger Volkszeitung soll Bürgermeister Siegmund Mohaupt bekundet haben, seiner Kenntnis nach habe es bisher keine von Hoffmann ausgehenden rechten Aktionen in Kohren-Sahlis gegeben. Da fragt man sich doch, worüber man sich eigentlich aufregt? Das ist doch grotesk.
Hoffmann agiert überhaupt nicht? Egal, meint die Meute.
Schließlich könnte oder - würde er vielleicht? Das wollen wir gar nicht erst abwarten. Wir hauen auf jeden Fall feste drauf. Solange, bis sich dieser Hoffmann in Kohren-Sahlis nicht mehr halten kann. Die wirtschaftliche Basis zu zerstören ist uns ja schon gelungen. Das Rittergut wird dann zwar wieder dem unweigerlichen Verfall preisgegeben sein, macht nichts, Hauptsache wir sind den Kerl los, der partout kein Nazi sein will, wo man sich doch 40 Jahre lang große Mühe gegeben hat ihn dazu zu stempeln. Warum will der nicht endlich einsehen, dass er dem Klischee nicht entkommen kann.
Er hat seine gesellschaftliche Aufgabe als Nazi-Buhmann zu erfüllen. Woran könnten wir uns sonst hochziehen?
Leute wie Köditz, Boer, Schott und von Breitenbuch können auf solche Profilierungsmöglichkeiten nicht verzichten.  
Herr von Breitenbuch will rechtsradikalen Aktivitäten entschieden entgegentreten. Wie tapfer, bewundernswert. Bisher brauchte er seine Tapferkeit nicht unter Beweis stellen. Es gab keine geeigneten Aktivitäten. Tut mir leid, dass ich diesbezüglich nicht dienlich war.     

Karl Heinz Hoffmann   
Sahlis 25. 2. 2011


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DIE WAFFEN-SS ALS VORBILD DER EHEMALIGEN WSG?

Wenn Gregor Gysi gefragt wird, wie er zum Kommunismus steht, dann antwortet er: „Es kommt darauf an, was man darunter versteht.“ Gysi versteht darunter schlicht und einfach Gemeinschaftseigentum. Soweit ist die Aussage wertfrei. Ich meine, das kann man vertreten, wenn die Schlüsselindustrie und die Banken gemeint sind.
Andere bringen den Begriff Kommunismus mit stalinistischen Gulags und anderen Menschenschindereien in Zusammenhang. Damit ist der Begriff einseitig negativ belegt.
Wenn Oskar Lafontaine auf Terrorismus angesprochen wird, dann kommt er sofort mit einer Gegenfrage. Er meint, es müsse erst einmal geklärt werden, was Terrorismus überhaupt ist? Denn jeder versteht etwas anderes darunter. Lafontaine spricht dann vom Staatsterrorismus. Damit meint er militärische Einsätze in fernen Ländern, die uns keinen Krieg erklärt haben. Einsätze, bei denen der Tod unzähliger Zivilisten als Kollateralschaden in Kauf genommen wird. Ich sehe das genauso wie Lafontaine. Andere sehen das anders. Für sie ist Terrorismus nur die Gewalt, die uns im Westen trifft. Die durch westliche Militäraktionen im Orient ausgeübte Gewalt wird übersehen.
Ich weiß natürlich nicht, welche Antwort auf den Tisch käme, wenn  beiden die Frage vorgelegt würde, was sie von der Waffen-SS halten, aber ich kann es mir denken.  
Wenn ein Nachwuchs-Nationalsozialist erklärt, was er über die Waffen-SS weiß, dann redet er von einer nationalsozialistisch ausgerichteten völkisch sortierten Organisation, wie sie dem ursprünglichen Konzept Himmlers entsprechend, von den Anfängen bis etwa Mitte 1941 tatsächlich bestand. Anfänglich glichen die Auswahlkriterien zur Aufnahme in die Waffen-SS noch weitgehend denen der Allgemeinen SS also der schwarz uniformierten Parteiorganisation. Die aus nordländischen Freiwilligen entstandenen Divisionen konnten noch im Rahmen der ursprünglichen Vorstellungen untergebracht werden, aber danach setzte ein Zustrom ausländischer Freiwilliger ein, der den kriegsbedingten Sachzwängen folgend, die Struktur der Waffen-SS von Grund auf veränderte. Die Waffen-SS war zu einer exorbitanten europäischen Vielvölkerarmee mutiert, die man  als Vorläufer der Nato betrachten kann.
Wenn ich gefragt werde, ob die Waffen-SS der ehemaligen WSG als Vorlage gedient hat und wie das mit meiner Ablehnung der nationalsozialistischen Rassentheorie in Einklang gebracht werden konnte, dann antworte ich: „Es kommt darauf an, was man darunter versteht. Die Waffen-SS in der Struktur, wie sie zur Anfangszeit bestand, war auf keinen Fall ein Vorbild für uns. Die Waffen-SS als eher unpolitische multi-europäisch ausgerichtete Vielvölkertruppe war zugegebenermaßen eine Richtschnur. Gerade deswegen, weil sie nicht nur eine deutsche Armee war, sondern mit ihren nicht deutschen Freiwilligen den Gedanken und die Hoffnung auf ein geeintes Europa durch praktische Kameradschaft gefördert hat. Mich hat immer die Vision eines in Freundschaft vereinten Europas fasziniert. Ein wirklich zu einer Einheit zusammengeschweißtes  Europa, in dem der Fremde nicht fremd bleibt und zum Mitbürger und Mitstreiter werden kann. So gesehen, kann ich zugeben, dass mich die Waffen-SS inspiriert hat und ich kann darin nichts Negatives erblicken.

Karl-Heinz Hoffmann  
8.3.2011 mobil unterwegs



 


AUFRUF AN DIE DEUTSCHE RECHTE

Damit meine ich jetzt alle, die im Sinne der Deutschen Nationalidee im weitesten Sinne gesellschaftlich engagiert sind. Wenn ich die Deutsche Rechte anspreche, dann trenne ich nicht zwischen parteipolitisch Tätigen einerseits und außerparlamentarisch zusammengeschlossenen Gruppen anderseits. Für die ANTIFA sind wir alle rechts. Die Unterschiede produziert die rechte Bewegung selbst. Es gibt aber leider auch Gruppen, die glauben, die Verwendung von Symbolen und das Absingen von Liedern könne nicht vorhandenes nationales Gedankengut, ja das Denken überhaupt ersetzen. Es haben sich Gruppen etabliert, die mit ihrem Auftreten der deutschen Nationalidee nur Schaden zufügen. An jene Gruppen richtet sich mein Aufruf ausdrücklich nicht. Der intellektuelle Isaak Deutscher (
Isaac Deutscher, Die ungelöste Judenfrage, Rotbuch Verlag Berlin, 1977) ein erklärter Kritiker des Staates Israel, schrieb in seinem Buch „Die ungelöste Judenfrage“, bezogen auf die Israelis und das Judentum insgesamt, „Was bringt mich nur in die Nähe dieser negativen Gesellschaft?“, stellt aber gleichzeitig klar, dass er sich, bei aller Kritik, unentrinnbar gefühlsmäßig mit dem jüdischen Volk verbunden fühlt, weil er diesem entstammt. Isaak Deutscher bekennt sich zum Marxismus und lehnt daher den Nationalstaat ab, zwangsläufig auch den jüdischen. Aus dem  Beziehungsgeflecht der jüdischen Herkunft kann er sich nicht lösen, aber er verzweifelt daran.
Die Bekundungen dieses Europäers, der sowohl dem Judaismus seiner Vorväter als auch der israelischen Staatsidee nichts mehr abgewinnen konnte, haben mir meine eigene Stellung zum deutschen Volk erneut bewusst gemacht. Unser Volk verhält sich, leider mehrheitlich, unendlich peinlich. Es ist auf eine schändliche Ebene herunter amerikanisiert worden. Wenn große Fußball-ereignisse anstehen, gerät das Volk in einen pseudonationalen Taumel. Das kollektive Nationalgefühl erschöpft sich dann in Fahnen schwenken und schlechtem Benehmen. Der Alkohol fließt in Strömen. Die ganze Nation grölt und lallt. Wenn man das mit dem würdevollen Auftreten unserer Sportler und auch der Zuschauer bei der 1. Olympiade in Berlin vergleicht, wird einem das Herz schwer.   
Als die amerikanischen Besatzungstruppen endlich abzogen, jaulten die Bürgermeister der verwaisten Garnisonsstädte, weil der Umsatz der örtlichen Geschäftsleute zurückging.
Das palästinensische Volk kämpft seit vier Jahrzehnten um seine Heimat.
Wir haben uns von unseren Besatzern korrumpieren lassen. Wir weinten ihnen nach, als sie endlich - wenigstens mehrheitlich - abzogen.                                        
Wenn ich sehe, wie peinlich sich manche unserer Volksgenossen im Urlaub in anderen Ländern verhalten, dann schäme ich mich, denn es ist mein Volk in das ich hineingeboren wurde und mit dem mich, ob ich will oder nicht, trotz allem ein starkes Gefühl der Solidarität verbindet.
In der Zeit des verfemten Dritten Reiches, wo alles, aber auch alles schlecht gewesen sein soll, war in jeden Reisepass ein Merkblatt mit dem Titel „Gedenke daß Du ein Deutscher bist“ eingelegt. Das Merkblatt instruierte den Reisenden, wie er sich im Ausland zu verhalten habe, um den Sitten und Gewohnheiten des Gastlandes gerecht zu werden. Vom deutschen Bürger wurde verlangt, dass er sich stets vorbildlich verhält, um sein Land nicht in Misskredit zu bringen.
Die deutschen Nationalisten möchten immer gerne als Elite betrachtet werden. Leider werden sie diesem Anspruch nur selten gerecht. Stattdessen spukt in den Köpfen so mancher nationalen Aktivisten die Vorstellung, man sei ja schon allein durch die deutsche Herkunft hochwertiger als andere. Das ist zwar einfältig, aber bequem. Wenn man sowieso schon etwas Besseres ist, wozu sich dann noch anstrengen, wirklich besser als andere zu sein?
Der als sogenannter „Preußenjude“ bekannte Erlanger Professor Joachim Schöps schrieb in einer Fachzeitschrift: „Jude sein, heißt auserwählt sein ohne eigenes Verdienst“. Es ist natürlich eine religiös begründete Aussage. Man muss das nicht ernst nehmen. Die Legende von der Überlegenheit einer Rasse, der anzugehören angeblich etwas Besonderes bedeutet, ohne dass man sich das Besondere zu verdienen bräuchte, ist eine Irrlehre. Jeder kann sich davon überzeugen, wenn er durch Deutschlands Straßen schlendert oder den Strand an der spanischen oder tunesischen Küste oder sonst wo im Ausland besucht.
Wenn Ihr wollt, dass Deutschland wieder in der Welt geachtet werden soll, dann bemüht Euch, mit gutem Beispiel voran zu gehen.
Leider sind aus der deutschen National-Bewegung neben akzeptablen Ansätzen auch zahlreiche giftige Sumpfblüten emporgeschossen. Sumpfblüten in Form von Gruppierungen, die ein völlig fehlgeleitetes Verständnis vom Dritten Reich ver-breiten.  Ihre Aktionen erschöpfen sich in der Verwendung verbotener Symbole und peinlicher Fremdenfeindlichkeit. Was an Propagandamaterial aus Amerika zu uns herüber schwappt, gehört in den Papierkorb. Ich würde es noch nicht einmal mit der Zange anfassen.
Die amerikanischen Apologeten einer verfehlten Rassepolitik sitzen selbst unangreifbar in den Staaten, während die Adressaten des Materials der Verfolgung durch deutsche Behörden ausgesetzt sind. Und natürlich frage ich mich, ob da nicht bestimmte Absichten verfolgt werden?  
Die von mir ins Leben gerufene und von 1972 bis 1980 geführte  WSG hat ihre Mitglieder nicht verheizt. Die seinerzeit vom Innenminister 1980 erlassene Verbotsverfügung konnte sich nicht auf Straftaten stützen. Gegen keinen einzigen WSG-Mann wurde nach dem Verbot wegen seiner WSG-Mitgliedschaft  ein Ermittlungsverfahren oder gar Strafverfahren eingeleitet.  Die WSG hat Grenzen des staatlich Hinnehmbaren berührt, aber  nicht überschritten. Die WSG hat die bundesdeutschen Gesetze geachtet. Ich habe damals nach dem 30. Januar 1980, wohl zu Erstaunen der Staatsmacht, das ministerielle Verbot respektiert. Ich habe ganz bewusst nichts unternommen, was als Fortsetzung einer verbotenen Organisation hätte ausgelegt werden können. Ich wollte auch niemandem zumuten, sich etwa illegal zu betätigen. Es wäre nur eine Einbahnstraße zum Haftantritt geworden. Es drängt mich, Euch vor falschen Wegen zu warnen. Tut den Ermittlungsbehörden, ja der Staatsmacht insgesamt das Schlimmste an, dass sich denken lässt. Begeht absolut keine strafbaren Handlungen. Nicht in kleinen vorsätzlichen Übertretungen und schon gar nicht im Rahmen von Verbrechen. Bekämpft was ihr bekämpfen wollt, indem ihr keine Angriffsflächen mehr bietet. Ich weiß, dass einige jetzt auf beiden Ohren taub werden, wenn ich meine, man sollte der ANTIFA, die nicht nur von Fördermitteln, sondern auch vom Kampf gegen rechts lebt, nicht dauernd mit Demonstrationen Freude bereiten. Nur über ihre gesponserten Gegendemonstrationen erhält die ANTIFA eine Bedeutung, die sie sonst nicht hat, denn sie ist ja nur, wie der Name schon sagt, gegen etwas und hat nichts, wofür sie eintreten könnte.
Mir ist natürlich bewusst, dass jede politische Bewegung ihre periodisch zu wiederholenden Großveranstaltungen braucht, um den Zusammenhalt zu stärken, aber leider hat das eben auch den beschriebenen Nebeneffekt. Eine ideale Lösung für das Problem gibt es nicht, das räume ich ein.   
Im Einzelnen muss jeder selbst wissen was er zu tun hat. Was er zu denken hat, ist erst recht seine eigene Sache. Ich will deshalb nicht ins Detail gehen, aber einige Grundsätze erlaube ich mir anzuraten. Der „Deutschen Rechten“ möchte ich nicht sagen was sie tun soll, nur was sie nach meiner bescheidenen Ansicht nicht tun sollte, um auf dem Weg zum Erfolg nicht stecken zu bleiben.
Der erste Grundsatz lautet: Streicht aus Euren Programmen und Zielsetzungen alles was im weitesten Sinne mit Religion zu tun hat. Religiöse Gefühle hat man zu respektieren, aber sie dürfen nicht politisch eingesetzt werden. Politischer Kampf gegen religiöse Belange wird unweigerlich zum Rohrkrepierer. Es ist nur eine Frage der Zeit. Gebetsstätten müssen unverletzlich sein, egal ob Kirche, Synagoge, oder Moschee. Wenn das zum eisernen Grundsatz würde, wäre schon viel gewonnen.
Der zweite Grundsatz lautet: Gestattet jedem in Bezug auf kulturelle Aspekte die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit. Auch in Äußerlichkeiten, die Euch nicht gefallen, aber letztlich nicht beschädigen. Wenn man sich an das Fremde gewöhnt hat, ist es nicht mehr fremd. Das meiste von alledem was wir längst für urdeutsch halten, war einmal fremdes Kulturgut, bevor wir es uns angeeignet haben.  
Der dritte Grundsatz lautet: Lebt und handelt im praktischen Leben moralisch einwandfrei und meidet Genussgifte. Entwickelt in euch das Prinzip der Humanität und stellt es noch vor das Nationalgefühl.
Der vierte Grundsatz lautet: Versucht dem Gedanken an ein größeres, die Grenzen Deutschlands überwindendes europäisches Reich in Euren Herzen wachsen zu lassen. Ein Reich, in dem alle Europäer gleich sind. Es ist unsere einzige Chance zur Bewältigung einer Zukunft, die völlig anders sein wird, als die Gegenwart. Die Hinwendung zu Amerika blockiert den Weg in eine bessere Zukunft.
Das Bewusstsein ändert sich nur langsam. Leider wird das Chaos schneller kommen als man sich vorstellt. Ich fürchte, es wird uns unvorbereitet treffen.
Nun werde ich erst einmal viele ärgerliche Nachrichten erhalten. Ich musste Euch aber sagen, was mich in großer Sorge um Deutschland  bewegt, auch wenn ihr mich dafür steinigen wollt.

Karl Heinz Hoffmann





 
 
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