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Satire

2016

April 2016
Satire? Darf ein dicker Hintern Anlass sein?
Zum Thema Satire meine ich
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Januar 2016

Zum Thema Satire meine ich

Satire
Darf ein dicker Hintern Anlass sein?

Aus aktuellem Anlass wird zurzeit die Frage, ob der dicke Hintern des nordkoreanischen Staatschefs satirisch durch die Scheiße gezogen werden darf, heftig kontrovers diskutiert.

Henryk M. Broder vertritt die Ansicht, Kim Jong-un habe es verdient, dass man ihn lächerlich macht. Auf einen einfachen Nenner gebracht, lautet seine These: Kim Jong-un ist ein Diktator und deshalb sind die weltweit anerkannten Menschenrechte auf ihn nicht anwendbar.
Nur Demokraten haben Anspruch auf die Einhaltung der Menschenrechte.  

Mit anderen Worten, der fette Arsch eines Diktators darf als körperlicher Mangel in unbegrenzt scharfer Form angeprangert werden, hingegen ist es unzulässig, die aus dem Leim gegangene Figur demokratischer Autoritäten zu kritisieren.
Nochmal anders und etwas deutlicher ausgedrückt:
Der Hintern unserer Bundeskanzlerin hat für den Satiriker tabu zu sein.
Körperliche Unzulänglichkeiten taugen nicht als politisches Argument. Man könnte natürlich auch das Argument ins Feld führen: Wer nicht will, dass seine Übergewichtigkeit zum Thema gemacht wird, der soll Diät halten.
Ich würde sogar noch weiter gehen. Ich würde sagen, wer so rücksichtslos mit seinem eigenen Körper umgeht, wird ebenso rücksichtslos mit dem Volkskörper umgehen.   
Aber damit ist die Frage noch nicht beantwortet, ob man die Fettleibigkeit politischer Autoritäten grundsätzlich satirisch anprangern darf oder nicht.
Meiner bescheidenen persönlichen Meinung nach sollten in vorsichtigen Grenzen gehaltene Anspielungen auf selbstverschuldete körperliche Mängel, einschließlich demokratischer und undemokratischer Hinterteile erlaubt sein, aber das sollte nicht in primitive Obszönität ausarten.
Wo allerdings findet die Satire ihre Grenze?
Ich will es Euch sagen:
Solange man lachen kann, ist die Satire gut. Über den blanken Arsch von Böhmermann kann ich nicht lachen und über die skurrilen Ansichten Henryk M. Broders ebenso wenig.
Klar, Verarschung ist ein Synonym für Satire, aber wenn der Satiriker mit seinem eigenen nackten Arsch ins Bild steigt, dann verarscht er nur sich selber.   

Karl-Heinz Hoffmann     18.04.2016


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Zum Thema Satire meine ich:

Satire ist ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung obrigkeitlicher Impertinenz.
Das politische Kampfmittel Satire kann eine größere Wirkung entfalten, als die am juristischen Sachlichkeitsgebot orientierte Argumentation.
Aber nur dann, wenn der Satiriker gewisse Grenzen nicht überschreitet.
Satire darf, ja muss ätzend, spöttisch sein. Die mit satirischem Hohn übergossene Autorität soll sich betroffen fühlen. Das ist der Zweck der Satire.  
Die Aufgabe des Satirikers ist die Zurechtweisung des Politikers, der dazu Anlass gibt.
Will eine im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehende Autorität satirische Kritik an seiner Person vermeiden, dann hat er darauf zu achten, dass sein Verhalten keine Vorlage für satirische Kritik bietet.

Nehmen wir das jüngste Beispiel der Erdogan-Kritik:
Solange tatsächliche Vorkommnisse in der Satire verarbeitet werden, ist die Satire in jedem Fall tragbar und muss vom Betroffenen hingenommen werden.
Wenn Erdogan nicht möchte, dass man im Bild zeigt, wie er vom Pferd fällt, dann sollte er kein Pferd besteigen. Wenn er nicht will, dass man Journalisten in Ketten zeigt, dann sollte dafür sorgen, dass es in seinem Machtbereich nicht soweit kommt. Wenn gezeigt wird, wie er stolpert und der Länge nach hinfällt, dann ist das einfach nur lustig. So etwas kann jedem passieren. Kleine menschliche Schwächen dürfen vom Satiriker ausgeschlachtet werden.
Auf die Eitelkeit der satirisch bloßgestellten Autorität braucht der Satiriker keine Rücksicht zu nehmen.
Doch das grundsätzliche Recht des Satirikers, einen obrigkeitlichen Popanz zu schmähen und lächerlich machen zu dürfen, muss auch Grenzen haben.
Werden nicht Tatsachen, sondern unzutreffende oder nicht beweisbare Unterstellungen zum Thema gemacht, sind die Grenzen der Zulässigkeit überschritten. Die Grenzüberschreitung kann auch durch die Verwendung von allzu scharfen Verbalinjurien verwirklicht werden.
Hampelmann wird man vielleicht noch tolerieren müssen, Arschloch hingegen nicht.
Mangelt es dem Satiriker an Fingerspitzengefühl, dann verliert seine Satire an Qualität.
Im schlimmsten Fall muss er sich sogar vor Gericht verantworten. Und das ist gut so.

Karl-Heinz Hoffmann    16.04.2016


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Satire
Geliebte Feindin  Kerstin Köditz

Hallo Kerstin,
wie der Leipziger Volkszeitung zu entnehmen war, hast Du wiedermal aus dem Nähkästchen geplaudert und meine engen Kontakte zu freien Neonazi-Kameradschaften preisgegeben.
Schon vor längerer Zeit hast Du öffentlich darüber philosophiert, ob ich etwa die staatlichen Fördermittelzuschüsse zum Ankauf von Sprengstoff verwendet haben könnte. Jetzt beschäftigt Dich die Frage, ob man die für Notsicherungsarbeiten zweckgebunden ausgezahlten Finanzmittel nicht von mir zurückverlangen könnte.
Nein, meine geliebte Feindin, ich bedaure, das ist leider nicht möglich, weil ich den größeren Anteil der Fördermittel bereits für die Beschaffung von Sprengstoff ausgegeben habe.
Das Zeug liegt bei mir nutzlos auf Lager. Ich habe keine Verwendung dafür. Meine Killergang ist mir abhanden gekommen. Eine neue Killergruppe kann ich in absehbarer Zeit nicht aufbauen.
Die Nazis gehen mir auch von der Fahne, weil ich ein Freund der Türken bin. Das verstehen sie nicht.
Deine Linkschaoten verstehen das übrigens auch nicht.
Na ja, wen wundert es?

Also, wie gesagt, ich brauche den Sprengstoff nicht mehr, aber Du hast garantiert Verwendung dafür. Deine Anhänger haben ja schon an die Hauswand des Rittergutes Sahlis die Parole gesprüht: „Nazis töten“. Dazu eignet sich das Material hervorragend.
Wenn Du mir Deine Adresse mitteilst, schicke ich dir den Sprengstoff gerne zu. Insgesamt drei Paletten. Du brauchst für die Lieferung nichts zu bezahlen. Der Sprengstoff ist ja schon mit staatlichen Mitteln finanziert worden. Also ist es nur recht und billig, wenn er jetzt auch im staatlichen Interesse eingesetzt wird. Der Geheimdienst wird dabei gerne behilflich sein. Die Leute haben langjährige Erfahrung im Anstiften und Begleiten von Verbrechen.
Wenn das Material richtig eingeteilt wird, können Deine Chaoten mindestens zehn Jahre lang jede Menge Nazis töten. Siehst Du, so bin ich zu Dir. Sobald ich Deine Adresse habe, schicke ich die Paletten an Dich los.

Mit solidarischen Grüßen

Karl-Heinz Hoffmann      14.01.2016

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2015

Oktober
Unser Horst un die Dummbartln - Retter oder bauernschlauer Nutznießer


Oktober

Satire

Flüchtlingskrise
Unser Horst und die Dummbartln
Retter oder bauernschlauer Nutznießer?

Hallo Horst!

Du erinnerst Dich an mich? Ich bin der Karl-Heinz aus Ermreuth. Dein treuer Anhänger, den Du Dir zwar nicht selbst erwählt hast, der aber nichts desto weniger „in Treue fest“ an Dir kleben bleibt. So ist das nun mal mit den Anhängern.
Ich habe unverschuldet den Köhler an der Backe und Du hast mich am Hals.

Du weißt, dass ich immer zu Dir stehen werde, auch wenn Du mal einen Griff ins Klo machst. Der Spruch von den „rechten Dummbarteln“ war ein solcher, denn jetzt brauchst Du die externen rechten Dummbarteln dringend, weil die Stimmen Deiner parteieigenen Dummbarteln nicht ausreichen werden, um die erste Geige im Land spielen zu können. Pass auch gut auf, dass Dir der Söder nicht die Schau stiehlt.
Du wirst jetzt von vielen bewundert, weil Du mit der Angela auf Konfrontationskurs gehst. Meine Bewunderung hält sich, trotz grundsätzlicher Anhänglichkeit, zurzeit in Grenzen und zwar deswegen, weil Du es versäumt hast, schon vor ein paar Jahren auf die wahnsinnigen Folgen des Asylgesetzes hinzuweisen. Jetzt wo alles zu spät ist, kommst Du mit Protest daher.
Das ist schwach mein lieber Horst, sehr schwach, besonders deshalb, weil ich Dir ja schon 2011 mit meinem Aufsatz „Die Globalisierung der Völker“ klargemacht hatte, wo die Sache hinlaufen wird. Jetzt haben wir den Salat und Du bist wiedermal zu spät aufgestanden.
Nichts für ungut, mein lieber Horst. Ich bleibe anhänglich. Sagt man nicht, die besten Freunde sind die, die einem die Wahrheit sagen. Das werde ich immer tun. Darauf kannst Du Dich verlassen.
Doch mit der Wahrheit will ich es für heute gut sein lassen, sonst kommst Du am Ende nicht mehr in den Schlaf.
Dein aufrichtiger, ewig anhänglicher Freund

Karl-Heinz Hoffmann  07.10.2015


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September

September 2015
Satire - Limonadenerlass oder Alkoholgewöhnung
Satire - Dreifacher Sicherheitskordon um die Theresienwiese
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Satire
Asylanten-Problem
Limonadenerlass oder Alkoholgewöhnung?

Erst wollte ich es nicht glauben, doch es scheint wohl wahr zu sein.

Dass Bayern die Grenzen nach Österreich oder richtiger von Österreich nach Bayern dicht macht, glaubte ich sofort, weil den bayerischen Großkotzim angesichts der unbeherrschbaren Asylantenflut gar nichts anderes übrig blieb.
Was mir allerdings unglaublich vorkam, war die darauf bezogene Erklärung des bayerischen Innenministers Herrmann. Er soll tatsächlich so dämlich gewesen sein, zu erklären, man könne jetzt vorübergehend, wenigstens während der Oktoberfestzeit keine Flüchtlinge aus dem Nahen Osten mehr nach Bayern einreisen lassen, weil die Mohammedaner an den Anblick volltrunkener Menschen nicht gewöhnt seien.
Sapperlot! Das sind Sprüche. Unglaublich. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt das, weil man den Bayern das unmäßige Biersaufen nicht abgewöhnen kann, müssen die sensiblen Moslemin in Österreich auf der Stelle treten. Und wie lange sollen sie dort ausharren? Bis die Bayern trocken sind? Da könnte man bis zum jüngsten Tage warten.
Der Herr Innenminister müsste halt a bisserl kreativ sein. Entweder er erlässt eine auf der Theresienwiese gültige ministerielle Limonadenverfügung. Der Bierausschank wird mit Rücksicht auf die zarten Gefühle der Mohammedaner verboten und stattdessen darf nur noch Limonade ausgeschenkt werden, natürlich halal. Oder er organisiert möglichst schnell Alkohol-Gewöhnungskurse für Mohammedaner. Wenn‘s Freibier gibt, werden sich in München und Umgebung genug Alkoholiker ehrenamtlich als Instrukteure zur Verfügung stellen. Dessen bin ich sicher.

Aber da wäre noch das schier unlösbare Problem der Dirndlmode. Da bräucht ma halt noch an Busenansatz-Bedeckungserlass. Denn die vornehmlich aus jungen Männern bestehende Flüchtlingswelle ist wandelndes Testosteron. Die orientalischen Männer sind nicht an weibliche Offenherzigkeit gewöhnt. Undenkbar, wenn es zu Übergriffen käme. Vielleicht sollte man schon auf österreichischem Boden, natürlich mit deutschen Steuergeldern Gewöhnungskurse organisieren?        

Die Infantilität unserer Volksvertreter ist erschreckend. Schon die alten Römer haben die Bajuwaren als „kleines diebisches, dem Trunke ergebenes Bergvölkchen“ bezeichnet. War unseren Volksvertretern etwa die bayerische Trunksucht unbekannt?  Bevor man den Bayern das Bier abgewöhnen kann, geht ein Kamel durch ein Nadelöhr.
Die  Zuwanderer sollten an der Grenze bei der Einreise nach Bayern einem Alkoholtest unterzogen werden. Wer kein Alkohol im Blut hat, muss draußen bleiben. Wär doch gelacht, wenn wir den Arabern nicht das Saufen beibringen können. Die wenigen Unbelehrbaren, na ja, die müssen halt wieder dorthin zurückkehren, wo sie hergekommen sind. Das kostet zwar auch wieder viel Geld, ist aber besser als integrationsunwillige Stänkerer im Land zu haben, die dauernd gegen das Biersaufen hetzen und mit dem Anblick freizügiger Dekolletés nicht klar kommen.

Also Herr Minister machen‘s Ihre Hausaufgaben!

Karl-Heinz Hoffmann    15.09. 2015



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Satire
Dreifacher Sicherheitskordon um die Theresienwiese?

Das macht man doch nur, wenn etwas Schreckliches zu erwarten ist.

Wer gibt mir für die Zeit der Oktoberfestivitäten ein hieb- und stichfestes Alibi? Nach meiner leidvollen persönlichen Erfahrung genügt es hierzulande nicht, unschuldig zu sein, man muss damit rechnen, für staatsterroristische Verbrechen als völlig Unbeteiligter verantwortlich gemacht zu werden.
Deshalb muss ich vorsorgen.

Karl-Heinz Hoffmann    15.09.2015

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2014

Dezember

Satire
NSU Affäre

Deutsche Parlamentarier im Gespräch
  

„Merhaba, Kollege Özcelik, ne var ne yok?“
„Bei mir bewegt sich derzeit nichts, und bei Dir Kollege Kurnaz? Yeni haberler var mi?“
„Ja, das kann man wohl sagen. Es gibt neue Nachrichten zur NSU Affäre und die werden Unruhe in unser Geschäft bringen.“
„Na was kann das schon sein. Die verhasste Nazibande ist doch schon längst verurteilt, da brauchen wir das Ende des Gerichtsverfahrens gar nicht erst abzuwarten.“
„Wenn Du Dich da mal nicht täuschst. Ich merke schon, Du bist nicht auf dem Laufenden. Da gibt es seit neuem so einen Arbeitskreis NSU, der sich mit den Ermittlungen genauer befasst.“
„Na wenn schon, was kann das ändern?“
„Nimm das nicht zu leicht, Du solltest dich mal gründlich mit den Veröffentlichungen befassen, die haben nämlich mehr als wir, die verfügen über das gesamte Aktenmaterial der Ermittlungsbehörden. Und was die Sache so brisant macht, sie stellen alles, aber auch wirklich alles ins Internet. Jeder hat Zugriff. Die Angelegenheit beginnt schon zu brodeln.“
„Und woher haben die Leute das Material?“
„Das weiß der Himmel, irgend so ein Internet-Blogger der unter dem Pseudonym Fatalist von Kambodscha aus agiert, hat sich die Akten beschafft und breitet sie vor der Öffentlichkeit aus.“
„Und der Arbeitskreis NSU? Ich meine, wer sind diese Leute, kennt man ihre Namen? Das können doch nur wieder irgendwelche Nazis sein, die ihre Gesinnungsgenossen reinwaschen wollen?“
„Eben nicht Kollege Özcelik. Leider nicht. Es sind alles unbescholtene, bisher auch politisch unauffällige Leute und durchweg Intellektuelle mit Rang und Namen.
Allerdings schreibt auch dieser im Wikipedia als Nazi bekannte Hoffmann Artikel für den NSU Arbeitskreis“
„Na bitte, das hast Du es doch, dann ist doch klar, woher der Wind weht.“
„Ich sehe das nicht so. Ich halte den Hoffmann nicht für einen Nazi. Hast Du schon mal einen Nazi gesehen der türkisch spricht?
Ich habe mich mal in seiner Website umgesehen. Von Nazipropaganda habe ich da nichts gefunden. Dafür aber sehr viel, was auf eine tiefe Türkenfreundlichkeit schließen lässt. Zum NSU Verfahren hat er im Laufe der Zeit bis jetzt mindestens 40 Aufsätze geschrieben. Und es werden immer mehr. Etwas Falsches habe ich auch in diesen Berichten nicht finden können.“
„Was hast Du gemacht? Bist Du von allen guten Geistern verlassen. Egal was der Hoffmann ist oder nicht ist, jedenfalls bist Du jetzt auch ein Nazi.“
„Warum?“
„Na weil jeder der die Hoffmann Website anklickt beim Verfassungsschutz in den Rechtsextremisten-Speicher eingespeist wird. Der Besuch der Website ist ein Kontakt, das genügt. Verstehst Du? Bevor ich mich auf diese Art zum Nazi machen lasse und damit meine Karriere ruiniere, würde ich mir noch eher Kinderpornos herunterladen. Als Kulampara kannst Du heutzutage gesellschaftlich überleben, und politisch wenigstens noch einen großartigen Abgang hinlegen - als Nazi nicht.“     
„Wahrscheinlich hast Du recht, aber wenn ich jetzt sowieso schon beim Geheimdienst als Nazi gelistet bin, werde ich die Hoffmann Website weiter besuchen.“
„Mach was Du willst, ich werde mich jedenfalls an das ungeschriebene Ausgrenzungsgebot halten. Mir ist mein Job wichtiger, als die Wahrheit. Für die Wahrheit kann ich mir nichts kaufen, aber meine Stellung als Parlamentarier ernährt mich und meine Familie.“
„Na mein lieber Özcelik, hoffentlich sprichst Du dann in Zukunft noch mit mir.“
„Das kann ich Dir nicht versprechen Kollege Kurnaz. Du bist jetzt ein Nazi und das hast Du Dir selber zuzuschreiben. Wenn ich mit Dir rede, ist das ein Kontakt mit einem Nazi und das wiederum würde dazu führen, dass auch ich in die Rechtsextremisten-Kartei komme. Bei aller bisherigen Freundschaft, aber so viel Risikobereitschaft kannst Du von mir nicht verlangen.“
„Na dann sind wir ab sofort nicht mehr per Du. Leben Sie wohl Kollege Özcelik und meinetwegen auch auf Nimmerwiedersehen! Mir ist nämlich die Wahrheit bei aller Liebe zum Beruf doch wichtiger als alles andere.“

Karl-Heinz Hoffmann                  29.12.2014



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Satire
NSU Prozess
Juristen unter sich
Warum in die Ferne schweifen?

„Merhaba Kollege Daimakurnaz! Wie geht es Ihnen?“
„Na sagen wir so, es geht mir schlechter, als ich es mir wünsche, aber immerhin besser als ich es verdiene.“
„Na sehen Sie Kollege Hilekar. Verdient haben wir beide ja hier beim OLG die ganze Zeit nicht schlecht.“
„Das ist wohl wahr, aber wie lange noch? Die Luft ist schon lange raus. Zwei Jahre lang verdösen wir im Gerichtssaal die Zeit und noch immer gibt es keinen Beweis dafür, dass die zwei Neonazis überhaupt an irgendeinem Tatort gewesen sind.“     
„Na dafür haben wir aber die Waffen. Ist das etwa nichts?“
„Ja, die haben wir, aber das reicht eben nicht, weil nicht ermittelt werden konnte, wer die Schießeisen zum Zeitpunkt der Tat in der Hand hatte.“
„Ja brauchen wir denn diesen Beweis?“
„Normalerweise schon, ob der Götzl die Nazi-Büyücü auch ohne klare Beweise verurteilt, wissen wir nicht. Es sieht zwar danach aus, aber ob er dann letzten Endes mutig genug ist, das muss sich erst noch zeigen.“
„Mit den bis jetzt aufgebotenen Zeugen haben sich die Vertreter der Anklage schon ziemlich blamiert. Da hat doch kein Einziger etwas getaugt. Wir bräuchten jetzt mal einen neuen Zeugen, der perfekt präpariert ist und nicht nur dummes Zeug redet.“
„Ja, den bräuchten wir, wenn wir weiter Gebühren kassieren wollen, aber woher nehmen?“
Der GBA könnte ja mal beim Verfassungsschutz nachfragen. Der hat doch die besten Kontakte zum italienischen Geheimdienst. Die könnten behilflich sein. Damals bei den Ermittlungen zum Bombenanschlag in Bologna haben die Chefs des italienischen Geheimdienstes sogar auf deutsche Namen ausgestellte Flugtickets zusammen mit einem Sprengstoff gefüllten Koffer im Schnellzug Toronto - Mailand so platzieren lassen, dass alles von den Carabinieri gefunden werden konnte, später hat sich die Sache als vorsätzlich falsch gelegte Spur erwiesen.“
„Das wäre eine Möglichkeit, aber warum in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah. Wir könnten uns doch mal hier in München umschaun.“
„Können Sie deutlicher werden Kollege?“
„Ja, kann ich. Man könnte ja mal, so von Kollege zu Kollege bei dem Rechtsanwalt Dietrich nachfragen, ob der nicht einen guten Zeugen auftreiben kann?“
„Ja wenn er will, kann er das bestimmt. In der jetzt wieder aufgerollten Oktoberfest Sache hat er ja auch eine taufrische Zeugin aus dem Hut gezaubert. Wie das zustande kam, will ich gar nicht wissen.“
Na lassen wir es gut sein, es war nur so eine Idee. Kommen Sie, gehen wir rein in den Gerichtssaal, ich bin müde und will mich ein bisschen ausruhen.“
Bende yoruldum. Gideliz icere!“

Karl-Heinz Hoffmann       20.12.2014



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Satire

CSU

Identitätskrise


„Alois, du wirst as ned glaum.“
„Ja wos nacha?“
„D Partei hod gmaand, mir soin in Zuakunft dahoam nur no deitsch redn.“
„A geh weida! Wuist mi derblecka?“
„Na Alois, die maana des ernst.“
„Ja wia hätt mas denn do? Zerscht hams des blede englisch daherbrocht, un etz kämatns a no mit preißisch daher? Unser Muadasproch ist oiwei no boarisch. Warum soi mir ez afamol wia d Preißn redn? Des war ja a totaler Identitätsverlust. Weil mir san immer no mir. Oda?“
„Oiso, wos moch ma?“
„Wos ma mocha? Mir stelln an Antrag auf: „Ausnahmegenehmigung zur Weiterverwendung unserer Muttersprache im interfamiliären Bereich“.“
„Oba di englischen Wörter woin ma scho a bhoidn derfa? Sonst hätt ma uns ja umasonst damit oplagt. Oda?
„Des is kloa, ich wissert ja scho gor nimmer was ich song soit, wenn ich vo mein Kabbat (Carport) red.“
„Ja un wos song ma, wenn uns da Achmed an Döner „mit Alles“ mocha soi?“
„Wema überhaupt in Zuakunft no an Döner kriang. Den Achmed woins ja am liabsten hoamschicka.“
„Jetzt hob i gmoant, der is do bei uns in Schwabing in da Türkenstraß 170gi dahoam?“
„Des scho, oba des ist hoit no ne lang gnua her.“
„Na soi a hoit a an Antrag stelln. Boarisch redn ko a ja scho, des woas i. Vielleicht derfa dann dobleim?“
„Mir wars recht, oba er is halt a Reigeschmeckter.“
„Des san d Preißn do a?“
„Ja freili, deshalb sollt ma zerscht dei nausschmeißn.“
„Kannt ma net den Achmed dolassn un blous d Preißn nausschmeißn? Scho zwengs dem Döner?“
„War mia aa recht, oba die Großkopferden mocha ja eh was woin.“
„Na wähl mas hoit oafach nimma!“
„Des is a guede Idee, des moch ma. Da werns schaung die Hirnheiner mit eanene saudumme Schnapsideen.“   


Anmerkung des Verfassers für Leser, die der bayrischen Sprache unkundig sind. „Reigschmeckter“ ist ein, in das bayerische Hoheitsgebiet aus anderen Landesteilen Zugewanderter. Der bayrische Begriff ist abgeleitet von dem deutschen Wort „rein“ im Sinn von „herein“ in Verbindung mit dem ebenfalls deutschen Wort „schmecken“. Die semantische Bedeutung des bayerischen Begriffes  „Reigschmeckter“ ist wohl im Sinn eines geschmacksverderbenden Elementes zu verstehen.

Karl-Heinz Hoffmann 16.12.2014



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Satire
Seehofer:

„Null Toleranz gegenüber den rechten Dummbartln“


Auf dem Parteitag der CSU in Nürnberg haut Horst Seehofer wieder mal aufs Blech.
Im Hinblick auf den jüngsten Brandanschlag in Vorra, versucht er sich mit einer scharfen Abgrenzung nach rechts zu profilieren:
Null Toleranz gegenüber den rechten Dummbartln“ röhrt er ins Mikrofon.

O mei! Herr Seehofer, was woins denn mocha, wenn Eahna die rechtn Dummbartln in der CSU olle davo lafa? Jetz homs ja eh schon an Mitgliederschwund. Oder san Eahnane Dummbartln eba links? Des war nei.
Locha miasti, wenn si am End rausstelln dad, dass die Brandstifter von Vorra stramme Anhänger von Eahnana Partei gwen san. Oder hobts Ihr koane Ausländerfeinde bei der CSU?    
Gell Herr Seehofer, Sie wissen scho, dass ma sich seine Anhänger net raussuacha ko. Unerwünschte Anhänger hot ma schnell, ohne dass ma wos dafir ko.

In Treue fest! Lieber Horst,
Dein Gefolgsmann und Freund im Geiste

Karl-Heinz Hoffmann  13.12.2014
Sengs, etz homs scho wida an unerwünschten Anhänger. So geht des.




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August

Satire

Putin leihweise  

In der Frühgeschichte Russlands, als es dort noch kein fest umrissenes Staatsgefüge gab, sollen die Russen die Waräger-Fürsten mit folgenden Worten um Hilfe gebeten haben: „Wir sind ein armes unwissendes Volk. Kommt und herrscht über uns!“

Heute ist Russland eine Supermacht. Und wenn wir selbst entscheiden dürften, an welche Großmacht wir uns anlehnen wollen, dann würde uns die Entscheidung nicht schwer fallen.
Wir erleben eine Epoche der totalen Dekomposition in allen gesellschaftlich organisierten Bereichen. Die traurigen Verhältnisse erfordern eine starke Hand. Wenn ich darüber nachdenke, wer wenigstens etwas Ordnung in das Chaos bringen könnte, dann fällt mir nur Wladimir Putin ein. Ich kann in seinen bisherigen Entscheidungen nichts finden, was zu kritisieren wäre.
Nach einer neuen Verordnung müssen sich in Russland, seit Anfang August 2014 Privatleute, die  Internetblogs mit mehr als 3.000 Zugriffen am Tag betreiben, als Journalisten anmelden - mit allen rechtlichen Konsequenzen. Sie sind verantwortlich für die Richtigkeit ihrer Angaben und haften für die Einträge Dritter. (Quelle: ntv Frankfurt 06.08.2014)
Ja, so eine Regelung wünschten wir uns auch hier in der Bundesrepublik. Wer könnte etwas dagegen haben? Wohl nur die Antifa und der Verfassungsschutz.

Liebe Russen, könntet ihr uns vielleicht Wladimir Putin wenigstens für 2 oder 3 Jahre leihweise überlassen?
In dieser Zeit könnte Putin bei uns etwas Ordnung schaffen und die schlimmsten Erscheinungen der Dekadenz und Fremdbestimmung eliminieren. Putin wird Euch in dieser Zeit fehlen, das wissen wir, aber ihr würdet doch noch ganz gut mit Medwedew und Lawrow zurechtkommen. Halt! Stopp! Lawrow brauchen wir auch, denn den Steinmeyer kann man auf keinen Fall so weiter machen lassen wie bisher. Gauck kann entlassen werden. Den braucht niemand und die als Lachnummer angetretene Mutti als Kriegsministerin sollte auch endlich ins Austrags-Häusl geschickt werden, bevor sie noch mehr Unsinn produziert.
Also Russen, denkt über meinen Vorschlag nach!  Wenn Putin eine Zeitlang über unser geistig verarmtes, verschuldetes und von fremden Mächten abhängiges Volk herrschen könnte, dann würden die damit einhergehenden engen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland auch für Euch von Vorteil sein.

Karl-Heinz Hoffmann     06.08.2014

Im Übrigen meine ich, Deutschland sollte unabhängig und neutral sein


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Ernst und Satire
Schärfste Waffe noch in petto

Ich habe zahlreiche einflussreiche Autoritäten, besonders solche, die am lautesten nach einer Wiederaufnahme der Ermittlungen zum Oktoberfestattentat geschrien haben, in persönlichen Anschreiben aufgefordert, erneut ihre Stimme zu erheben.
Sie sollen jetzt zeigen, ob es ihnen wirklich um Wahrheit und Aufklärung geht, oder nur um die eigene Profilierung auf meine Kosten.
Ich bin über 30 Jahre lang in dieser Sache in unerträglicher Weise, sowohl von den Medien, als auch von Parlamentariern und Autoren verdächtigt worden.
Die Schmähungen und Verleumdungen haben in letzter Zeit durch den Film meines ganz persönlichen Polit-Stalkers, Ulrich Chaussy, „Der blinde Fleck“ und einen Fernsehbericht des Bayerischen Rundfunks, im Zusammenhang mit einer gefälschten BND-Akte, an Intensität zugenommen.


Original Bildunterschrift:
Kontrovers-Autor Till Rüger gelang es als erstem Journalisten
Einsicht in BND-Akten zum Oktoberfest-Attentat zu nehmen.


Ich habe mehrfach darum gebeten, mich bei dem Bemühen um Aufklärung zu unterstützen. Mir wurde in Sachen Oktoberfestattentat niemals von den Ermittlungsbehörden ein Schuldvorwurf gemacht. Ich bin niemals zur Sache verhört worden. Doch die Autoritäten der Bundesrepublik glauben berechtigt zu sein, das von den Propagandisten aufgebaute Schreckensbild vom unmenschlichen Nazi-Hoffmann weiter zu pflegen. Das ist ein Skandal.
Ist es zu viel verlangt, wenn ich darum bitte, endlich rechtliches Gehör zu finden? Ist das nicht das Mindeste im demokratischen Rechtsstaat? Die demokratischen Volksvertreter halten es noch nicht einmal für nötig, auf Anschreiben zu antworten.
Einem, der (wenngleich zu Unrecht), als „Nazi“ in der zeitgeschichtlichen Literatur geführt wird, braucht man nicht, nein darf man nicht antworten, wenn man seine gesellschaftliche, oder politische Karriere nicht aufs Spiel setzen will.  
Der allgemeine Mangel an Zivilcourage ist beschämend. Mein einsamer Kampf um die Wahrheit gleicht einem Kampf gegen Windmühlen.
Hoffentlich zwingt man mich nicht, im Endkampf meine gefährlichste Geheimwaffe ein zu setzen. Sie ist gewaltfrei und rechtlich zulässig, hat aber bei konsequenter Anwendung gegen Parlamentarier eine vernichtende Wirkung.
Ich könnte, nur mal so als Beispiel, wenn ich das wollte,  die Reputation  des Ministerpräsidenten  Horst Seehofer spürbar beschädigen. Ausgerechnet der hat mir zwar nichts getan, aber er unterstützt mich auch nicht.
Es scheint dem Landesvater aller Bayern, wurscht zu sein, ob ein Bürger des Freistaates  von der Justiz beschädigt wurde, trotz der Feststellung seiner Unschuld massiv vom Establishment gemobbt wird und dabei seelisch vor die Hunde geht. Er könnte ja kraft seines Amtes ein Machtwort sprechen und die Behörden anweisen, endlich von Amtswegen für meine Rehabilitierung in Sachen Oktoberfestattentat zu sorgen. Noch besser wäre es, wenn er sich an der Erforschung der Wahrheit beteiligen würde. Wo der Ansatzpunkt zu finden ist, würde ich ihm gerne erklären. Aber dazu müsste er mir zuhören.   
Wie gesagt, ich könnte meine schärfste Waffe gegen einzelne ignorante Parlamentarier, die mich besonders ärgern, wirkungsvoll einsetzen.
Um einen Politiker, zu beschädigen, müsste ich ihn dauernd in Wort und Schrift über den grünen Klee loben.
Ich könnte, möglichst im Gefolge von einem Dutzend tätowierter Männer, die genauso kahlköpfig sind wie ich, auf den Partei-Versammlungen der Zielperson auftauchen. Wir würden nicht stören. Nein, im Gegenteil, wir würden uns nach vorn drängen, am besten vor die Kameras und wir würden unter lauten Bravorufen frenetischen Beifall bekunden:
„Bravo Horst! Bravo! Du bist unser Mann. Wir brauchen den starken Mann im Staate. Räum den Augiasstall in Berlin aus, wie es dein großes Vorbild Franz Josef Strauß gefordert hat. Du bist unser Hoffnungsträger. Horst befiehl! Wir folgen Dir.“
Mit uns hätte der arme Seehofer eine optisch wirksame Anhängerschar, die ihm wie ein Schatten überall hin folgen würde wo auch immer er aufzutreten beabsichtigt. Wenn wir unsere Rolle als begeisterte Gefolgsmänner  überzeugend spielen, dann wird unser lieber  Horst Seehofer für seine Partei über kurz oder lang nicht mehr tragbar sein.
Horst Seehofer braucht jetzt keine Angst zu haben. Er ist nicht mein Feind, wenn ich jetzt weiterführen würde: „Im Gegenteil“, dann wäre das schon die unterste Stufe des Angriffs. Keine Sorge, nicht alles was ich theoretisch  entwerfe, kommt praktisch zum Tragen. Ich werde euren Seehofer und auch andere nicht mit Belobigungen behelligen. Ich bin ja kein Unmensch. Aber wenn ich wollte, könnte ich.
Parteien, die man noch nicht einmal zum Schein loben kann, ohne dabei Brechreiz zu verspüren, könnte ich zersetzen, indem ich dafür Sorge trage, dass Personen mit nationalsozialistischer Gesinnung, unerkannt in die Partei eindringen und dort vielleicht Karriere machen, bis irgendwann der richtige Zeitpunkt zur Enthüllung kommt. Glauben Sie mir ich könnte das, wenn ich wollte.  
Lieber wäre mir natürlich eine parteiübergreifende Mitarbeit an der Aufklärung der Hintergründe zum Oktoberfestattentat. Jetzt wo urplötzlich die gefälschten BND Akten aufgetaucht sind, besteht eine reelle Chance, der Wahrheit näher zu kommen. Was es damit auf sich hat, erkläre ich euch, wenn ihr mir zuhört.

Es wäre schön, wenn sich doch unerwartet ein paar Volksvertreter, die ihrerseits überall Gehör für alles und jedes finden, endlich dafür einsetzen würden, dass auch ich endlich rechtliches Gehör finde.

Karl-Heinz Hoffmann     11.02.2014


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Wehe wenn sie von der Leyene gelassen werden!

Die Mutti und der Bundesgauck,
ein seltsames Gespann.
Die Mutti führt dir Truppe an,
der Andre macht Klamauk.

Die Mutti reist schnell zu der Truppe,
der Gauckler bleibt derweil zu Haus.
Fern der Gefahr rührt er die Suppe,
und andre löffeln sie dann aus.

Wer sterben wird, das ist ihm schnuppe,
für Wüstengeier Leichenschmaus.
Denn wer das Schwert nimmt, der wird auch
zu Tode kommen durch das Schwert
Das war seit jeher schon der Brauch
Kein Tropfen Blut ist Mali wert.

Karl-Heinz Hoffmann          11.02.2014



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Satire

Wer ist Karl-Heinz Hoffmann wirklich?

Kürzlich soll der als Neonazi bekannt gewordene Karl-Heinz Hoffmann (vergl. Wikipedia) gegenüber einem Reporter der maghrebinischen Republik im Vertrauen gesagt haben:

„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich gar nicht Hoffmann heiß.“
(Quelle: Informations-Kitab der Al Kaida. Nr. 107 Karatschi, vom 1. Februar 1975. Das Datum wurde vom islamischen Kalender in die europäische Datierung umgerechnet)  

Und in der Tat, es bestehen bezüglich der Herkunft Hoffmanns etliche „Ungereimtheiten.“ Sprachforscher konnten nachweisen, dass nicht etwa der Münchner Verdachtsjournalist Ulrich Chaussy das Urheberrecht auf den Begriff „Ungereimtheiten“ für sich in Anspruch nehmen kann. Vielmehr wurde dieser Begriff schon in der Zeit des Dritten Reiches von bildungsfernen, realitätsresistenden Kreisen immer dann in Anwendung gebracht, wenn ein gesellschaftliches Phänomen nicht mit Hilfe ihrer dürftigen geistigen Fähigkeiten logisch bewältigt werden konnte.     
Als der uns heute als Rechtsextremist unter dem Namen Karl-Heinz Hoffmann bekannte Erdenbürger am 27. Oktober 1937 in Nürnberg das Licht der Welt erblickte, erschrak der Reichsführer Heinrich Himmler und fürchtete sich. Denn der seinerzeit bei den Autoritäten der Reichsregierung als treffsicher geltende Hellseher Hanussen hatte erklärt, es werde am 27.10.1937 um die Mittagszeit in Nürnberg ein Knäblein geboren, welches später in mannbarem Alter der deutschen Regierung eine Menge Ärger bereiten würde. Auf die Idee, dass es die nationalsozialistische Regierung dann nicht mehr geben würde, demzufolge eine andere Regierung gemeint sein müsse, kam der Reichsführer SS Himmler damals natürlich nicht.
Tatsächlich ereignete sich am 27.10. 1937 die mit Sorge erwartete Geburt. Der neugeborene Knabe wurde in der Lorenzkirche zu Nürnberg getauft und beim Standesamt unter dem Namen Karl-Heinz Andreas Hoffmann eingetragen. Das ist so ziemlich das Einzige was im Zusammenhang mit Karl-Heinz Hoffmann als sicher gelten kann. Alle sonstigen prä- und  postnatalen Ereignisse um Karl-Heinz Hoffmann dürfen im Sinne des Pressegesetzes mit Fug und Recht als „Ungereimtheiten“ bezeichnet werden.   
Von tiefer Sorge erfasst. schaltete Himmler im November 1937, noch bevor die Geburtsurkunde für Karl-Heinz Hoffmann mit dem Arier-Nachweis ausgestellt werden konnte, das Amt für Ahnenerbe ein, um genauere Erkenntnisse über die Herkunft des Kindes zu erlangen.

Bereits bei den damals üblichen Recherchen bezüglich des Arier-Nachweises ergaben sich die ersten „Ungereimtheiten.“ Die vom Vater des Neugeborenen. Dr. Wilhelm Hoffmann für die Eintragungen in das Familienstammbuch dargelegten Erklärungen erweckten Zweifel. Weitere Nachforschungen des Amtes für Ahnenerbe ergaben erhebliche „Ungereimtheiten.“ So wurden zum Beispiel die von anonymer Seite zugesandten Auszüge aus den Geheimakten des russisch-zaristischen Geheimdienstes Ochrana nicht ausreichend gewürdigt.

In den seinerzeit von der bolschewistischen Sowjetregierung an das deutsche Auswärtige Amt gelieferten Geheimakten war vermerkt: „Bei dem unter falschem Namen in Deutschland lebenden Vater des am 27.10.1937 in Nürnberg geborenen Knaben, der inzwischen auf den Namen Karl-Heinz Hoffmann getauft wurde, handelt es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um den von der Kammerzofe am russischen Zarenhof,  Olga Mabusowa heimlich zur Welt gebrachten illegitimen Sohn Rasputins, der den Namen Ivan Mabusow erhielt und eine Zeitlang in Kiew lebte.

Doch eine von Lenin auf Seite 97 der Akten eigenhändig angebrachte Marginalie weist in eine völlig andere Richtung. Damit standen wiederum „Ungereimtheiten“ im Raum.
Lenin schrieb: „Nach neueren Erkenntnissen der bolschewistischen Tscheka ist Ivan Mabusow nicht der Sohn Rasputins. Seine Mutter ist die von Alexander Puschkin romanhaft thematisierte Kapitänstochter. (vergl. Puschkin: Kapitanskaya dotschka) Der Zeugungsakt soll eine Gemeinschaftsproduktion der Brüder Karamasow gewesen sein.
Doch Lenins Anmerkung wirft mehr Fragen als Antworten auf. Mehrere Graphologen, die durch Ihre Expertisen im Zusammenhang mit den von Kujau gefälschten Hitler-Tagebüchern zu Weltruf gelangten, bezweifelten die Echtheit der Lenin zugeschriebenen Anmerkungen in den Geheimdienstakten und bezeichneten sie als geheimdienstliche Hinzufügungen.
So wird die Herkunft Hoffmanns auch durch die Lenin-Marginalien nicht abschließend erhellt.
Es bleiben, wie so oft: „Ungereimtheiten.“
Neueren Nachforschungen zufolge soll der im richtigen Leben als Karl-Heinz Hoffmann bekannte Sohn des Ivan Mabusow mit dem legendären, niemals zweifelsfrei identifizierten Dr. Mabuse, der für zahlreiche Verbrechen verantwortlich gemacht wird, identisch sein.
Gleichwohl konnte dies, juristisch gesehen, dem über Jahrzehnte hinweg schwer verdächtigten Karl-Heinz Hoffmann niemals nachgewiesen werden. So wird man im Bezug auf sein verborgenes Wirken weiterhin mit den „Ungereimtheiten“ leben müssen.
Die gelegentlich geäußerte Vorstellung, Karl-Heinz Hoffmann könnte vielleicht nur das Opfer professionell thematisierter „Ungereimtheiten“ sein, erscheinen angesichts der hohen Gesamtzahl der in der zeitgeschichtlichen Literatur enthaltenen Verdächtigungen unhaltbar.      

Anonyme Zuschrift eines Insiders     03.02.2014


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Satire
Warum holt Ihr mich nicht?

Hallo Kameraden der Polizei,

Ihr habt mich im September 1980, einen Tag nach dem Oktoberfestattentat zu Hause abgeholt und zur Vernehmung nach München gebracht, obwohl ich damals völlig unbeteiligt an dem Geschehen auf der Theresienwiese war und mich auch durch nichts verdächtig gemacht hatte.
Jetzt wo geheime BND-Akten zur Wehrsportgruppe Hoffmann beim Bayerischen Rundfunk auf dem Tisch liegen, deren Inhalt schwere Vorwürfe gegen mich bedeuten, lasst Ihr Euch Zeit? Gerade so, als würden Euch die Erkenntnisse des BND langweilen. Habt Ihr etwa so wenig Vertrauen in die Wahrheitsliebe des BND, nur weil einmal ein Krieg im nahen Osten mit gefälschten BND-Akten geführt werden konnte?
Wenn mich der Bayerische Rundfunk richtig informiert hat, und dem glaube ich mehr als den Geheimdiensten, dann steht in den neu aufgetauchten BND-Akten, ich sei zusammen mit einigen WSG-Männern und italienischen Rechtsextremisten bereits im Jahre 1979 im Libanon gewesen, um dort Pläne für das Attentat in Bologna und auf der Münchner Theresienwiese auszuhecken. Na also! Ist das etwa nichts? Wenn Ihr diese Erkenntnisse einfach ignoriert, wird man Euch wieder einmal den Vorwurf machen, auf dem rechten Auge blind zu sein.
Bitte kommt bald, denn es würde mir helfen, meine Schadenersatzansprüche noch etwas weiter aufzustocken.
Doch ich bitte Euch! Kommt diesmal bei helllichtem Tag, und gebt Euch als Polizei zu erkennen. Nicht wieder wie bei der letzten Razzia in Ermreuth, wo Ihr bei Dunkelheit, wie die Einbrecher über die Leiter zu mir ins Schlafzimmer gekommen seid.
Nehmt Rücksicht auf mein schwaches Herz. Ich fürchte nur den Überraschungsschock beim Eindringen, nicht etwa ein auf  BND-Akten gestütztes Ermittlungsverfahren.
Für das Jahr 1979  habe ich ein wasserdichtes Alibi. Ich war nämlich in jener Zeit nicht, wie der BND behauptet, im Libanon, sondern beim Weihnachtsmann am Nordpol. An der Verschwörung waren unter Vorsitz des Weihnachtsmanns nicht etwa


italienische Rechtsextremisten beteiligt, sondern nur die Heiligen Drei Könige und ein halbes Dutzend als Christkindel verkleidete Eskimos.

Natürlich stehe ich der Justiz, den Medien und der Antifa auch dieses Mal wieder gern als „Watschentoni“ zur Verfügung.

In Erwartung Eures Besuches, wenn‘s recht ist etwa so gegen 10 Uhr früh, sichere ich freundlichen Empfang zu.   

Karl-Heinz Hoffmann         30.01. 2014


                                                    

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Satire
Aus dem Nähkästchen geplaudert

Kürzlich durfte sich unser Innenminister Herrmann wieder einmal profilieren. Das Bayerische Fernsehen ließ ihn  kurz ins Bild steigen.

Mir blieb die Spucke weg, als ich vernahm, wie er da im Rahmen einer, von der „Kontrovers“-Redaktion zusammengestellten Sendung, so ganz locker vom Hocker erklärte, ja, es habe in den 80-ziger Jahren in der Bundesrepublik „Gladio-Truppen“ gegeben, aber das hätte sich nun erledigt. Jetzt gibt es die nicht mehr.
Ich dachte immer, wir unterliegen gemeinsam der Schweigepflicht? Aber wenn sich der Herr Minister nicht an die von seinen Vorgängern getroffenen Vereinbarungen hält, wenn er ohne Rücksicht auf Verluste das wichtigste Geheimnis, nämlich die Tatsache der Existenz von Gladio-Truppen öffentlich preisgibt, dann wird mir niemand verübeln können, wenn ich auch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudere:
Frei von der Leber weg kann ich nun offen von dem reden, was die Antifa immer behauptet hat, aber niemals beweisen konnte.
Die Aufgabenstellung der WSG und die materielle Unterstützung durch bundesdeutsche Behörden war genau abgegrenzt und vertraglich abgesichert worden. Die Vereinbarungen sind bei einem Notar in der Schweiz hinterlegt.
Es war verbindlich vereinbart, dass die über das ganze Bundesgebiet verteilten WSG-Ortsgruppen im Fall eines Angriffes von Truppen des Warschauer-Paktes auch ohne besondere Weisung sofort den Partisanenkampf in den Wäldern, schwerpunktmäßig in Franken, aufnehmen sollen. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, wurden der WSG neben großzügigen Finanzmitteln Waffen und Gerät zur Verfügung gestellt. Der Fuhrpark sollte nur aus Gebrauchtfahrzeugen bestehen, um keinen Verdacht zu erwecken. Jedes Mal, wenn uns die Justiz ein Transportfahrzeug beschlagnahmt hatte, wurden wir umgehend entschädigt, sodass sofortige Neuanschaffungen möglich waren. Uniformen erhielten wir aus BGS-Beständen. Wie ich erfahren konnte, wurden unsere Dienstgradabzeichen auf Veranlassung des Beschaffungsamtes in Pakistan hergestellt. Die dazu nötigen Stickvorlagen habe ich selbst gefertigt und der Behörde zur weiteren Veranlassung zur Verfügung gestellt.

Ein besonders Problem, welches immer wieder Veranlassung zu Anträgen auf Nachbesserung gab, stellte die Bewaffnung dar.
In der Anfangszeit wurden uns nur K 98 Repetier-Gewehre zur Verfügung gestellt. Zu Übungszwecken war das zunächst ausreichend. Doch im März des Jahres 1978 wurde erneut über den grundsätzlichen Umfang der Unterstützung und vor allem über die Beschaffenheit der uns überlassenen Waffen verhandelt. Alle Vereinbarungen liefen nur mündlich über vier höhere Bundeswehroffiziere. Anfänglich wollte man uns nur Schusswaffen der ehemaligen Wehrmacht zugestehen, weil man fürchtete, modernere Waffen könnten bei etwaigen polizeilichen Durchsuchungen die Verschleierung der Herkunft erschweren. Schließlich bekamen wir dann doch modernere Bewaffnung, weil ich klar machen konnte, dass sich ein Partisanenkampf gegen sowjetische Truppen, allein schon wegen der Unmöglichkeit, Munitionsnachschub zu bekommen, nicht mit veralteten Schusswaffen führen lässt. Nach einigem hin und her wurden unsere aus Wehrmachtsbeständen stammenden K 98 eingezogen und später wieder generalüberholt mit neuen Läufen im Nato-Kaliber und neuem amtlichen Beschusszeichen versehen, an uns zurückgegeben. Zusätzlich erhielten wir hundert  Kalaschnikow Sturmgewehre mit Klappschaft aus bulgarischer Fertigung zusammen mit zweihunderttausend Patronen. Weiterhin fünf russische Maschinengewehre mit Munition und fünf mit Läufen im Nato-Kaliber umgerüstete MG 34 aus Wehrmachtsbeständen mit fünfzigtausend Schuss Munition. Achtzig russische Panzerfäuste B 7 mit dreihundertzwanzig Geschossen. Dazu vierzig Selbstladepistolen, zum Teil aus Wehrmachtbeständen, die später beim BGS Verwendung gefunden hatten, aber auch gebrauchte russische Tokarew-Pistolen mit insgesamt zwanzigtausend Schuss Munition, inklusive lederne Pistolentaschen. Darüber hinaus erhielten wir Handgranaten und Sprengmittel. Besonders die Stielhandgranaten aus chinesischer Fertigung waren bei den nostalgisch veranlagten WSG-Kameraden sehr beliebt, weil sie den WK II-Stielhandgranaten sehr ähnlich waren. Unsere Stahlhelme wiesen Gebrauchsspuren auf. Sie waren zuvor schon einige Jahre vom Bundesgrenzschutz benutzt worden. Unsere Übungen fanden weitgehend auf den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels statt. Der WSG wurden dafür besondere, in englischer Sprache abgefasste Ausweispapiere zur Verfügung gestellt, die uns als Stay-behind-Abteilung des Kontingentes der Territorial-Verteidigungs-Streitkräfte der Bundeswehr auswies. Die Offiziere ausländischer Gruppen, die gelegentlich an unseren Übungen teilnahmen, konnten stets die gleichen Ausweise vorlegen.
Diese Sonderausweise befanden sich nur in den Händen von Offizieren der WSG.  Bei persönlichen Kontakten mit Angehörigen der US Armee oder deren Militärkontrollen, wurden wir, nach Vorlage der Spezialausweise stets respektvoll behandelt.  

Das am 30. Januar vom Innenminister erlassene WSG-Verbot war selbstverständlich vorher einvernehmlich abgesprochen worden.
Die Aktivitäten einer „Stay-Behind-Truppe,“ innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik erschien offensichtlich den für uns zuständigen Autoritäten aus Gründen, die mir nicht bekannt sind, nicht mehr opportun zu sein. Ich war mit der Auflösung der WSG einverstanden, nicht zuletzt auch deshalb, weil uns im Ausland, mit Hilfe deutscher Behörden, eine neue Perspektive zur uneingeschränkten Entfaltung unserer Aktivitäten eröffnet wurde. Unsere gesamte Bewaffnung sollte vor dem 30. Januar 1980 an die für uns zuständige Behörde zurück gegeben werden. Diese Anordnung konnte jedoch nicht vollständig ausgeführt werden. Sechs geheime Erddepots sind, über zwei Bundesländer verteilt, bis heute unangetastet geblieben.       

Ich hoffe, mit dieser nach bestem Wissen und Gewissen poetisch frei erfundenen Erklärung den Verdachtsjournalismus bestens bedient zu haben.

Karl-Heinz Hoffmann         20.01.2014   


                                                    

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2013

NPD verbieten, NSDAP sofort zulassen! (Satire)

Wohlgemeinter Rat an die Parlamentarier:    

Seit dem Sturz der nationalsozialistischen Regierung tut Ihr alles, um die nationalsozialistische Idee nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Die endlosen Verteufelungskampagnen, Strafverfolgungen und Verbote halten die nationalsozialistische Ideologie im Gespräch.
Kaum ein Tag vergeht, an dem das III. Reich nicht im Fernsehen geschmäht wird.
Ihr arbeitet ständig an der Unsterblichkeit des Führers.
Was wollt Ihr eigentlich wirklich? Schwingt Ihr unablässig die „Nazikeule“ weil Ihr einen Blitzableiter für den nie versiegenden Strom volksschädlicher Entscheidungen nötig habt? Oder seid Ihr wirklich so töricht, zu glauben, mit fortwährend erlassenen Verbotsverfügungen eine Idee besiegen zu können? Eine Idee, sei sie gut oder böse, kann strafrechtlich bekämpft, aber niemals besiegt werden
Wenn Ihr den Nationalsozialismus ernsthaft besiegen wollt, dann dürft Ihr diese volkspädagogisch unerwünschte Erscheinung nicht verbieten, sondern Ihr müsst Euch dialektisch mit den Argumenten der Nationalsozialisten auseinandersetzen und sie nachvollziehbar widerlegen. Wenn Ihr Euch das nicht zutraut, dann müsst Ihr einen anderen Weg einschlagen.

Wenn Ihr Euch argumentativ nicht durchsetzen könnt, aber doch unbedingt die nationalsozialistische Weltanschauung ein für alle Mal vom Tisch haben wollt, dann solltet Ihr eine Neugründung der NSDAP nicht nur sofort zu lassen, sondern zudem die NS-Partei noch mit staatlichen Fördermitteln sponsern. Die Fördermittel werdet Ihr nicht lange aufbringen müssen, weil sich der Neuaufguss der NSDAP in relativ kurzer Zeit aus eigener Kraft mit nachhaltiger Wirkung zerstören wird. Die Epigonen einer historisch überholten Ideologie werden ganze Arbeit leisten. Dessen könnt Ihr versichert sein.  
In diesem Zusammenhang erlaube ich mir auf einen Aufsatz hinzuweisen, den ich im Jahre 1978 für das Playboy Forum verfasst habe:

Mein Beratungshonorar wollen Sie mir bitte online überweisen.

Karl-Heinz Hoffmann  10.12.13



Im Übrigen meine ich, Deutschland sollte unabhängig und neutral sein.



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STELLENANGEBOT


Dein Landesamt für Verfälschungsschmutz,
Fachbetrieb für die Herstellung neuer Beweismittel und die fachgerechte Aufarbeitung und Optimierung von gebrauchtem und verbrauchtem  Belastungsmaterial

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für interessante Tätigkeit bei bester steuerfreier Bezahlung.

Bevorzugt stellen wir ein:
Personen die bereits in die rechte oder linke Szene integriert sind und über eine einwandfrei nachweisbare, erpressungsfähige Lebensführung verfügen. Journalisten brauchen keinen besonderen Befähigungsnachweis, da sie bereits durch ihre Berufsausübung genügend Erfahrung mit der Materie haben.
Unser hochspezialisiertes, im Ausland geschultes Fachpersonal wird die Neuzugänge auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereiten.
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung.

gez. Abteilungsleiter für operative Einsätze
(Dienstgrad geheim)  A. Schmutzfinger



                                                    

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Satire
Israelische Politik aktuell
„Hey Barack! Siehst du da drüben den kräftigen Musel?
Der beschimpft und bedroht mich schon die ganze Zeit. Ich möchte mir das nicht mehr länger gefallen lassen. Hau dem bitte mal eine in die Fresse. Du kannst Dich auch ganz sicher darauf verlassen, dass ich mich aus dem Kampf heraushalten werde, wenn es eng für Dich werden sollte.
Warum zögerst du noch? Du kennst mich doch schon lange genug um zu wissen, dass ich zu meinem Wort stehe.“

Karl-Heinz Hoffmann       26.09.2013

Im Übrigen meine ich, Deutschland sollte unabhängig und neutral sein.



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2012


STOSSGEBET DER LÄMMER

Gütiger Herr im Himmel,
unsere Leithammel hatten einen Wulf als Hirten für uns unschuldige Lämmer erwählt.
Nun, nachdem wir das erkannt haben, wünschen wir uns einen anderen Führer.
Drei sind im Gespräch.
Herr wir bitten Dich, erspare uns die Kirchendiener:
Die Geißler und Gaukler sollen nicht wieder zur Macht gelangen,
zu viele von uns sind als Ketzer auf dem Scheiterhaufen der Frömmler verbrannt worden.
Fromme Frauen könnte man mit einem guten Tropfen ruhig stellen.
Herr! Schicke uns noch einmal einen Heiland
Hast Du keinen zweiten Sohn?
Wir versprechen feierlich: Wir werden ihn nicht kreuzigen.
Wir werden ihn mit Ehren überhäufen und das höchste Amt antragen.
Zwar wollen wir auf das Kreuzigen nicht ganz verzichten, aber dafür haben wir ja genug Nazis,
die wir als Ketzer erklären und ans Kreuz schlagen können.
Herr erhöre unser Flehen und erlöse uns von allen Übeln.

Karl Heinz Hoffmann   
10.02.2012


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ZUSATZNOVELLE ZUR ERGÄNZUNG DES § 130 STGB

§ 1. Niemand hat das Recht selbst darüber zu bestimmen, ob er ein Neonazi ist, oder nicht.
§ 2. Zuständig für die sachgerechte und rechtlich bindende Einordnung in die Kategorie „Nazi“ sind die folgenden Fachgremien:
Antifa-Gruppen, soweit sie berechtigt sind staatliche Fördermittel zu erhalten.Personen, die sich nachweislich vorbildlich im Kampf gegen den Rechtsextremismus mit dem Kampfmittel Verdachtsjournalismus verdient gemacht haben.
Zum Beispiel: Ulrich Chaussy, Kerstin Köditz, und Andrea Röpke, Ämter für Verfassungsschutz
§ 3. Gegen die von den Fachgremien bestimmte Einordnung können keine Rechtsmittel eingelegt werden

Kommentar zu den Rechtsfolgen:
Wer von den zuständigen Fachgremien als Neonazi eingeordnet wurde, darf nur noch beschränkt am wirtschaftlichen Leben in der Bundesrepublik teilnehmen. Er darf keine Immobilie käuflich erwerben, die über Räumlichkeiten von mehr als 80 qm Wohnfläche verfügt.
Er darf keinen landwirtschaftlichen Betrieb nach biologischen Prinzipien führen. Insbesondere muss ihm die biologische Haltung von Schweinen untersagt werden.
Wer einem in Nazihänden befindlichen landwirtschaftlichen Betrieb Futtermittel oder sonstigen Bedarf verkauft, wird mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro bestraft. Das Gleiche gilt für jede Handlung, die geeignet ist, die Wirtschaftlichkeit des Nazibetriebes zu fördern.
Wer einer als Neonazi festgestellten Person eine Immobilie zur Nutzung überlässt, oder gar verkauft macht sich mit einem Vergehen strafbar. Das Vergehen wird mit Haftstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren geahndet. In minder schweren Fällen kann auf Geldstrafe erkannt werden, jedoch ist die Bestrafung stets unabdingbar mit dem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verbunden und muss aus Gründen der Abschreckung in der Presse veröffentlicht werden.

Mit der Zusatznovelle zur Ergänzung des § 130 StGB wird der Wille des Gesetzgebers deutlich, die eigene Macht und seine Pfründen mit allen Mitteln gegen all jene, die an der moralischen Legitimation der Regierung zweifeln, zu verteidigen.

Einreicher der Zusatznovelle
Dr. Mabuse MDB

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DOTTERWEICH VON ZEUGEN SCHWER BELASTET

Es ist schlimm genug, dass es in einem Staat, der sich gern mit dem Prädikat Rechtstaat schmückt, Staatsanwälte vor Gericht ihre Anklagepunkte wie Tatsachenbehauptungen vortragen dürfen.
Eigentlich dürften sie es nicht, aber man lässt sie gewähren, weil man sich daran gewöhnt hat.
Wenn der Eierdieb Dotterweich vor Gericht steht, hat man ihn solange als unschuldig zu betrachten, bis seine Schuld per Gerichtsurteil erwiesen ist und dieses Rechtskraft erlangt hat. Den Staatsanwalt kümmert das nicht. Er wartet unbekümmert mit Verdacht erregenden Indizien und belastenden Zeugenaussagen, deren Beweiskraft vom Gericht noch nicht verifiziert werden konnten, in seiner Anklageschrift auf:
Der Angeklagte Hugo Dotterweich ist am Tag nach Lichtmess widerrechtlich in den Hühnerstall seines Nachbarn Alfons Neidhart eingedrungen und hat dort ein Ei gestohlen. Das gestohlene Ei hat der Angeklagte Dotterweich dann in  seiner Wohnung aufgegessen.
Als Beweismittel führe ich an:
Die übereinstimmenden Aussagen der Gesangvereinbrüder Heinrich Willeweich  und August Gernhilf.  
Beweis: Eine leere Eierschale im Abfallkorb des Angeklagten Dotterweich.
            Fundstelle  Küche/Abstellraum, zweite Türe links.
           Aservatennummer 1,
           Zeuge zur Auffinde-Situation: Kriminalinspektor Hans Oberschlau.
Das wäre alles noch nicht so schlimm, wenn der Staatsanwalt nicht schon vor Prozessbeginn eine Pressemeldung herausgegeben hätte.
Daraufhin hatte die Zeitung einen Bericht unter der Schlagzeile veröffentlicht:

NEUE ERKENNTNISSE IM EIERDIEBPROZESS
HUGO DOTTERWEICH VON ZEUGEN SCHWER BELASTET.

Am Ende des Verfahrens wurde Hugo Dotterweich vom Gericht freigesprochen. Natürlich kommentierte die Presse den Freispruch, um dem Informationsbedürfnis der Bevölkerung gerecht zu werden:

FREISPUCH FÜR HUGO DOTTERWEICH
Der als Eierdieb bekannt gewordene Hugo Dotterweich (wir berichteten mehrmals darüber) wurde gestern vom Amtsgericht Lichtenau trotz belastender Zeugenaussagen überraschend freigesprochen. Doch es bleiben offene Fragen und Ungereimtheiten. Es gibt Eierdiebe, die unerkannt ihr schändliches Treiben unter der Maske des Biedermanns fortführen.
Vor allem die männliche Bevölkerung ist aufgerufen, ihre Eier vor dem Zugriff Krimineller zu schützen.

Soweit die Pressemeldung.

Hugo Dotterweich war freigesprochen worden, aber auch danach wurde sein Name immer wieder in Zusammenhang mit Eierdiebstählen in Verbindung gebracht. Er blieb in seinem Heimatort bis an sein Ende der „Eierdieb.“


Karl Heinz Hoffmann

31.01.2012

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DETEKTIV MUSS PASSEN

„Man hat mir gesagt Sie sollen der Beste sein.“
„Schon möglich. Was kann ich für Sie tun, Lady?“
„Finden Sie jemand der blasierter ist als Friedmann!“
„Vergessen Sie‘s, Lady!“

Karl Heinz Hoffmann
17.01.2012

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RUMPEL-ZSCHÄPI

Die Zschäpi steht im Walde
ganz still und stumm.
Da tanzen Staatsanwalte
um sie herum.

Sagt wie mag die Frau nur sein
die da steht im Wald allein,
wir haben keine Kenntnis
doch sie muss ins Gefängnis.

Doch welche Tat hat sie getan?
Was fangen wir mit ihr jetzt an?

Ach wie gut, dass niemand weiß,
dass sie vielleicht gar nichts weiß.

Bleibt sie gar für immer stumm,
ach das wär doch gar zu dumm.
Am Ende blieb nur heiße Luft,
der ganze Aufwand wär verpufft.
Auf noch so viele Fragen
könnte  Zschäpi sagen:
„Ach wie gut dass niemand weiß
dass ich Rumpel-Zschäpi heiß“.

Karl Heinz Hoffmann
17.01.2012


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DIE WAHL DER QUAL

Es ist quälend, nur Quälendes wählen zu können.

Das parlamentarische Menü:

In Weihwasser abgebrühte „Schwatz“-Wurzeln.
Sülze, Pustekuchen und Dörrpflaumen.
Roth-Grüner Quatsch mit Soße.
Geschmacklose warme gelbe Rübe.
Rote Grütze mit unverdaulichem Bodensatz.
Gärender Apfelbrei.

Was soll ein Mensch, der bei klarem Verstand ist, davon auswählen?
Bin ich ein Staatsfeind, ein Unhold, weil ich mir derart Unbekömmliches nicht zumute?

Karl Heinz Hoffmann
17.01.2012

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2011


DAS ANDREA-RÖPKE-SYNDROM BEHERRSCHT DIE BERICHTERSTATTUNG

Das Andrea-Röpke-Syndrom ist eine neuzeitliche, in parlamentarischen Demokratien grassierende pathologische Einschränkung des gesunden Menschenverstandes, dessen Heilungschancen als äußerst gering eingeschätzt werden.
Deutliches Symptom ist die Wahnvorstellung, dass jede aus politischen Zweckgründen zu Papier gebrachte Behauptung mit Tatsachen gleichgesetzt werden kann.
Diese pathologische Wahnvorstellung führt schon nach kurzer Inkubationszeit zu zwangsneurotischen Verhaltensmustern.
Der Befallene sucht sich eine Zielperson aus, sammelt über sie, unter manischem Zwang stehend, kritiklos massenweise Nachrichten, die sich in den Archiven der Massenmedien finden lassen.
Das Krankhafte besteht nicht in der Sammelleidenschaft, sondern darin, dass dem vom Andrea-Röpke-Syndrom Befallenen Presseerzeugnisse und Antifa-Traktate gleichermaßen, wie unwiderlegbare Offenbarungen erscheinen. Im fortgeschrittenen Stadium  weigert sich der Kranke beharrlich, eindeutige, vernünftig nicht wiederlegbare Argumente zur Kenntnis zu nehmen, wenn diese der massenmedial erzeugten Meinung entgegen stehen. Er macht sich den Tenor der Presseerzeugnisse zu Eigen, erhebt sie zum Dogma und drängt damit an die Öffentlichkeit. Psychoanalytische Untersuchungen haben gezeigt, dass besonders Menschen mit schwach ausgeprägtem Selbstwertgefühl vom Andrea-Röpke-Syndrom befallen werden.
Die immer weiter um sich greifende psychische Schwäche, die medizinisch nicht therapierbar ist, könnte durch die Justiz geheilt werden, wenn deren Vertreter nicht selbst vom Andrea-Röpke-Syndrom befallen wären. Deswegen bleibt der Gesellschaft nichts anderes übrig als die Auswirkungen zu ertragen.

Karl Heinz Hoffmann

28.11.2011

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DEUTSCHER GRUSS BEIM DEUTSCHEN MILITÄR?

Christian Wulff hat kürzlich unseren Soldaten in Afghanistan einen Besuch abgestattet.
Wie man hörte, wollte er die Moral der Truppe stabilisieren. Es wird wohl nötig gewesen sein. Wem gefällt es schon, fern der Heimat in ständiger Gefahr die Herrschaft der afghanischen Drogenbarone zu stützen?
Daran wird Herr Wulff sicher nichts ändern können.
Womit wollte er die Truppenmoral heben?
Ich habe da eine Vermutung, die sich hoffentlich nicht bewahrheiten wird. Könnte es sein, dass er zum Zweck der moralischen Aufrüstung den aus einer vergangenen Epoche stammenden militärischen Gruß wieder bei der Truppe einführen möchte?
Die Frage ist berechtigt, denn wozu hätte er sonst schon vor längerer Zeit so fleißig den Deutschen Gruß zusammen mit seiner Gattin geübt?

Karl Heinz Hoffmann
18.10.2011



Dein Volk grüßt zurück

HEIL DIR IM VERLIERERKRANZ



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LÄNGST FÄLLIGE UMBENENNUNG


Achtung! Genossen der antifaschistischen Bewegung!
Auf Grund selbstkritischer Erkenntnisse sehen wir uns veranlasst, den bisherigen Namen „ANTIFA“ durch eine geringfügige Änderung des Wortbildes, dem tatsächlichen Wirken unserer ruhmreichen Bewegung anzupassen.
Ab sofort treten wir nur noch unter dem Namen „ANTIWA“ auf. steht für Anti-Wahrheit.
Damit werden wir unseren über Jahrzehnte hinweg erfolgreich angewendeten Kampfmethoden endlich gerecht. Nur durch die ständige Verbreitung der Unwahrheit können wir die gefürchteten Neonazi-Banditen politisch ausschalten. Wenn es darum geht, diesen abscheulichen Gegner niederzuringen, dürfen wir niemals aufhören die Unwahrheit zu verbreiten.
Denkt immer daran, unser gerechter Kampf muss siegreich enden. Mit der Wahrheit kämen wir dabei nicht besonders weit, sie ist daher zu ignorieren.    

Antiwafer aller Länder vereinigt Euch!
Gez. Ober-Antiwa-Kommissar Schwatzkopf



LESERBRIEF EINES ROTFRONTAKTIVISTEN

Wir haben  nun mit Beschluss vom Dezember 2011 den Namen unserer Organisation geändert.
Aber war das nun auch wirklich richtig?
Indem wir uns dazu bekannt haben, die Verbreitung der Unwahrheit als politisches Kampfmittel zum Prinzip erhoben zu haben, sind wir doch schon wieder unserem Prinzip untreu geworden, indem wir mit dem Bekenntnis zur Verbreitung der Unwahrheit die Wahrheit gesagt haben.
Und genau das wollten wir doch nicht.
Wie sollen sich die Genossen da noch zurechtfinden? Wenn das so weiter geht, wenn unser Prinzip, stets die Unwahrheit zu verkünden, durch allzu häufiges Bekenntnis zur Wahrheit aufgeweicht und womöglich nicht mehr durchgehalten werden kann, dann sollten wir uns rechtzeitig ein zweites Mal umbenennen.
Ich erlaube mir den Namen Pro Wahrheit, abgekürzt PROWA vorzuschlagen. Allerdings können wir damit nur glaubwürdig sein, wenn wir die neue Linie der Wahrheit durchhalten.
Offen gestanden ist das der einzige Punkt der mir Sorgen macht, weil unsere Mitglieder schon zu lange massiv auf die alte Linie eingeschworen wurden.

Ein besorgter Aktivist der Antifa,
der unerkannt bleiben will.

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UNTAUGLICHE MEDIKAMENTE

Der Volkskörper liegt auf dem Sterbebett. Er hat sich schon unmittelbar nach dem Krieg mit dem kulturzersetzenden amerikanischen „Way of Life“ infiziert.
Diese gefährliche Krankheit ist längst chronisch geworden, daher werden  auch nach einer überlebensnotwendigen Rosskur Spätfolgen unvermeidlich sein.
Der Volkskörper kann nicht mehr völlig ausgeheilt werden, aber die  Folgen des Morbus Amerikanismus könnten durch eine geeignete Therapie gemildert werden.
Versuche, dem erkrankten Organismus mit Apfel-Saft und pastörisiertem Schafskäse auf die Beine zu helfen, sind kläglich gescheitert.   
Bodenständige, einfache geistige Naturprodukte im Verbund mit dem Verzicht auf die ständige ungesunde Inhalation überalterter Ideologien sind jetzt angezeigt.

Euer besorgter Irrenarzt
Dr. Karl-Heinz Allesgut


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STRENGER BLICK NACH FERNOST -

NACH WESTEN MIT BLINDHEIT GESCHLAGEN

Unsere Kanzlerin, ach die Gute, mahnt bei den Mongolen die Menschenrechte an. In der Mongolei darf es keine Todesurteile mehr geben.
Unsere Angela, die personifizierte christliche Nächstenliebe, ist sie nicht anbetungswürdig? Wann endlich wird sie der Papst selig sprechen?
Bedauerlich ist nur, dass sie unter Sehstörungen leidet, wenn sie den Blick nach Westen richtet. Von den amerikanischen Todeszellen und Gaskammern hat sie noch nie etwas gehört und Guantanamo hält sie für ein Sanatorium.
Saudi Arabien liegt zwar von ihr aus gesehen nicht im Westen, aber es ist ein Bundesgenosse im Kampf gegen alle Länder, die sich ihr Erdöl  nicht rauben lassen wollen.

Karl Heinz Hoffmann
14.10.2011


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WAS MAN SICH IN ISRAEL ERZÄHLT



„Jom tow Izhak, hast du schon gehört die neuesten Chiduschim? Die deutschen Nazis waren bei uns in Israel zu Besuch.“
„Gott der Gerechte!!  Nerven haben die Deutschen, das muss ihnen der Neid lassen. Wer hat sie eingeladen? Und ferwas sind se gekommen? Oder willste mer machen mewulwel, Abraham?“
„Sie waren hier, es ist kein Scherz, auch wenn es unglaublich klingt, mit so etwas scherze ich nicht. Die deutschen Nazis wollen das Existenzrecht für Erez Jisroel anerkennen.
Und wer die Nazis eingeladen hat, kannst du dir doch denken. Natürlich diejenigen, die es nötig haben.“
„Abraham, du sprichst in Rätseln, ich kann mir nicht denken, wer es bei uns nötig hat, mit den deutschen Nazis zu dibbern.“
„Na, wir zwei nicht. Wir hätten sie und ihre Erklärung nicht gebraucht. Wir hätten den Staat Israel auch nicht gebraucht. Es war eine Sünde, den jüdischen Staat zu gründen, solange der Messias noch nicht erschienen ist. Wir von Mea Schearim sind zufrieden, wenn wir in Jerusalem beten können und hier unsere letzte Ruhestätte finden. Uns hätten die Araber dabei nicht gestört. Im Gegenteil, wo hätte mer die Schabbesgoim hergenomme wenn es nur uns gegeben hätte?
Aber dieser sündige Pakt mit den deutschen Nazis ist im Interesse der Falken in der Knesset. Von denen schämt sich keiner, mit  deutschen Nazis zu dibbern. Und meschugge sind sie auch nicht. Sie haben mit klammheimlicher Freude zugesehen, wie die deutschen Nazis den Weg der Anti-Islamhetze beschreiten. Wenn die Deutschen, ja alle Europäer die Moslemin hassen, dann fallen sie den Israelis nicht in den Arm, wenn palästinensische Flüchtlingslager bombardiert werden. Und niemand wird mehr fragen, warum wir den Palästinensern die Heimat geraubt haben. Das ist der Grund für die komische Chawruse.“
„Na wir zwei haben nichts geraubt, und die anderen in Mea Schearim auch nicht, wir waren schon immer hier und wir hatten uns mit den anderen gut vertragen.“
„Weiß ich doch Abraham. Manchmal denkt man  halt doch nicht nur als frommer Jidd, sondern auch ein bisschen israelisch, obwohl man weiß, was Recht und was Unrecht ist.“
„Bleibt aber noch die Frage, was soll dem Dutzend Nazis dieser Schwenk um hundertachzig Grad nützen? Es muss ihnen doch klar sein, dass sie die Spaltung ihrer Partei in zwei Lager und damit eine Schwächung der deutschen Nationalisten riskieren, wenn sie das Existenzrecht Israels bekräftigen. Die Nazis haben doch bei jeder Gelegenheit das Schicksal ihrer heimatvertriebenen Volksgenossen bejammert. Warum mussten die unbedingt zum Existenzrecht ihr Choosem druf drücke? Das passt doch nicht zusammen.“
„Oh Izhak, bist Du wirklich so einfältig? Wenn der Moslemhass propagiert wird und gleichzeitig die Nazipartei geschwächt wird, dann sind zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt worden. Eine solche Entwicklung ist doch Gold wert. Es wird sich schon rechnen.  Für einen guten Coup haben unsere Falken immer ein paar Schekel übrig. Na? Jetzt hast du mich aber verstanden, Izhak?“
„Verstanden hab ich, aber darüber lachen kann ich nicht. Mein Herz blutet, wenn ich an die Leute denke, denen man alles genommen hat, und sie obendrein noch bei jeder Gelegenheit demütigt und gnadenlos verfolgt.“
„Recht hast du Izhak, der Herzl tät sich im Grab herumdrehen, wenn er wüsste, was aus seiner Idee geworden ist. Aber jetzt muss ich nach Hause. Sarah hat gefillte Fisch gemacht. Also dann, wir sehen uns ja öfter! Schalom bis zum nächsten Mal, so Gott will immer noch in Jeruscholajim.“

Karl Heinz Hoffmann
30.06.2011


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BEWEISSICHERUNG BEIM LIEBESSPIEL

Willst Du in der nächsten Zeit
wieder kacheln wie gewohnt,
kannst Du Dir nicht sicher sein,
ist´s die Lust die aus ihr schreit,
oder wird sie fremd entlohnt?

Gewinnt der Trieb die Oberhand,
zeichne das Geschehen auf,
denn vor der Lust steht der Verstand,
dann erst springe auf sie drauf.
Mit gefilmtem Lustgenuss
sparst Du Ärger und Verdruss.

Jörg Kachelmann ist freigesprochen worden.
Er hat Glück gehabt. Es hätte auch anders kommen können.
Die freie Beweiswürdigung ist ein gefährliches Instrument.
Jedenfalls hat dieses Urteil, das ich begrüße, weil eine eindeutige Beweisführung auf Grund der Sachlage gar nicht möglich gewesen wäre,  in mir wieder einen Funken Glauben an die Unbestechlichkeit der Justiz erzeugt. Freilich gilt das nur für Richter, nicht für die stets weisungsgebundenen Vertreter der Anklagebehörde.  
Jörg Kachelmann kann ich nur raten, seine Liebesspiele zum Zweck der Beweissicherung per Videoaufnahme zu sichern.
Die nächste Gespielin mit bösen Absichten könnte schon bereitstehen. Man kann ja ganz gut verdienen, wenn man einen Prominenten aufs Kreuz legt.  
Und beim nächsten Mal hätte Kachelmann ein weitaus größeres Problem, weil ja da schon mal irgendetwas in der Art gewesen ist. Es braucht gar nichts passiert sein, allein die Häufung der Verdachtsfälle genügt schon, um neuaufgelegte Verdächtigungen glaubwürdig erscheinen zu lassen.

Karl Heinz Hoffmann
31. Mai 2011


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DIE ANTIFA HÖRT AUF MEIN KOMMANDO

Die WSG ist am 30. Januar 1980 außer Dienst getreten.  
Nun habe ich ein neues Kommando übernommen. Die Nürnberger Antifa marschiert jetzt für mich, wann immer ich es für zweckmäßig halte. Die WSG folgte meinen Anweisungen und Befehlen. Die Antifa richtet sich bereits im vorauseilenden Gehorsam nach meinen Intentionen. Genosse Schramm steht stramm, wenn er meine Absichten erahnt. Sobald er der Sache gewiss ist, lässt er mobil machen. Pünktlich zum erwarteten Zeitpunkt erscheint er mit seiner Propaganda-Kompanie im Operationsgebiet und eröffnet lautstark die Kampagne. Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass der Haufen so leicht zu lenken ist. Kurzum, alles läuft bestens.
Wir sollten nur aufpassen, dass die Behörden nicht Wind davon bekommen, dass die Antifa  meinen Interessen dienlich ist, es könnte den Fördermittelfluss gefährden.
  
gez. Karl Heinz Hoffmann, Chef der WSG a.D.  
derzeit telepathisch agierender  Kommandeur der 1. Nürnberger Antifa-Propagandakompanie     

Chemnitz, den 11.04.2011


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IHR NAME WAR KOTWITZ

Niemand kann sagen, wie sie zu der Stellung kam, auf die sie so stolz war, die sie aber nicht ausfüllen konnte. Ihr Name traf den Nagel auf den Kopf. Sie konnte trotz emsiger Bemühungen niemand so richtig zum Lachen bringen, ihre Witze waren immer schal. Sie hatte nicht viel im Kopf, dafür aber etwas mehr auf der Hüfte. Mit einem langen Schal, der in ihrer Lieblingsfarbe gehalten war versuchte sie ihre Hüftpolster zu verdecken, aber das wollte nicht so recht gelingen. Darüber sehr betrübt, wurde sie von heftigen Minderwertigkeitskomplexen geplagt. Aus diesen Komplexen erwuchs der zwangsneurotische Drang,  irgendetwas bekämpfen zu müssen. Es musste natürlich etwas sein, was ihr Applaus versprach, wenn sie dagegen zu Felde ziehen würde. Und so kam sie auf die Idee, den Rechtsextremismus zu bekämpfen. Da war der Applaus auf jeden Fall sichergestellt. Der Erfolg stellte sich schnell ein. Sie schrieb Traktat für Traktat und nichts konnte so abgeschmackt sein, dass es nicht für eine Belobigung gereicht hätte. Nun war sie überglücklich. Mit der Zeit konnte sie sogar von ihren Witzblättern leben, denn der Staat unterstützte sie großzügig mit Diäten und Fördermitteln.
          
Eine frei erfundene Geschichte
von Karl Heinz Hoffmann


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HALLO ANTIFA
Genossen, ich danke Euch.
Es hat wie erwartet prima funktioniert.  Ihr ward am Samstag den 2.4. pünktlich zur Stelle.
Wenn ich wieder einmal ein bisschen öffentliche Aufmerksamkeit brauche, dann weiß ich, dass ich mich immer auf Euch verlassen kann. Eure Personalstärke war zwar mit fünfzig Mann ein bisschen schwach, aber dafür hatten wir etwas mehr Polizei am Versammlungsort. Gebt es ruhig zu, die Jungs sahen wirklich sehr schick aus, in ihren schwarzen Uniformen. Es hat mich an längst vergangene Zeiten erinnert.
So leid es mir tut, ich muss Euch trotzdem zur Anzeige bringen. Ihr habt mich im Sprechchor als „Nazi“ bezeichnet. Das war nicht ausgemacht, Genosse Schramm. Das schadet meinem Image. Bitte verwendet das nächste Mal etwas neutralere Parolen. Vielleicht: „Hoffmann ist cool!“ oder „Hoffmann ist super!“. Mit solchen banalen Worthülsen macht man sich Freunde und eckt niemals an.
Die etablierten Parteien machen es ja auch nicht anders. Also Genosse Schramm, bis zum nächsten Mal, die nützlichen Idioten dürft ihr immer spielen, aber die strafbaren Handlungen müsst ihr weglassen. Wenn Ihr Euch schlecht benehmt, fällt das auf uns beide zurück und das wollen wir doch nicht.

Mit solidarischem Gruß
Euer Aktionspartner Karl-Heinz Hoffmann

03.04.2011


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HEXENSABBAT
Wenn im Wikipedia von mir, als dem schlimmen Neonazi die Rede ist, bleibt das Schlimme immer nur im Stadium des Verdachts stecken. Wenn nichts dahinter ist, muss es eben die Masse bringen. Ein Verdacht kann noch so an den Haaren herbeigezogen worden sein. Wenn erst einmal ein Gerücht erfolgreich in die Welt gesetzt wurde, dann wird es immer wieder aufgewärmt. Am Schwierigsten zu bekämpfen sind die einfach gehaltenen Verdachtszuordnungen. Blanke schwerverdauliche Knochen um die herum kein verleumderisches Fleisch aufgebaut wurde, das man abschaben könnte. Ein solcher unverdaulicher Knochen ist der künstlich erzeugte auf mich abzielende Zusammenhang mit einem Bombenattentat in Bologna. Da heißt es immer wieder: Nach Angaben von Elio Ciolini, soll Hoffmann in das Bombenattentat von Bologna verwickelt gewesen sein. Nein! Um Gotteswillen! Niemand stellt eine verleumderische Behauptung auf. Die Behauptung stellt der Italiener Elio Ciolini auf. Man zitiert ja nur eine Quelle.

Wer ist dieser Elio Ciolini? Gibt es ihn überhaupt? Kein Mensch hat eine Ahnung, wer das sein soll, woher er seine Erkenntnisse haben will, immer unter der Voraussetzung, dass er überhaupt je existiert hat.
Wenn man jemanden so einfach verdächtigen kann, wenn dazu als Hintergrund  nichts weiter notwendig ist, als irgend einen beliebigen Namen zu nennen, dann könnte ich genauso gut sagen: Nach den zuverlässigen Angaben des Scheißti Quasti Bumsti soll die Linke Landtagsabgeordnete Köditz ihren alten, nicht mehr flugfähigen Reisigbesen durch einen neuen ersetzt  haben, damit sie auch dieses Jahr wieder in der Walpurgisnacht zum Brocken zu fliegen kann, um am Hexensabbat teilzunehmen.  
Leider wird sich der verleumderische Informant namens Scheißti Quasti Bumsti ebenso wenig ermitteln lassen, wie das Phantom Elio Ciolini.
 
Karl Heinz Hoffmann
24.2 2011     


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EIN SELTEN SICHTBARES GESPENST


Man schreibt das Jahr 2111.
Eine Reisegruppe aus Japan steht vor dem berüchtigten Schloss Ermreuth in Franken.  
In den 70-ger Jahren des 20. Jahrhunderts hatte es der Wehrsportgruppe Hoffmann als Hauptquartier gedient. Einige Zeit nachdem der WSG-Chef Karl Heinz Hoffmann im Jahr 2037, genau an seinem hundertsten Geburtstag unter mysteriösen, nie richtig aufgeklärten Umständen in den Stiefeln gestorben war, behaupteten zwei Ermreuther Bauern steif und fest, ihn dennoch mehrmals nach einem fröhlichen Zechabend, auf dem Nachhauseweg um Mitternacht, als die Turmuhr gerade zur zwölften Stunde schlug, im Schlosshof gesehen zu haben.
Das Gerücht verbreitete sich schnell und hielt sich hartnäckig bis in unsere Zeit. Seitdem kommen alljährlich tausende und abertausende von Touristen aus aller Welt um schnell noch vor der Weiterreise nach Neuschwanstein das fränkische Gespensterschloss Ermreuth wenigstens einmal von außen gesehen zu haben, denn das Innere hat schon seit Ewigkeiten niemand mehr betreten.
Als sich die Touristen der Eingangstür zum Spukschloss nähern, verstummen ihre Stimmen. Nicht dass sie Angst hätten, nein, dann wären sie ja gar nicht erst gekommen, aber ein bisschen mulmig ist den Japanern schon zumute. Mit Gespenstern haben sie keine Erfahrung.
Doch dann geht ein junger Mann beherzt auf die Tür zu und schlägt  mehrmals kräftig mit dem eisernen Türklopfer. Nichts rührt sich. Er schlägt nochmal und nochmal, jedes Mal fester. Plötzlich sind im Inneren des Treppenturmes zaghaft schleppende Geräusche zu hören. Sie scheinen sich der Tür zu nähern. Atemlos lauschen die Wartenden. Jetzt dreht sich knarrend der Schlüssel im Schloss. Langsam öffnet sich die schwere einflügelige Renaissancetür. Ein uralter Mann mit gespenstisch bleichem, faltenzerklüftetem Gesicht erscheint in der Öffnung. Ein paar Spinnweben umwehen seinen greisen Kahlkopf. Ein eisgrauer Vollbart reicht ihm bis zur Brust. Die hagere Gestalt umschlottert ein verblichenes, wohl ehemals feldgraues Gewand, die Füße stecken in hohen, bis unters Knie reichenden Schaftstiefeln. „Was wünschen Sie?“ fragt die irgendwie unwirklich wirkende Gestalt mit rostiger aber fester Stimme. Den Japanern bleibt erst mal das Wort im Halse stecken, doch dann piepst ein kleines Mädchen auf  Japanisch: „Wir sind gekommen, um das Schlossgespenst zu sehen. Hier spukt es doch, nicht wahr.“ Der mitgereiste Dolmetscher entschuldigt sich zuerst und dann  übersetzt er ins Deutsche. Der uralte Greis verzieht keine Miene: „Nein, meint er kopfschüttelnd, nein, hier spukt es nicht, das müsste ich wissen. Ich wohne jetzt schon seit 1978 hier und ich habe niemals ein Gespenst gesehen.“ Wendet sich ab, lässt die Tür geräuschvoll ins Schloss fallen und schlurft die Wendeltreppe im Turm nach oben.
Die Japaner sind sprachlos, aber überglücklich. Die Reise hat sich gelohnt. Sie haben ein echtes Gespenst gesehen und sogar mit ihm gesprochen. Welch ein Erlebnis.
Die Sage vom Gespenst im Ermreuther Schloss ist längst in die Literatur eingegangen. Ein besonderes Verdienst hat sich bei der Verbreitung der Spuklegende das jüdische Forum „hagalil.com“ erworben. In einem Essay vom 05.09.2010 liest man bei          - Israel & Judentum -   unter der Überschrift :
Das wundersame Toleranzverständnis in der fränkischen Gemeinde Ermreuth
auf Seite vier: „Hoffmann, ein selten sichtbares Schreckgespenst soll jedoch noch ein Wohnrecht in dem ... Sandstein-Bauwerk haben“ (gemeint ist das Ermreuther Schloss)
Damit hat sich der Verfasser der Spuklegende unvergesslich um die Förderung des Fremdenverkehrs in Franken und besonders zum Nutzen Ermreuths verdient gemacht. Das verschlafene, am Reiseweg in die Fränkische Schweiz gelegene Dorf Ermreuth hat nun neben der Synagoge und dem historischen Judenfriedhof mit dem Spukschloss noch eine weitere, international beachtete Sehenswürdigkeit.

Karl-Heinz Hoffmann
selten sichtbar aber zurzeit noch nicht spukend, Ermreuth 25.2.2011


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DER TITEL EINES EDLEN HERRN

Es war einmal vor langer Zeit ein hoffnungsvoller Spross aus edlem Hause. Er fühlte sich zu Großem berufen. Stets elegant gekleidet, war er schon als Heranwachsender der Liebling der Frauen. Daran änderte sich nichts als er erwachsen geworden war. Für seine Haarpflege verwendete er täglich 120 Gramm beste Brillantine. Nach außen hin schien er ein makelloser Junker zu sein, dem alle Wege nach oben offen standen.
In der Halle des väterlichen Schlosses hing ein von Generation zu Generation weiter vererbter Zauberspiegel, mit dem er Zwiesprache halten konnte. Es war ein Spiegel, der ihm Nachrichten lieferte, ohne dass er umblättern musste. Sobald er sein Spiegelbild erkannte, fragte er: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Schönste im ganzen Land?“ Die immer gleiche Antwort des Zauberspiegels konnte den eitlen Edlen leider nur zum Teil befriedigen, denn der Spiegel sagte: „Der Allerschönste im Lande seid natürlich Ihr, aber der listige Gysirich hinter den sieben Parteien ist tausendmal klüger als Ihr.“
Das machte den Edlen Junker traurig und nachdenklich zugleich. Als er fertig nachgedacht hatte, war in ihm der Entschluss gereift, der Welt zu zeigen, dass auch er klug ist. Jetzt wollte er unbedingt einen Doktortitel haben. Koste es was es wolle. Geld hatte er ja genug. Es sollte natürlich nicht mit Anstrengung verbunden sein. Wozu war man denn hochwohlgeboren? Anstrengung ist das Los der Untertanen. Für einen Edelmann geziemt sich die Anstrengung nicht. So fand sich dann schnell ein hilfreicher Knappe, der in der Rüstung des Junkers ins wissenschaftliche Turnier ritt, mit geschlossenem Visier unter falschem Wappen den begehrten Titel erkämpfte und seinem Herrn zu Füßen legte. Der erwählte jetzt ein Bündel Pfauenfedern als Helmzier und schmückte sich damit. Er war nun Doktor und stieg die Karriereleiter hinauf. Er stieg höher und höher. Schon träumte er davon, dereinst auf dem Reichstag zu Worms zum Deutschen Kaiser gewählt zu werden, da ereilte ihn das Unglück.
Es wurde bekannt, dass er sich mit fremden Federn geschmückt hatte. Er stürzte ab ins Bodenlose. Die fremden Federn wirbelte ihm ein durchs Land fegender Sturm der Entrüstung vom Helm seiner blitzenden ritterlichen Rüstung. Er hatte in den Augen des Volkes moralisch abgerüstet. Nicht sofort, aber nach kurzer Zeit musste er erkennen, dass er als Hoffnungsträger des Reiches verbrannt war.            

Karl-Heinz Hoffmann

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Okkasion
ICH SCHREIBE FÜR SIE IHRE DOKTORARBEIT
Arbeite mich schnell in jede wissenschaftliche Sparte ein.
Referenzen von zahlreichen prominenten Personen aus Adel und Politik können vorgewiesen werden.
Fremde Quellen werden stilistisch überarbeitet.
Fußnotenangaben und korrekt wirkendes Quellenregister werden zugesichert


Honorar nach Vereinbarung. Strenge Diskretion ist Ehrensache
Zuschriften erbitte ich unter:
karl.heinz.hoffmann.fks-prc@gmx.de



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WER STÜRZT SICH AUF ALICE?

Alice Schwarzer im Gespräch. Da gibt es immer was zu lachen. Am 22.11.2010 erlebte man sie wieder auf dem Bildschirm. Im Gespräch war erneut eine Rundumbetrachtung zum islamischen Kopftuch, eines von Alices Lieblingsthemen. Es sei doch nun wirklich nicht so, meinte sie, dass sich  gleich jeder Mann auf eine Frau stürze, wenn er ihre Haare erblickt. Dann führte sie weiter aus, das beste Beispiel sei doch jetzt sie selbst und der ihr gegenübersitzende Moderator. Der verzog irritiert sein Gesicht. Da half es auch nichts, den freundlichen Herrn auf seine wunderschönen braunen Augen anzusprechen. Ich befürchte, Alices Vorstellungen bleiben zumindest im Bezug auf sie selbst unerfüllte Träumereien.
Regelmäßig peinlich wird es, wenn Frau Schwarzer konkret über den Islam referiert: Die Islamisten seien eben so schriftgläubig. Es könne doch nicht sein, so plappert sie sinngemäß weiter, dass der Koran, den Mohammed vor 700 Jahren geschrieben habe, heute noch Wort für Wort gelebt werden soll. Vor 700 Jahren? Das wäre im Jahre 1310 christlicher Zeitrechnung gewesen, da kann Mohammed nichts geschrieben haben, denn er war bereits im Jahre 632 (christliche Zeitrechnung) verstorben. Der Prophet Mohammed hat, soviel wissen wir, gar nichts aufgeschrieben, er hat seine göttlichen Eingebungen im Kreise seiner Anhänger mündlich vorgetragen. Diese Art der Verkündung hat der späteren Schriftform den Namen gegeben. „Koran“ bedeutet im weitesten Sinne „wörtliche Wiedergabe“, „Vortrag“, „Rezitation“. Niemand kann sagen, in welchem körperlichen und geistig-inhaltlichen Zustand sich die Koraninhalte unmittelbar nach Mohammeds Tod befunden haben. Die über den Propheten vermittelten Eingebungen, waren von Anderen aus dem Kreise seiner Gemeinde auf Schulterknochen, Steinen und Palmstielen eingeritzt worden, um sie der Nachwelt zu erhalten. Dabei spielten Mohammeds Adoptivsohn Zaid und dessen Helfer Ubaiy eine bedeutende Rolle, die wir aber nicht genau genug kennen, um weitere Aussagen machen zu können. Immerhin hält die Wissenschaft die Annahme, Ubaiy sei für das Anordnungssystem der koranischen Surensammlung verantwortlich, für einigermaßen gesichert. So wäre Ubaiy für die Anordnung der Suren nach ihrer Textlänge verantwortlich und hätte damit das Problem der korrekten chronologisch relevanten wissenschaftlichen Erfassung erschwert. Seine endgültige Fassung hat der Koran zwar noch im siebten Jahrhundert (christlicher Zeitrechnung) aber doch einige Zeit nach dem Tode Mohammeds erfahren. Nachdem die beschrifteten unterschiedlichen Materialien der ersten Spruchsammlung an unterschiedlichen Orten aufbewahrt worden waren veranlasste der 3. Kalif Uthman, durch die Anweisung, vier Kopien anzufertigen, die Kanonisierung des Korans. Seitdem reden wir über das durch die Initiative Uthmans festgeschriebene Schriftwerk Koran, wie es uns in der heutigen Fassung unverändert vorliegt.            
Zurzeit erleben wir in Deutschland eine höchst unerfreuliche Islamkritik. Unerfreulich deshalb, weil sich zu viele mit zu wenig Wissen Ausgestattete berufen fühlen, über eine Kultur zu reden, die sie nicht verstanden haben.
Im Bezug auf den christlich-katholisch motivierten, über Jahrhunderte  gezüchteten, tief verwurzelten Antijudaismus hat man den Deutschen glücklicherweise endlich Beißhemmungen anerzogen, es wurde auch Zeit, aber irgendwer muss wohl gebissen werden, um sich vom Gebissenen abheben und höherwertig fühlen zu können. Wenn man die Juden nicht beißen darf, dann eben die Moslemin.             


Karl-Heinz Hoffmann  
Chemnitz 22.11.2010  




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DER VÖLKISCHE BEOBACHTER GIBT BEKANNT


„Achtung!
Neue Richtlinien zur Durchsetzung der völkischen Hygiene.
Die deutsche Bevölkerung hat einen nicht mehr hinnehmbaren Grad der rassischen Vermischung erreicht. Es ist geradezu an der Tagesordnung, dass sich dunkelhaarige Personen mit Blonden paaren. Dieser skandalösen Entwicklung soll jetzt durch neue Paarungsvorschriften entgegen gewirkt werden.
Deutsche Staatsbürger mit schwarzen Haaren und braunen Augen, die nicht dem nordischen Idealbild des blonden blauäugigen übergroßen Helden entsprechen, werden ab sofort für dauernd von der Zeugung ausgeschlossen.
Geschlechtsverkehr zwischen dunkelhaarigen Personen und blonden Nordlandtypen ist verboten. Zuwiderhandlungen haben den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte und im Wiederholungsfall die rechtliche Zuordnung zur orientalischen Minderheit zur Folge. Kinder aus Verbindungen von Blonden und Brünetten gelten als Mischlinge. Die bürgerlichen Ehrenrechte können ihnen nicht zugebilligt werden.  
Weil sich in der Praxis gezeigt hat, dass zu viele deutsche Staatsbürger glauben, sie wären auch wirklich „deutschblütig“, nur weil sie Meier oder Huber heißen, wird  das Winterhilfswerk jedem Deutschen zu Weihnachten einen Handspiegel schenken, damit er sich über sein Aussehen Klarheit verschaffen kann. Viele Schwarzhaarige wissen nämlich gar nicht, dass sie nicht blond sind. Die völkischen Kontrollbehörden sind angewiesen, darauf zu achten, dass sich kein schwarzhaariger Deutscher mit Wasserstoffsuperoxyd aufnordet, um der korrekten Zuordnung zu entgehen."

Heil Euch!

Gez. Reichs- Oberzuchtmeister

Heini von Rassefimmel


 
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