Hoffmann

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02.03.2011
Waffen-SS als Vorbild?
Sorry, I am not brown enough
Jüdisches Museum in Ermreuth


01.03.2011
Fördermittel für Sprengstoff
Hexensabbat
Anfrage der Sächsischen Zeitung

24.02.2011

Nichts gegen Frauen

24.02.2011
Analyse und utopischer Ausblick
Vorschläge zur Neufassung des Vesammlungsrechts

23.02.2011
Es ist wieder Märchenstunde

21.02.2011
Staatliche Fördermittel richtig eingesetzt?
Der politische Selbstmord
Das Leiden der Linken
Demjanjuk der Kaporeshahn
Ratschläge vom "User"

16.02.2011
Strafanzeige gegen Staatsanwalt Dr. Hoffmann

15.02.2011
Die Alternative zum Kotelett Spenderschwein

14.02.2011
Kriegsminister an die Front
Beschwerde gegen Einstellung
Die Wellen Sarrazins


WAFFEN-SS ALS VORBILD?

Zur Zeit debattiert man in Regierungskreisen darüber, ob man Ausländer in der Bundeswehr dienen lassen soll oder nicht. Die Debatte ist neu. Niemand weiß wie sie sich entwickeln wird. Da steht einmal die grundsätzliche Frage im Raum, ob der Fremde unsere Uniform anziehen soll, oder nicht?   
Die Meinungen der Bevölkerung ist, wie nicht anders zu erwarten, gespalten. Wann war unser Volk das letzte Mal so ziemlich im Ganzen einer Meinung? Tatsächlich hatten wir das schon einmal, aber davon wollen wir nichts wissen. Damals, als wir alle einer Meinung waren kämpften Fremde in deutscher Uniform an allen Fronten. Nein nicht vereinzelt, sondern in beachtlichen Größenordnungen.
Die Waffen-SS hatte sich im Laufe des Krieges zu einer Vielvölkerarmee entwickelt.                                 
Bei der Aufstellung der aus Nordländern rekrutierten Division "Wiking" folgte man noch dem ideologisch engstirnigen  Germanisierungs-Konzept. Mit der französischen SS Division „Charlemagne“ dem „Landstorm Nederland“, „Freicorps Danmark“ und der wallonischen SS-Division unter Leon Degrelle
(Fn 1) bekam die Waffen-SS gesamteuropäischen Charakter. In der Uniform der Himmler nicht unterstellten Wehrmacht kämpften Spanier, angeführt von General Munos Grandes (Fn 2) als „Blaue  Division“ (Fn 3) vor Leningrad. Dreihunderttausend Russen, rekrutiert vom abtrünnigen Sowjet-General Wlassow (Fn 4) setzte die deutsche Heeresleitung an der Westfront ein. Dazu kamen berittene  Kosaken-Einheiten unter General von Pannwitz (Fn 5). Die Wehrmacht verfügte auch über mehrere sogenannte Ostvolkeinheiten jeweils in Bataillonsstärke. Das waren Mongolen, die teilweise sogar aus dem fernen Ostturkistan stammten. Für diese Ostvölkertruppen hatte man nicht nur auf die Volkszugehörigkeit verweisende Ärmelschilder, sondern auch spezielle Kragenspiegel  erfunden. Darüber hinaus auch spezielle Orden. Für die indischen Truppen in deutschen Diensten kreierte man den Orden „Azad Hind“ (Freies Indien) (Fn 6) in drei Klassen. In Tunesien entstand als Hilfstruppe unter der Kontrolle des Afrika-Corps das  arabische Regiment „Freies Arabien“. Damit hatte die Wehrmacht, dem Beispiel der Waffen SS folgend, wenigstens eine Muslimtruppe.
Die SS hatte in Jugoslawien, mit propagandistischer Unterstützung des Mufti von Jerusalem, aus bosnischen Freiwilligen eine mohammedanische Einheit in Divisionsstärke aufgestellt. Sie nannte sich „Erste mohammedanische Division SS Handschar“. Statt der doppelten Siegrune zierte ein Arm mit Krummschwert den schwarzen Kragenspiegel. Als Kopfbedeckung wurde ein Türken-Fez mit Totenkopf und SS-Adler getragen. Neben der „Division Handschar“ entstand noch die Albanische Division SS mit dem Namen „Skanderbeg“.
So, nun denken Sie darüber nach, in welcher Tradition wir stehen, wenn die Bundeswehr Fremde, die vermutlich mehrheitlich mohammedanischen Glaubens sein werden, aufnimmt.
Ich habe nichts gesagt! Ich will nur zum Nachdenken Anlass geben.
Aussagekräftige Umfragen zum Thema Fremde in der Bundeswehr gibt es noch nicht. Die wenigen, so nebenbei auf der Straße eingefangenen Statements lassen aber erahnen, dass es den Deutschen lieber ist, ihre eigenen Söhne in Afghanistan und wer weiß wo noch in aller Welt, für die Interessen der internationalen Hochfinanz sterben zu lassen, als dieses Privileg den Ausländern zu überlassen. Ob sich die geplante Orientierung an der „Alten Zeit“ durchsetzen wird, muss sich erst noch erweisen. Im Bezug auf die Äußerlichkeiten hat man ja schon aufgeholt. Wenn demnächst der Fremde den Kampfanzug der Bundeswehr anzieht, wird er sich ebenso wenig wie seine deutschen Kameraden von einem SS-Mann im Kampfanzug unterscheiden. Am Ende, im Leichensack sind sowieso alle gleich. Ja richtig, einen islamischen Feldgeistlichen brauchen wir dann auch. Im Heeres-beschaffungsamt kann man  sich ja schon einmal Gedanken machen, ob der Feld-Imam einen Fez oder einen Turban tragen soll.  


Karl-Heinz Hoffmann  
mobil unterwegs  2.3.2011


















Fußnoten:
(1) Léon Degrelle, *15.06.1906 - †31.03.1994
(2) Munos Grandes, *27.01.1896 - †11.07.1970
(3) Notwendigerweise haben die Spanier nun dieselben Uniformen wie die deutschen Divisionen. Sie tragen aber auf dem feldgrauen Stoff an ihrem rechten Oberarm das Wappen mit den Farben Rot und Gold unserer Landesfahne.* (Fn:) Außerdem wurde den spanischen Freiwilligen das Tragen der blauen „Falange“-Hemden zur deutschen Heeres-Uniform gestattet. Daraus entstand die Bezeichnung „Blauhemden-Division“, die sich im Sprachgebrauch zur „Blauen Division“ verkürzte. Zitiert nach: „Blaue Division“, Spaniens Freiwillige an der Ostfront, von Emilio Esteban-Infantes, Druffel-Verlag, Leoni am Starnberger See, Seite 14, Text und Fußnote.    
(4) Andrei Wlassow, *01.09.1901 - †02.08.1946
(5) Helmuth von Pannwitz, * 14.10.1898 - †16.01.1947, kommandierender General der XV. Kosaken Kavallerie Korps der Wehrmacht
(6)
Der Orden „Azad Hind“ zeigte einem Tigerkopf auf silberfarbenem Grund. Das Band war in den Farben Grün und Orange gehalten. Die Auszeichnung konnte in drei Klassen verliehen werden, die höchste Klasse wurde am Hals getragen. Hersteller war die Firma Suval in Wien (Siebensterngasse). Die Verleihungsunterlagen sind noch am Tag der Einnahme Wiens von den Engländern beschlagnahmt worden, um die Angehörigen der Azad-Hind-Truppe vor ein Kriegsgericht stellen zu können.



 

HALLO LEUTE !
Am 2.April 2011, Beginn 19 Uhr,  werde ich in Nürnberg in den Räumlichkeiten einer Gaststätte in unmittelbarer Nähe der der Peterskirche sprechen. Dreißig Jahre lang habe ich geschwiegen. Ich habe unauffällig gelebt und war politisch vollkommen abstinent. Genützt hat mir die Zurückhaltung nicht. Im Gegenteil, die vor allem im Internet, aber auch in der Presse verbreiteten Hasstiraden und Verleumdungen haben im Laufe der Jahre sowohl quantitativ als auch qualitativ einen nicht mehr erträglichen Grad erreicht. Auch die Justiz leistet wacker ihren Anteil an der Verteufelung meiner Person. Da werden grundlos Ermittlungsverfahren eingeleitet und über Monate hinweg rechtswidrig offen gehalten. Die verfassungsrechtlich garantierte Rechtshilfe wird mir regelmäßig von der Justiz unter fadenscheinigen Vorwänden verweigert. Ich werde künftig dem großangelegten Hoffmann-Mobbing entgegentreten. Sowohl mit juristischen Mitteln als auch durch Öffentlichkeitsarbeit. Man hat es offenbar nicht anders gewollt.
Meine Vortragsthemen am 2. April sind:

  1. Die WSG wie sie wirklich war. Dabei geht es mir nur um die historische Wahrheit. Nicht etwa um Propaganda für eine verbotene Organisation. Im Gegenteil, ich warne ausdrücklich vor Nachahmungsversuchen und werde das auch begründen.
2. Klärende Worte zum Oktoberfestattentat.
3. Die rechtsbedenklichen Machenschaften der Thüringer Justiz (StA Gera).
4. Die Rolle der Antifa-Bewegung
Es ist meine erste Versammlung in Nürnberg seit 30 Jahren. Was mich erwartet, weiß ich nicht, es wird sich zeigen. Jeder ist eingeladen. Egal ob er links oder rechts steht. Einzige Anforderung, er soll zuhören, ohne zu stören.   
Natürlich könnt ihr ohne Voranmeldung kommen, aber besser ist es, wenn ihr mir eine E-Mail schickt, damit ich disponieren kann. Der Versammlungsraum kann nicht unbegrenzt gefüllt werden. Treffpunkt an der Peterskirche in Nürnberg, 18Uhr 30.
Karl-Heinz Hoffmann  



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SORRY, I'M NOT BROWN ENOUGH


Barack Obama wurde Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Dazu haben ihm die Stimmen der farbigen Bürger verholfen. Aber nicht  allen Afro-Amerikanern gilt er als einer der Ihren. Er war ihnen nicht dunkelhäutig genug.  „He‘s not black enough!“ meinten sie bedenklich. Damit habe ich jetzt keine Wertung zu Obama abgegeben. Der Mann ist mir keine längere Debatte wert. Er hat es ja nicht einmal geschafft, das Guantanamo-Konzentrationslager aufzulösen. Er ist letzten Endes auch nichts anderes geworden, wie alle seine Vorgänger, der Vorstand eines öltriefenden, finanzstarken Syndikates. Dem rein weißen Syndikat ist er wahrscheinlich schon wieder zu dunkel.
Ich bin einigen wotansüchtigen Eigenbrötlern nun wieder nicht braun genug. Tut mir leid. Ich kann deutsch-nationale Bestrebungen durchaus respektieren, wenn ich auch persönlich längst darüber hinaus bin. Ich bin nicht dagegen. Es ist mir nur nicht genug. Ich betrachte den deutschen Nationalgedanken als Durchlaufstadium und Vorstufe zu etwas Größerem. Das Größere ist ein vereintes Europa, vielleicht noch größer als das Reich Karls des Großen gewesen war. Und wenn das eines Tages auf dem Wege eines friedlichen Zusammenschlusses aller europäischen Völker zur Wirklichkeit werden sollte, dann könnten wir aus der Gemeinsamkeit der Europäer die Kraft schöpfen, uns von zersetzenden überseeischen Mächten zu lösen. Denn ohne diese Loslösung gibt es keine positive Entwicklung, weder für uns Deutsche, noch für unsere europäischen Brudervölker.
Ein Facebook-Partner machte mich auf ein Traktat zu meiner Person aufmerksam, das im Forum einer „Weltnetzgemeinschaft“ mit dem Namen „forum.thiazi.net“ veröffentlicht wurde.
Die streng germanisch orientierten Sektierer haben viel von der ANTIFA gelernt: Was nicht ins Bild passt, kann auch unter der Gürtellinie angegriffen werden. Man zitiert  meiner Website entnommene Texte, aber nur auszugsweise, somit zwangsläufig sinnverfälschend. Der Autor schreibt, er habe sich nicht die Mühe gemacht alle Texte auf meiner Website durchzulesen. Das wundert mich nicht. Mit dem Durchlesen ist es ja nicht getan, man muss auch verstehen können, was man liest. Daran scheint es zu hapern. Ich könnte den pseudogermanischen Angriff auf meine Person einfach ignorieren, wenn nicht, diesmal ausnahmsweise nicht von links, sondern von rechts, eine Legende über das Wirken und Wesen der WSG aufgebaut und gepflegt würde, die mit der Wirklichkeit nicht das Geringste zu tun hat. Die selbsterträumte Sichtweise  unterscheidet sich nicht von der Grundlinie der ANTIFA.
Beide wollen partout im Rückblick aus der europäisch und ideologisch undogmatisch ausgerichteten WSG eine stramme nationalsozialistische Polittruppe machen. Die WSG war zugebenermaßen ein politisch wirksames Instrument, weil von ihr eine politische Wirkung ausging. Gerade durch ihre tolerante Personalpolitik ging von der WSG eine Sogwirkung auf junge Bewerber, auch aus anderen Ländern aus. Darin und in dem, mit rechtlichen Mitteln unangreifbaren, moralisch einwandfreien Verhalten der WSG sah das Establishment eine Gefahr. Das durch eine Verfügung  des Innenministers erwirkte Verbot konnte nur mit Hilfe verfälschter Beweismittel und wohlfeilen unerwiesenen Behauptungen zustande kommen.      
Mir wird vom Verfasser der gegen mich gerichteten Schmähschrift unterstellt, Kreide gefressen zu haben, weil mich angeblich die lange Haftzeit zermürbt habe.
Früher sei ich ein strammer Nationalsozialist gewesen. Der Verfasser des Traktates billigt mir, sozusagen als mildernde Umstände freundlicherweise „die Müdigkeit eines verschlissenen Kämpfers“ zu. Weiter schreibt er: „Die Wehrsportgruppe war in den siebziger Jahren durchaus einer der Motoren, welcher das Bewusstsein der Nationalzozialisten antrieb …“  usw. Er behauptet, in der WSG sei ein Liederbuch von Lauck verwendet worden. Nichts daran ist wahr. Er verweist auf die ehemalige WSG Zeitung Kommando und möchte sie wohl am liebsten zum Stürmer umdeuten. Die Zeitung hieß nicht „Zeitung für den germanischen Helden“, sie hieß: „Kommando, die Zeitung für den Europäischen Freiwilligen“  Und so war auch die Einstellung der WSG-Kameraden ausgerichtet. An unseren Übungen haben Kameraden aus anderen europäischen Ländern teilgenommen. Die WSG hat kein politisches Programm vertreten. Im Gegensatz zu den Behauptungen der ANTIFA gab es keine politische Schulung. Die Männer waren in der Wahl ihres Weltbildes vollkommen frei. Dass viele von ihnen rechts orientiert waren, ist eine andere Frage. Aber das ist überall dort so, wo der Betrieb militärisch ist. Auch in der Bundeswehr.
Und was ist rechts? Wenn rechts nur das ist, was die Männer vom „Thiazi-Stammtisch“ für rechts halten, dann war kein einziger WSG-Mann rechts. Hoffentlich haben die Männer der Thiazi-Runde alle blonde Haare und blaue Augen - nicht dass die mir noch Harakiri machen, weil ihr Aussehen nicht germanisch genug ist.
Einer unserer französischen Freiwilligen hat einmal, nachdem er längere Zeit unter WSG-Kameraden gewesen war,  zu mir gesagt: „Chef Du bist nix Nazi, aber alles Nazi kommt zu Dir!“ Da war nun wieder etwas dran, aber wenn wir Leute dabei hatten, die eine nostalgische Beziehung zum Dritten Reich hatten, mussten sie aber doch in der Frage des zwischenmenschlichen Zusammenlebens tolerant sein.
Ich bin kein NS-Leugner. Ich habe es nicht nötig, Kreide zu fressen. Ich war tatsächlich niemals Nationalsozialist. Auch damals nicht in der WSG Zeit. Ich war es nicht, weil ich niemals primitiv genug war, um den Mumpiz von germanischer Rassehygiene zu glauben. Also brauche ich glücklicherweise nichts „leugnen“.
Der Verfasser des gegen mich gerichteten Verteufelungstraktates wirft ein aus meiner Feder stammendes Zitat in die Debatte. Ich schrieb: (nachzulesen in meiner Website) „Karl Marx setzte in unzulässiger Weise die Zugehörigkeit einer Sprachfamilie mit Rassezugehörigkeit gleich. Er war eben, wenn es um Rassefragen geht, nicht klüger als die Nationalsozialisten.“
Was soll daran falsch sein? Wenn die Zugehörigkeit zu einer Sprachfamilie, zwingend mit der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse gleichzusetzen wäre, dann wären die amerikanischen, ursprünglich aus Afrika stammenden Farbigen US Bürger allesamt Germanen, weil ihre Muttersprache das zur westgermanischen Sprachgruppe gehörende Englisch ist.
Der Verfasser vertritt die Ansicht, es habe sich in Rassefragen wohl kaum jemand so gut ausgekannt, wie die Nationalsozialisten. Ach, wenn es nur so gewesen wäre! Dann wäre Deutschland viel erspart geblieben.
Und ist es denn nicht heute schon wieder so? Diejenigen die keine Ahnung von wissenschaftlicher Anthropologie (meinetwegen nennt es Rassenkunde) haben, reden am meisten darüber. So wie Alice Schwarzer unerträglich sachunkundig über den Islam redet, so unqualifiziert sind die von sektiererischen Splittergruppen vom rechten Rand des nationalen Spektrums neuaufgegossenen, alten Thule- und Ostara-Parolen.
Und zum Schluss noch ein paar Richtigstellungen:
Es ist falsch, wenn behauptet wird, die Truppe (WSG) sei nach NS ausgerichtet gewesen und es ist ebenso falsch, wenn behauptet wird unsere Ordner hätten damals mit irgendwem aus der NS-Szene in der Öffentlichkeit Seite an Seite gestanden. (Die national bestimmten Veranstaltungen des Dr.Frey möchte ich nicht als NS-Veranstaltungen bezeichnen)    
Es tut mir leid, wenn ich ein Traumbild zerstöre. Ich bin niemals ein Hitler-Nachahmer gewesen. Zum Nazi hat man mich gegen meinen Willen, zwangsweise gemacht, um damit die Möglichkeit zu haben, mich zu verfolgen. Die von mir 1972/73, vollkommen losgelöst vom WSG-Geschehen entworfenen Programme haben sich mit der Bewältigung der Zukunft befasst, nicht mit dem Bemühen, eine vergangene Zeit zu restaurieren. Und genau deshalb hat das Establishment mir diesen großen Beutewert zugewiesen. Wer wissen will, welches Weltbild ich damals vertreten habe, kann das beim Studium meiner Website herausfinden.  Ich habe auch in jener Zeit ein Buchmanuskript verfasst, in welchem meine damalige Sicht auf das Weltgeschehen dargelegt ist. Ich werde es demnächst unter dem Titel „Weltbild mit 35“ (selbst kommentiert mit 65) herausgeben.  
Wenn ich einigen nicht braun genug bin, macht das nichts, der ANTIFA bin ich jederzeit braun genug. Vielleicht können sich die beiden Richtungen irgendwie einigen?
Könnte ich nicht vielleicht ganz einfach als vollkommen  undogmatischer, fortschrittlicher, Partei und System ungebundener Zeitgenosse akzeptiert werden? Ich will ja nirgendwo beitreten, nichts organisieren, und deshalb auch niemanden abwerben, auch nicht unbedingt überzeugen. Ich will auch nichts bekämpfen, außer der Dummheit. Wer mir zuhört, muss ja nicht unbedingt meiner Meinung sein. Manchmal bringt mich die Intoleranz und Borniertheit meiner Volksgenossen wirklich an den Rand der Verzweiflung. Ich werde von rechts ebenso gut angekotzt wie von links. Dabei beziehen sich beide Seiten auf ihre virtuell, nach eigenen Vorstellungen erstellten Klischees. Was für eine irre Welt.

       
Karl-Heinz Hoffmann      
Ermreuth, 2.3.2011     


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JÜDISCHES MUSEUM IN ERMREUTH

hat mich sehr erstaunt, in einem höchst unsachlichen, historisch inkompetenten, für den Verfasser, Herrn S. Michael Westerholz peinlichen Bericht über „Das wundersame Toleranzverständnis in der fränkischen Gemeinde Ermreuth“ einen Aufruf von Frau Dr. Nadler, die mir als angenehme tolerante, jedem Streit abholde Zeitgenossin bekannt ist, zu finden. Was auch immer Ihre Beweggründe gewesen sein mögen, sich in das scharfmacherische Westerholz-Traktat einbauen zu lassen, ihr konkretes Anliegen kann von mir nur befürwortet werden.

Frau Dr. Nadler setzt sich dafür ein, dass in einem ehemaligen Judenhaus neben der Synagoge in Ermreuth, dem sogenannten Schwarzhaupthaus, ein  jüdisches Museum eingerichtet wird. Natürlich nach vorangegangener Totalsanierung. Das kostet Geld und daran hapert es.

Ich befürworte das Anliegen, ein jüdisches Museum in Ermreuth einzurichten. Das kleine Dorf Ermreuth hat mit seinen ehemals 60 jüdischen Hausnummern durchaus auch eine jüdische Geschichte, die zudem noch besonders interessant ist, weil die Ermreuther Juden neben anderen Erwerbszweigen auch immer Landwirte auf eigenem Besitz gewesen waren. Das war in historischer Zeit durchaus nicht selbstverständlich.Dr. Nadler wird mit den Worten zitiert: „Wer immer dies liest - helfen Sie mir und den Interessenten für die Rettung des Schwarzhaupthauses!“ Materiell kann ich leider nicht helfen, weil mich die massenmediale Verteufelung inzwischen an den Rand des wirtschaftlichen Ruins gebracht hat. Ich kann das Projekt nur befürworten und das will ich gerne tun, wenn gewährleistet wird, dass die Geschichte des Ermreuther Judentums, auch des historischen Judentums insgesamt dargestellt wird und das Museum nicht zur Gedenkstätte des Holocaust ausgestaltet wird. Dagegen hätte ich erhebliche Vorbehalte. Natürlich bin ich mir der Tragik der Geschehnisse bewusst, die für die Zeit vor 1945 zu verantworten sind, aber ich halte nichts von der ewigen Aufrechterhaltung eines deutsch-jüdischen Spannungsverhältnisses. Die ständige Formel,  niemals vergessen zu wollen und nie vergessen zu sollen, macht unweigerlich Risches. Risches mag bestimmten politischen Interessen durchaus dienlich sein, aber Risches beschädigt die wirklichen Interessen des deutschen Volkes zu dem schließlich die deutschen Juden selbst auch gehören. Oder habe ich da etwas durcheinandergebracht? Ich glaube nicht. Ich kenne genug Juden, die nichts sehnlicher wünschen, als endlich als Gleiche unter Gleichen der Volksgemeinschaft anzugehören.
„Hass macht nicht nur blind, er macht auch unglaublich dumm.“ (Konrad Lorenz)
Ich hasse niemanden, nur weil er mich hasst. In Wirklichkeit hasst er nicht eigentlich mich, sondern das Bild, dass man ihm von mir vermittelt hat. Er hasst ein Phantom, aber leider trifft mich der Schatten des Phantoms real. Jedenfalls werde ich denjenigen, die unbedingt meine Feinde sein wollen, nicht dadurch die erhoffte Bedeutung verschaffen, dass ich sie etwa meinerseits hasse.
Was den Hilferuf nach Förderung des Museumsprojektes anbelangt, meine ich: Warum wird immer nur nach Geld gerufen?  Geld das irgendwer beibringen soll. Wenn es eine Interessengemeinschaft zur Rettung des Schwarzhaupthauses gibt, dann sollen die Herrschaften doch mal in die Hände spucken und tatkräftige Eigenleistung vorweisen.

Die zu Unrecht verfemte Wehrsportgruppe hat vor 1980 weite Bereiche des Ermreuther Schlosses instandgesetzt, ohne dass einer auf den Gedanken gekommen wäre, für seinen Einsatz Geld zu verlangen. Wenn es ums Arbeiten geht, verstecken sich die philosemitischen Schwärmer sehr schnell. Vielleicht sollte Frau Dr. Nadler einmal das Feld der freiwilligen unentgeltlichen Hilfe beackern. Vielleicht auch einmal christliche Gruppen engagieren. Schließlich haben die Christen den Grundstein zur Judenverfolgung gelegt, und deshalb eine Menge gutzumachen.

Karl Heinz Hoffmann

Ermreuth, 3.3.2011






 


01.03.2011
Fördermittel für Sprengstoff

24.02.2011

Nichts gegen Frauen
Anfrage der Sächsischen Zeitung

24.02.2011
Analyse und utopischer Ausblick

23.02.2011
Es ist wieder Märchenstunde

21.02.2011
Staatliche Födermittel richtig eingesetzt?
Ratschläge vom "User"

16.02.2011
Strafanzeige gegen Staatsanwalt Dr. Hoffmann

15.02.2011
Die Alternative zum Kotelett Spenderschwein

14.02.2011
Beschwerde gegen Einstellung
Das Mubarak-Regime fällt


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FÖRDERMITTEL FÜR SPRENGSTOFF

Die ANTIFA finanziert sich über staatliche Fördermittel.
Soviel scheint sicher zu sein.
Unsicher ist allerdings, was die ANTIFA eigentlich ist? Vor einiger Zeit hatte ich an den Redakteur einer nationalen Zeitung die Frage gerichtet, was denn die ANTIFA eigentlich sei? Ohne zu zögern antwortete er: „Die ganze Bundesrepublik ist die ANTIFA“.
Na, wenn das so ist, dann wundert es mich auch nicht mehr, dass die ANTIFA mit staatlichen Fördermitteln unterstützt wird. Wenn der Staat die ANTIFA im Laufe von Jahrzehnten gezüchtet und genährt hat, dann ist die ANTIFA seine Brut, die er als giftige Natter an seinem Busen genährt hat und weiter nährt. Jetzt ist die Schlange nicht mehr klein und harmlos - ihre Giftzähne sind beachtlich gewachsen - und beginnt nun ihren Wohltäter zu beißen. Oder wie soll man es nennen, wenn die ANTIFA zum kollektiven Ungehorsam gegenüber dem Staat aufruft und damit auch erfolgreich ist?  Dabei scheint mir die ANTIFA eher ein Prinzip, als eine greifbare Organisation zu sein. Auch die Al Qaida ist organisatorisch nicht zu fassen, sie ist einfach nur ein Prinzip. Mehr Gemeinsamkeiten will ich gar nicht unterstellen. Natürlich bestehen Unterschiede. Während beim Al Qaida-Prinzip terroristische Gewalt   im Vordergrund steht, ist die ANTIFA auf die nicht minder schreckliche,  psychologische Kriegsführung eingeschworen, wenngleich sich der Eindruck aufdrängt, dass sich die Grenzen zwischen der Gewalt gegen Sachen und Menschen, ja gegen die Staatsmacht einerseits und der psychisch, durch Ver-leumdungen, Drohungen, Nötigungen ausgeübten Gewalt gegen Andersdenkende andererseits langsam aber sicher verwischen. Die ANTIFA hat sich dank staatlicher Fürsorge zu einer schwer greifbaren, hochexplosiven Masse entwickelt. Sie ist der gesellschaftliche Sprengstoff per se.
Eine Masse, von der immer wieder gesellschaftlich wirksame Teilentladungen ausgehen. Der Antifa gesteuerte Krawall in Dresden war schon bemerkenswert heftig.
Ich fürchte, die Sponsoren der ANTIFA werden an ihren Ziehkindern in Zukunft noch viel Freude haben.
Soviel für heute.
Karl-Heinz Hoffmann  01.03.2011           



 


NICHTS GEGEN FRAUEN


Beim Jupiter! Ich habe nichts gegen Frauen. Ich habe sie mein Leben lang geliebt. Ich habe auch nichts gegen Frauen in Chefpositionen.

Dorthin gelangen stets nur Frauen, die über die notwendige Befähigung verfügen. Solche Frauen bewundere ich.  
Aber andererseits, jeder hat das schon erlebt, können Frauen so entsetzlich unvernünftig argumentieren. Nach Frauenart eben. Nehmen Sie das jetzt nicht allzu ernst!  
Wer Anne Wills Talkshow zum Thema Doktorarbeit des freiherrlichen Kriegsministers  unter Mitwirkung von Frau Hohlmeier und Alice Schwarzer gesehen hat, wird mir beipflichten müssen.

Das im Geist vereinte Doppelgespann Hohlmeier-Schwarzer versuchte den, inzwischen durch die vom Plagiator öffentlich nach „Friedmann-Art“ abgegebene Erklärung zur Gewissheit gewordenen, nicht nur äußerst beschämenden, und rechtlich bedenklichen, sondern auch moralisch verwerflichen Tatbestand der Titelerschleichung mit emotional aufgeladenen Sympathiebekundungen zu rela-tivieren. Der an die Wählerschaft adressierte Appell, dem überlasteten netten Jungen aus gutem Hause das Abschreiben zu verzeihen, einfach zu vergessen und zur Tagesordnung überzugehen, wirkte angesichts der, von zwei Professoren und einem Rechtwissenschaftler nüchtern und sachlich vorge-tragenen Argumente, einfach nur naiv-peinlich. Der Ex-Doktor und Freiherr zu Guttenberg hat nicht nur sein adliges Nest beschmutzt, er hat auch das Ansehen der deutschen Nation im Ausland beschädigt. Die Einschätzung eines an der Diskussion beteiligten Journalisten, zu Guttenberg verfüge (trotz der Blamage) immer noch über starke Bataillone, ist sicher richtig. Ob es allerdings richtig ist, dem aristokratischen Senkrechtstarter für den nächsten Wahlgang eine Stimme zu reservieren, ist eine andere Frage.
Einen weiteren Beitrag zur Frauen-Logik lieferte eine am 21.2.2011 ausgestrahlte Talkshow des MDR. Zur Diskussion standen die Ereignisse des Vortags in Dresden. Wir erinnern uns. Die zu einer behördlich genehmigten  Demonstration aufmarschierte rechte Bewegung sollte von einer nicht genehmigten Gegendemonstration an ihrer Entfaltung gehindert werden. Die Aufgabe der Polizei bestand darin, die Antifa-orientierten Gegendemonstranten von den rechts-nationalen Demonstranten fernzuhalten. Wie es scheint, konnte aber die Polizei nicht Herr der Lage werden. Die Ordnungskräfte wurden von den Antifa-gesteuerten Gegendemonstranten überrannt. Es gab auf beiden Seiten Verletzte.

Wenn man Ereignisse solcher Art vernünftig und gerecht bewerten will, dann darf Sympathie oder Antipathie für die eine oder andere politische Richtung keine Rolle spielen. Juristisch einwandfrei, sachlich und gerecht waren die Diskussionsbeiträge des Polizeidirektors und eines Rechts-wissenschaftlers. Die Bewertung der Rechtslage ist einfach. Wer eine Demonstration anmeldet und dazu eine behördliche Erlaubnis in den Händen hält, sei er nun rechts oder links, muss ungestört demonstrieren dürfen. Die von den zuständigen Verwaltungsbehörden ausgestellte Genehmigung ist in jedem Falle zu respektieren. Den ordnungsgemäßen Ablauf der genehmigten Demonstration zu gewährleisten, ist Sache der Ordner. Die grundsätzliche Demonstrationsfreiheit zu garantieren, ist Pflicht der polizeilichen Ordnungskräfte.
In Dresden haben die Rechten von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch gemacht, ohne dabei die Rechte anderer zu verletzen. Die Antifa-Demonstranten haben sich verbotswidrig zur Gegen-demonstration versammelt, und sind nicht nur gegen die Rechten, sondern vor allem gegenüber der Polizei gewalttätig geworden. Es sollte angesichts dieser Sachlage eigentlich keine Frage sein, wer sich rechtskonform und wer sich rechtswidrig verhalten hat.
Nun standen in der Talkshow des MDR den sachlich korrekten Erklärungen des Polizeidirektors und des Rechtsexperten die Argumente dreier  Frauen, die Moderatorin eingeschlossen, gegenüber, die sich abmühten, das rechtswidrige Verhalten der Antifa-Demonstranten schön zu reden. Wortführerin war eine attraktive blonde Landtagsabgeordnete der Linken. Nicht dass ich etwa das alte Vorurteil von den geistigen Fähigkeiten der Blondinen aufwärmen möchte, aber im hier vorliegenden Falle schien es sich doch zu bestätigen.
Die Moderatorin war übrigens auch ziemlich blond, was aber nichts weiter zu bedeuten hat.
Jedenfalls wurden die Damen nicht müde, zu behaupten, die Linken seien im Recht gewesen, denn ihr Protest hätte sich schließlich gegen Neonazis gerichtet. Sie vertraten die Ansicht, dass alles, was rechts ist, nicht von staatlichen Organen geschützt werden dürfe, sondern einfach nur verboten werden müsse. Was die Damen von sich gaben, waren  die typischen Vorstellungen der Antifa-Philosophie, die besagt, dass die Rechten nicht in den Genuss der demokratischen Grundrechte kommen dürften, weil sie Feinde der Demokratie seien.
Das Schlimme daran ist, dass die Hass-Apologeten der Antifa tatsächlich glauben, im Recht zu sein, wenn sie fordern, die Andersdenkenden aus der Gesellschaft auszustoßen.
Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor? „Deutscher kann nur sein, wer deutschen Blutes ist?“ Kann jetzt nur noch Deutscher mit Rechtsanspruch auf staatlichen Rechtschutz sein, wer dem Nationalgedanken abgeschworen hat?
Gestern Juden raus! Heute Nazis raus! Wer soll als Nächster vertrieben werden? Am besten alles raus, was den Antifa-Interessen im Wege stehen könnte!
Mit solchen Wunschvorstellungen träumen sich die roten Blondinen der Antifa an die Macht.
Die blond gefärbte, ansonsten farblose Alice und die tiefschwarze Blondine Hohlmeier träumen von einem aristokratischen Phönix, der als politischer Erlöser aus der Asche  emporsteigt.
  
Karl Heinz Hoffmann
Sahlis 22.2.2011  

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ANFRAGE DER SÄCHSISCHEN ZEITUNG

Der Redakteur der Sächsischen Zeitung, Thomas Schade schickte mir per E-Mail am 24.02.2011 Einen 14 Punkte Fragenkatalog mit der Bitte um Beantwortung.
Die ersten 3 Fragen zielen darauf ab Erkenntnisse über die Besitzverhältnisse im Bezug auf das Rittergut Sahlis zu erforschen. Ein besonderes Anliegen scheint die Ermittlung der personellen Besetzung des Stiftungs-Kuratoriums zu sein. Wahrscheinlich genüge ich nicht als Adressat für wohlfeile Schmähungen. Man hätte gerne noch ein paar Namen, möglichst reputierliche, um sie mit Dreck bewerfen zu können. Im Innenverhältnis geschlossene Verträge gehen Außenstehende nichts an. Es gibt zwar grundsätzlich im Zusammenhang mit dem Rittergut keine Geheimnisse, aber die Neugierde muss doch Grenzen haben. Alles was ich dazu zu sagen habe, kann meiner Website entnommen werden.
Unter Punkt 4 will Herr Schade wissen zu welchem Zweck das Rittergut erworben wurde.                
Ich werde das Nutzungskonzept ins Netz stellen. Damit werden dann alle Fragen zu Nutzungsvorhaben beantwortet sein.
Frage 5: „Wie im Ort zu erfahren war, haben Sie die vergangenen Sommer teilweise auf dem Rittergut verlebt.“
Antwort: Ich sehe zwar mit meinen 73 Jahren etwas verlebt aus, aber ich „verlebe“ meine Zeit nicht. Wenn ich auf dem Rittergut bin, habe ich zu arbeiten.
Unter Punkt 6 soll mein Verhältnis zum Vorbesitzer erforscht werden.
Wozu? Für wen und warum könnte das von Interesse sein?
Unter Punkt 7 wird gefragt, warum der kleine Rokokogarten  nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist?
Frage ich Herrn Schade warum er seinen privaten Garten nicht für die Öffentlichkeit zugänglich macht? Soll der Rokokopark vielleicht eine Aufmarschfläche für Antifa-Demonstranten werden? Und soll ich hinterher, natürlich ehrenamtlich, den Müll wegräumen? Der Rokokopark war eine Zeit lang öffentlich zugänglich. Dieses Entgegenkommen ist seinerzeit in verheerender Weise missbraucht worden. Den Denkmalschutzbehörden war der Park bisher nicht einen einzigen Cent Fördermittelzuschuss wert. Der Park kann aber ohne Geld nicht so instand gebracht und gehalten werden, dass man ihn zur Besichtigung für die Öffentlichkeit freigeben könnte. Ich kann dort nur mühsam den Status quo erhalten. Das bedeutet zum Beispiel, jährlich zweimal einige hundert Meter Heckenschnitt. Voriges Jahr habe ich die Hecken eigenhändig geschnitten, damit sie nicht verwildern. Hinzu kommt, dass mich die Denkmalschutzbehörden bei meinem Bemühen, vernünftige denkmalgerechte Nutzungen auf nebenan brachliegenden Grünflächen vorzunehmen - für jedermann unverständlich - ausgebremst haben. Zum Verständnis werde ich eine schriftliche  Zusammenfassung der Streitigkeiten in meiner Website veröffentlichen. Dann kann sich jeder seinen Teil dazu denken.
Die unter den Punkten 8 und 9 gestellten Fragen kreisen um die nun schon sattsam in der Öffentlichkeit breitgetretene staatliche Fördermittelzuwendung. Ob ich wohl glaube, keine weiteren Gelder mehr zu bekommen weil den Behörden hinsichtlich meines „Wikipedia-Images“ ein Licht aufgegangen sei?
Würde es etwas ändern, wenn Sie wüssten was ich glaube? Würde es die Sache besser oder schlechter machen, wenn für das Rittergut weitere Gelder fließen würden? Beantworten Sie sich die Frage selbst.
Unter Punkt 10 will Herr Schade wissen, warum ich der Einladung nach Zollwitz gefolgt bin, um dort über die WSG zu berichten.
Antwort: Wenn man eingeladen wird, einen Vortrag zu halten, spricht man über das, was als Thema vorgegeben wird. Das Thema war gewünscht. Wäre es nicht vorgegeben gewesen, hätte ich vielleicht über die Entartung der Medienkultur und den Missbrauch der Pressefreiheit durch die Nachrichtenkaste gesprochen. Alle reden davon, dass ich vor einer rechtsgerichteten Zuhörerschaft gesprochen habe. Was ich gesagt habe, scheint nicht zu interessieren. Wahrscheinlich will man das auch gar nicht wissen, denn würde man den Inhalt meiner Rede kennen, könnte man damit das Bild vom „schlimmen Neonazi“ nicht mehr pflegen.  
Mit der 11. Frage versucht Herr Schade herauszufinden, aus welchem Beweggrund einige nationalgesinnte Jungs zu einem freiwilligen Arbeitseinsatz auf dem Rittergut bereit waren.
Ob das wohl eine Gegenleistung für meinen Vortrag gewesen sei?
Antwort: Eine organisatorische Verbindung herstellen zu können, wäre doch zu schön. Dem ist aber nicht so. Wenn sich Leute finden lassen, die unentgeltlich an der Erhaltung unseres nationalen Kulturgutes mitarbeiten, dann können Sie die nur im sogenannten nationalen Lager finden. Alles was links ist,  trachtet nur danach, persönliche Anteile an materiellen Werten anderer zu erlangen.
Für viel zu wenig arbeiten ist schon schlimm genug, aber umsonst arbeiten! Das fehlte noch!  Wenn sich jetzt die Linken über meine Einschätzung aufregen wollen. Bitte schön! Sie könnten mich natürlich auch Lügen strafen, indem sie einmal als freiwillige Arbeitsbrigade auf dem Gut anrücken. Wenn sie es ehrlich meinen, würde ich sie nicht wegschicken. (Arbeitseinsätze bedürfen der schriftlichen Voranmeldung)
Schließlich fragt Herr Schade noch unter Punkt 12 nach dem Stand des im Zusammenhang mit dem Vortrag bei den Rechten in Gang gesetzten Ermittlungsverfahrens. Und wie das wohl aus meiner Sicht zu erklären sei.
Aus meiner Sicht kann ich das leicht erklären. Die Staatsanwaltschaft Gera wird ein wesentlich größeres Problem haben, die Angelegenheit vernünftig zu erklären. Die Betonung liegt auf „vernünftig“ denn irgendeine billige Rechtfertigungs-Plattitüde wird man schon zu Papier bringen.
Auch für diesen Komplex habe ich mich bereits in meiner Website umfassend geäußert. Vergleichen Sie den unter dem Rubrum „Aktuell“ eingeordneten Titel „ Ein großartiger Schlag ins Wasser“.
Unter Punkt 14 wird gefragt ob gegen mich noch ermittelt wird?
Dazu habe ich natürlich mündliche Insider-Informationen, aber ich werde meine Quellen nicht bekannt geben. „Offiziell“ ist mir noch keine Einstellungsverfügung zugegangen. Zwar hat die Staatsanwaltschaft in Gera meinem Anwalt Klaus Harald Bukow schon vor Monaten schriftlich mitgeteilt, dass gegen mich überhaupt kein Ermittlungsverfahren dort anhängig sei, aber es muss ja alles nicht stimmen was im Dienstbereich eines Staatsanwalts geschrieben wird. Wahrscheinlich ist die Staatsanwaltschaft in Gera so geheim, dass sie selber nicht weiß was sie tut. Und überdies müssen doch zuerst alle von mir gegen die Richterin und Staatsanwälte gerichteten Strafanzeigen erfolgreich abgebügelt worden sein. (Was nicht so einfach ist) Denn wenn die gegen mich gerichteten Ermittlungen vor der Beendigung der durch mich angestrengten  Ermittlungsverfahren gegen Behördenangehörige eingestellt würden, dann wäre ja deren Unrecht sofort überdeutlich erkennbar. Und wirken soll ja die Verdächtigung auch noch ein bisschen.
Die Ermittlungen zum Oktoberfestattentat hatten zweieinhalb Jahre Wirkungszeit, bis die Justiz endlich die Hosen runterlassen musste. Nein das mit so viel Mühe vorbereitete Ermittlungsverfahren muss noch etwas vor sich hin dümpeln. Was sind da schon ein paar Monate. Die Autoren der Antifa-Broschüren brauchen ja schließlich auch noch ein bisschen Zeit um den neuerlichen Verdacht literarisch zu zementieren. Wenn die Antifa-Akteure staatliche Fördermittel erhalten, dann kann man auch erwarten, dass sie dafür etwas leisten. Besonders jetzt, wo langsam durchsickert, dass der „schlimmste Neonazi Frankens“ am Ende gar kein Nazi ist. Noch nicht einmal in früheren Zeiten gewesen ist. Und es steht zu befürchten, dass er das auch noch beweisen wird.   
Jetzt habe ich alles, was die Neugierde der Bevölkerung hervorgerufen hat, plausibel beantwortet. Nun können die Leser der Sächsischen Zeitung  meine Website anklicken und nachsehen, was ich wirklich gesagt habe und was gegebenenfalls in der üblichen unzulässigen Weise umgedeutet wurde. Sollte ausnahmsweise einmal nicht manipuliert werden, umso besser.

Karl-Heinz Hoffmann  
Nürnberg den 24.2.2011   

 


ANALYSE UND UTOPISCHER AUSBLICK

Wir kennen die Fernsehmoderation mit dem Titel „was wäre wenn“.
Was wäre wenn die Türken vor Wien nicht verloren, sondern den Sieg über die katholische Christenheit errungen hätte? Deutschland und vermutlich auch ganz Mitteleuropa wären heute mohammedanisch, oder zumindest islamisch dominiert.
Welche kulturelle Entwicklung Mitteleuropa nach einem Sieg der Türken durchgemacht hätte, zeigt uns die historische Entwicklung der bis zur Zeit um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert (plus-minus ca. 30 Jahre) türkisch besetzten Balkanländer. Der Kölner Dom wäre zur islamischen Gebetsstätte umgewandelt worden, so wie die meisten übrigen Kathedralen zur Moschee geworden wären. Christliche Gemeinden gäbe es im Zentrum Europas wohl immer noch, aber sie hätten ihren gesellschaftlichen Einfluss verloren. Die nun seit Generationen mohammedanisch gewordenen Deutschen würden ganz gewiss mit dem gleichen Eifer pro islamisch agitieren, wie sie heute antiislamisch herumzetern.
Statt großgermanischer Bestrebungen hätten wir wohl, weil wir Deutschen immer alles gleich übertreiben müssen, einen fundamentalistisch überzüchteten islamischen Gottesstaat.
Die Deutschen wären vom Prinzip der islamischen Republik als allein selig machende Staatsform mindestens ebenso überzeugt, wie sie heute, weil nun einmal Prinz Eugen und nicht Sülejman vor Wien der Sieger war, von der Herrlichkeit der Parlamentarischen Demokratie überzeugt sind. Man kann solche Gedankenspiele als unnütz abtun, denn es ist nun einmal so wie es ist und warum Zeit mit Debatten verschwenden, die mit der Realität nichts zu tun haben. Aber immerhin diskutieren in der Sendung „was wäre wenn“ anerkannte und bekannte Intelektuelle ernsthaft zu fiktiven historischen Entwicklungen, die nur erdacht und ohne Realitätsbezug sind. Für unnütz halte ich die Diskussionen zu Fragen möglicher Entwicklungen nicht. Sie schärfen den Verstand und machen uns aufgeschlossen für erdachte Zukunftsszenarien, die wir als Vorarbeit zur realen Bewältigung der Zukunft  brauchen. Die Politik unserer Tage ist nur auf Machterhaltung ausgerichtet und daher den demokratischen Prinzipien entsprechend zwangsläufig nur für sehr kurze Zeiträume gültig. Ein Realpolitiker kann sich nicht mit fern in der Zukunft liegenden Wahrscheinlichkeiten und Möglichkeiten gesellschaftlicher, geopolitischer und geostrategischer Entwicklungen befassen. Die politischen Sachzwänge erlauben ihm nicht über den Zeitraum einer Legislaturperiode hinaus zu agitieren. Warum also soll er darüber hinaus denken? Findet sich jemand, der sich frei von politischer Systemeinbindung mit dem Problem der Zukunftsbewältigung befasst, dann erblickt man in ihm den eher komisch wirkenden Weltverbesserer. Findet der Weltverbesserer dann doch Beachtung, dann wird er zum Störer in der angebeteten demokratischen und marktwirtschaftlich orientierten Gesellschaft.                 
Den Weltverbesserer vermeint man nicht nötig zu haben. Die Weltzerstörer lässt man gewähren.
Der Weltverbesserer der zudem in der Regel arm ist, wird zur tragisch komischen Figur.
Die Weltzerstörer, die sich durch  die Zerstörung unseres Lebensraumes bereichern, sind immer reich, unermesslich reich, rücksichtslos, gerissen schlau, aber niemals weitblickend und nicht wirklich gebildet. Hätten sie Weitblick und Verstand, dann müsste ihnen klar sein, dass sie für sich selbst und ihre Kinder den Ast absägen auf dem sie schwerbepackt mit ihrem lächerlichen materiellen Reichtum sitzen.         
Ich bin kein Politiker. Ich bin ein Systemkritiker, befasse mich mit geopolitischen und geostrategischen Analysen und Zukunftsvisionen. Wenn man mich Utopist nennt, möchte ich nicht wiedersprechen. Als moderne Abwandlung des Spruches: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt!“ möchte ich sagen: “Meine Vorstellungen von einer besseren Welt sind noch nirgendwo Realität“. Sie sind utopisch, weil sie nirgendwo existieren, aber sie sind deswegen nicht unrealisierbar. Ich befasse mich mit Visionen, nicht mit praktischen Bemühungen zur Durchsetzung politischer Ziele. Seit Anfang der 1970er Jahre eile ich gedanklich meiner Zeit um 30 bis 40 Jahre voraus. Weil ich heute nach vier Jahrzehnten feststellen kann, dass meine Einschätzungen zur zeitgeschichtlichen Entwicklung ausnahmslos treffsicher waren, verspüre ich keine Unsicherheit beim analysieren der nächsten Jahrzehnte. Nun sind Analyse und Vision nicht dasselbe, aber die Vision bedarf der Analyse als Voraussetzung.
Unsere Realpolitiker zeigen sich von der jüngsten Entwicklung in den islamischen Ländern überrascht. Ich bin es keinewegs. Zwar habe ich den Ausbruch des arabischen Flächenbrandes, als nur eine Frage der Zeit innerhalb des ersten Viertels des 21. Jahrhunderts angesehen, räume aber ein, dass ich  nicht erwartet habe,  Tunesien in den Startlöchern zu sehen. Ich hätte eher auf einen ägyptischen Volksaufstand als Wegbereiter zum allgemeinen arabischen Umbruch getippt, aber auf die Reihenfolge wird es weniger ankommen. Grundsätzlich war die Volkserhebung in Ägypten zu erwarten.
Nun beschäftigen uns alle zwei Fragen:
Erstens, wie sich die Verhältnisse in Ägypten tatsächlich weiter entwickeln und
zweitens, wie sich Ägypten entwickeln sollte, um das von den Aufständischen angestrebte Ziel der allgemeinen wirtschaftlichen und sozialen Besserstellung unter nachhaltig wirkenden  geeigneten organisatorischen Bedingungen erreichen zu können.
Die aufständisch gewordene ägyptische Bevölkerung ist internetgeprägt. Die jungen Leute sehen den westlichen Wohlstand und verbinden diesen erstrebenswerten Zustand mit der Staatsform der Demokratie. Man glaubt mit der Installation eines Mehrparteiensystems und den dazu gehörenden freien Wahlen schon alle sozialen Probleme gelöst zu haben, oder doch lösen zu können. Natürlich ist das ein Trugschluss. Es wird ein unangenehmes Erwachen geben, denn die Staatsform der Parlamentarischen Demokratie bietet noch keine Gewähr für die wirtschaftliche und soziale Gesundung eines Staates. Im Gegenteil, die Demokratie bietet die besten Möglichkeiten, der Infiltration durch jene Mächte die das politische Geschick des Landes bisher gelenkt haben. Es werden andere Personen an den Fäden der Macht ziehen, aber eben doch wieder im Sinne der internationalen Hochfinanz. Selbst wenn sich demokratisch gesinnte integere Personen finden ließen und man sie an die Schalthebel der Regierung setzen würde, so könnte doch die später einsetzende systemimmanente Infiltration nicht verhindert werden. Über kurz oder lang würde alles wieder beim alten sein. Die Revolution könnte erneut beginnen. Ich fürchte es wird so kommen. Die Amerikaner arbeiten intensiv daran, Ägypten mit ähnlichen Regimen wie jene des Irak und Afghanistan zu beglücken. Die Ergebnisse sind bekannt.
Eine kleine Chance, wirklich nur eine kleine würde ich den Muslim-Brüdern geben, weil diese Organisation nicht von der kapitalistischen Raffgier, sondern von religiös-moralischen Grundsätzen bestimmt wird. Da mag manches auf uns fremd wirken. Wir Europäer bewegen uns in einer anderen Gedankenwelt, aber in Ägypten empfindet man anders. Dort lösen islamische Vorstellungen keine Phobien aus, dort werden sie als heimisch, nicht als fremd empfunden. In einer islamischen Regierungsriege kann es natürlich auch Machtkämpfe geben, aber die Infiltration gieriger Finanzjongleure findet keine Basis. Die Chance nenne ich deswegen klein, weil jede neue Regierung, gleich welcher Coleur die wirtschaftlichen Sachzwänge, die nun einmal real bestehen, nicht beiseiteschieben kann, jedenfalls nicht so einfach und nicht kurzfristig. Längerfristig müssten die gravierendsten Sachzwänge natürlich schon bewältigt werden, wenn Ägypten wirklich gesunden soll.
Wenn ich von ägyptischen Sachzwängen rede, meine ich die wirtschaftliche und militärische Abhängigkeit von den USA und ihren militärisch und wirtschaftlich Verbündeten. Die Problematik der Einnahmen aus dem Betrieb des Suezkanales und die Gaspipeline nach Israel. Militärmaterial wird umso weniger gebraucht, als man eine friedliche neutrale Politik betreibt und Gas kann man auch an andere verkaufen. An Abnehmern wird es in der Zukunft nicht mangeln. Neutrale Abnehmer für das ägyptische Erdgas würden wenigstens einen der unangenehmen Sachzwänge aufheben. Unabhängig davon, würde bei der angestrebten Industrialisierung Ägyptens wohl der größte Teil im Lande selbst nutzbringend verbraucht werden können. Mit dieser Erwägung habe ich bereits die Überleitung zur utopischen aber sachlich realisierbaren Ägyptischen Vision hergestellt. Allem voran steht die Frage: Was will die ägyptische Bevölkerung und was steht ihr gerechterweise zu? Ich habe einmal als junger Mann vor nunmehr einem halben Jahrhundert in einem Teehaus Ostanatoliens gesprächsweise zu ergründen versucht, was sich die damals sehr armen türkischen Dörfler von ihrer Regierung wünschen. Ich bekam von einem einfachen Mann eine sehr einfache in ihrer Schlichtheit beindruckende Antwort, die ich niemals vergessen konnte. Niemand in der Teehausrunde widersprach, als er von einer bedeutsamen Geste unterstrichen sagte:“ Wir wollen, dass die ganz Großen etwas kleiner gemacht werden und die ganz Kleinen etwas größer gemacht werden.“ Die einfache Rede erschien mir als klassische orientalische Weisheit. Der Mann wollte nichts umstürzen, auch nicht genau so viel wie die Reichen im Lande. Er wollte nur seine erbärmlichen Lebensverhältnisse etwas verbessert sehen und man kann nicht übel nehmen, dass er es für gerecht hielt wenn der übermäßige Reichtum Einiger dafür etwas angezapft würde. Damit wären wohl auch die meisten Ägypter zufrieden. Nicht die wenigen unermesslich Reichen, nicht der korrupte Hofstaat Mubaraks. Diese Leute sind unempfindlich gegen die Leiden und Nöte der einfachen Leute. Wie viel hätte sich in Ägypten an sozialem Fortschritt entwickeln können, wenn die auf den Auslandskonten der Korrupten Staatslenker befindlichen Milliardenbeträge zur Entwicklung des Landes eingesetzt worden wären. Männer wie der großartigste Sohn des ägyptischen Volkes der Neuzeit, der Volkssozialist  Gamal Ab del Nasser wären jetzt und in Zukunft  als Volksführer von Nöten. Männer denen nicht allein der eigene Vorteil sondern nur das Wohl des Volkes am Herzen liegt. In den Demokratischen Parteien findet man solche Männer nicht. Unter gottesfürchtigen Leuten kann man sie ebenso wie in sozialistischen Kreisen mitunter eher finden. Schließlich ist die mohammedanische Lehre neben der Gottesfurcht nicht zuletzt auch eine Sammlung sozialer Verhaltensvorschriften. So ist die Versorgung der Armen eines der wichtigsten islamischen Gebote. Die Hoffnung auf volkssozialistische Volksführer ist kein  utopischer Gedanke, denn das hat die Welt schon gesehen. Zur geeigneten Führungsmannschaft muss aber auch das richtige Programm kommen. Hier setzt meine utopische Vision ein.
Nach der unabdingbaren Loslösung von allen bisherigen interstaatlichen vertraglichen Bindungen, muss sich Ägypten aus eigener Kraft entwickeln und gesunden. Das kaum erkannte aber dennoch gefährlichste Problem, das rapide ansteigende Bevölkerungswachstum muss gebändigt werden. Aber wie will man den Leuten klar machen, dass sie weniger Kinder zeugen sollen, wenn die Kinder die einzige Möglichkeit der Altersversorgung darstellen? Man sollte neben der dringend notwendigen Aufklärungsarbeit, denjenigen die sich mit nur zwei Kindern zufrieden geben, als Belohnung und Anreiz eine spezielle staatlich gesicherte Altersversorgung  zu billigen. Das muss nicht unbedingt Geld sein. Besser als Geld wäre eine staatlich organisierte Pflege und Versorgung sowohl medizinisch als auch im Sinne sozialer Betreuung und Ernährung.
Ägypten ist ein fruchtbares Land. Es kann sicher seine derzeitigen 80 Millionen Bürger von der eigenen Scholle ernähren. Bevor landwirtschaftliche Produkte ausgeführt oder eingeführt werden muss die eigene Bevölkerung vom heimischen Acker versorgt worden sein. Damit haben die einheimischen Landwirte ihr Auskommen. Sie sind sicher vor ausländischem Konkurrenzdruck und die Qualität kann im Lande geregelt werden.
Die Einnahmen des von Nasser verstaatlichten Suezkanals fließen inzwischen längst wieder in westliche Richtung ins Ausland ab. Der Kanal gehört aber dem ägyptischen Volke und deshalb muss es auch über die Einnahmen zum eigenen Nutzen verfügen können.          
Mit den Einnahmen kann eine Bedarfsindustrie eingerichtet werden um den Bedarf der Bevölkerung an Gebrauchsgütern zu decken. Die Schlüsselindustrie muss staatlich sein und die Bedarfsgüter so weit als möglich genormt um möglichst lange genutzt werden zu können. Die im westlichen Kapitalismus übliche Typenvielfalt trägt zur vorzeitigen Vernichtung von Volksvermögen bei.
Tourismus als Einnahmequelle ist grundsätzlich günstig, aber nur dann, wenn dadurch keine Abhängigkeit entsteht. Es darf nur eine zusätzliche Einnahme sein, nicht die Hauptschlagader der Volkswirtschaft, weil dieser Erwerbszweig zu anfällig für Krisen ist. Liegt er zeitweise lahm, so darf das keine tiefergehenden negativen Auswirkungen auf die Volkswirtschaft haben.    
Das Land braucht auch eine idealistisch ausgerichtete staatliche Jugendorganisation um den notwendigen Nachwuchs an sozial und gerecht denkenden Personen heranzuziehen. Der Jugend sind entsprechende Vorbilder zu geben. Wenn die Regierungsmitglieder selbst die Vorbildfunktion übernehmen so ist das am  wirksamsten. Wer nicht einfach und vorbildlich leben will, hat in der Regierungsmannschaft nichts verloren.
Die persönliche Freiheit spielt eine große Rolle wenn es darum geht Zufriedenheit und Ruhe im Volke zu erzeugen, aber nicht ohne Maß und Ziel, denn grundsätzlich ist die Freiheit das Gegenteil von Ordnung.    
Ungeheuer wichtig sind auch die Grundzüge der Außenpolitik. Für den Vernünftigen gibt es keine Alternative zur absoluten Neutralität. Militärische Bündnisfreiheit ist neben politischer Neutralität das oberste Gebot. Wirklich neutrale Länder werden selten angegriffen und wenn doch, dann überstehen sie es meist besser als wenn sie sich verteidigt hätten. Militärische Bündnisse hingegen ziehen nur allzu oft ein friedfertiges Volk mit in Kriege hinein die nur fremden Mächten dienlich sind.                                                                                                                                                                                                      
Was ist nun utopisch an den vorgestellten Minimalanforderungen zur gesellschaftlichen Entwicklung und Gesundung des angeschlagenen ägyptischen Staates? Utopisch ist alles, weil es in dieser Form nirgendwo auf der Welt praktiziert wird. Sie wären praktisch realisierbar, scheitern aber an den derzeit herrschenden Machtstrukturen, die alle Völker dieser Welt mehr oder weniger global umklammern. Die Zukunft muss zeigen, ob sich die Umklammerung durch das global vagabundierende Kapital abschütteln lässt. Wer aus meinen Ausführungen Optimismus herausliest hat mich falsch verstanden. Ich bin, was vernunftgesteuerte gesellschaftliche Umwälzungen angeht, tiefgreifend pessimistisch. Erst müssten die Menschen verstehen was zu tun notwendig ist, aber das sehe ich nicht. Solange Wachstum anstelle von Konsolidierung gepredigt und allgemein beklatscht wird und solange keine Geburtenregelung als notwendig erkannt wird, solange bewegen wir uns auf die totale Finsternis zu. Der Bremsweg ist bereits viel zu kurz geworden um noch wirken zu können. Dabei scheint es so als hätten wir schon gar nicht mehr die Zeit um nur den Fuß aufs Pedal zu drücken.  

Karl Heinz Hoffmann
Nürnberg  9.2.2011


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ES IST WIEDER MÄRCHENSTUNDE
   

Zufällig finde ich im Internet einen Schriftsatz vom 16.2.2011, der sich neben einer auf die ehemalige WSG bezogene Sammlung hirnrissiger Behauptungen, deren Kommentierung sich nicht lohnt, auch  mit den  Albernheiten der Linken Landtagsabgeordneten Köditz befasst. Demnach behauptet Frau Köditz, sie habe von mir eine Mail erhalten, deren einziger Zweck wohl darin bestanden habe, ihr mitzuteilen dass ich ihre kleine Anfrage im Landtag zur Kenntnis nahm. Kenner der Szene würden davon ausgehen, dass meine Nachricht als versteckte Drohung zu verstehen sei.
Du lieber Himmel, wer möchte sich denn an der Frau vergreifen? Für wen könnte sie so wichtig sein? Ihr offensichtliches Profilierungsbedürfnis ist doch harmlos.
Ich habe den Eindruck, im Kindergarten geht es vernünftiger zu, als im Büro der Landtagsabgeordneten. Wie lange kann eine Partei, die ernst genommen werden will, den am laufenden Band produzierten Unsinn noch aushalten, ohne Schaden zu nehmen?
Um nicht gleich wieder eine Polizeirazzia erleben zu müssen, weil sich die furchtsame Seele jetzt so ängstigt, biete ich ihr an, eine Friedenspfeife mit ihr zu rauchen. Sie sollte das würdigen, denn normalerweise rauche ich nicht.
Tatsächlich habe ich sie natürlich nicht bedroht, sondern Gesprächsbereitschaft signalisiert. Das Schreiben an Frau Köditz mache ich im Anhang öffentlich. Nach wie vor bin ich auch zu einem öffentlichen Podiumsgespräch mit Frau Köditz bereit. Frau Köditz wird vermutlich kneifen. Wenn ich so wenig Selbstvertrauen in meine Argumente hätte, wie Frau Köditz, würde ich auch kneifen.
Wer (außer zu Guttenberg) will sich schon gerne blamieren.                                   


Karl Heinz Hoffmann  
mobil unterwegs, 22.2. 2011


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Sehr geehrte Frau Köditz,

wie ich höre, sammeln Sie Informationen über mich. Sie befragen  Polizeibehörden und beschäftigen den Landtag mit Anfragen. Es wäre nicht nötig gewesen, auf Umwegen zu recherchieren. Wenn Sie etwas über mich wissen wollen, können Sie Ihre Fragen schriftlich direkt an mich richten. Sofern Sie keine Berührungsängste haben, könnten Sie auch persönlich mit mir reden. Keine Angst, meine Gesinnung ist nicht ansteckend. Ich wäre auch jederzeit zu einem Podiumsgespräch bereit, meinetwegen vor tausend Linken. Einzige Anforderung: Das Gespräch muß lückenlos aufgezeichnet werden, damit mir das Wort hernach nicht im Mund herumgedreht werden kann. Werfen Sie mir an den Kopf was Sie wollen, aber lassen Sie mich ungestört antworten. Sie würden allerdings damit das Risiko eingehen, ein geliebtes Feindbild aufgeben zu müssen.
Und genau aus diesem Grund werden Sie von meinem Angebot keinen Gebrauch machen. Da wird es schon zweckmässiger sein, den Direktkontakt zu vermeiden und das virtuelle Bild vom bösen Neonazi weiter zu pflegen. Es braucht ja nicht alles wahr zu sein, was man so redet und schreibt. Es muss nur politisch wirksam sein.


Karl Heinz Hoffmann   
München 3.2.2011


PS.: Falls Sie am Inhalt der Rede vom 11.September 2010 in Hausdorf interessiert sind, lassen Sie es mich wissen. Ich würde Ihnen den Text gegen eine Schutzgebühr von 15 EURO zukommen lassen.





 


STAATLICHE FÖRDERMITTEL RICHTIG EINGESETZT?

Staatliche Fördermittel sind Steuergelder. Ihre Verwendung soll deshalb dem Wohl der Allgemeinheit und der Beförderung nationaler Interessen dienen. Dabei versteht sich von selbst, dass die Gemeinnützigkeit bereits im Antrag auf Erteilung eines Bewilligungsbescheides nachvollziehbar dargestellt, und später von staatlichen Instanzen daraufhin überprüft werden muss, ob die ausgereichten Gelder auch wirklich sachgerecht verwendet werden.
Nun gibt es Fördermittel, die in verschiedener Form gewährt werden können, deren angestrebter Endeffekt aber nicht in jedem Falle eintritt. Das trifft zum Beispiel auf die diversen Fördermittelvarianten zur Berufsförderung zu. Ein gewisser Teil dieser Fördermittel muss also von vorneherein als verloren betrachtet werden. Auch wenn man weiß, dass nur ein Teil der Unterstützungsgelder die erhofften Früchte trägt, so sind dennoch Fördermittel dieser Art, trotz hoher Verlustrate immer noch im allgemeinen Interesse, weil auf jeden Fall auch einen fruchtbarer Teil der Bemühungen zu vermerken ist.
Nun gibt es auch staatliche Fördermittel zur Unterstützung politischer Aktivitäten.
Das halte ich grundsätzlich für rechtlich bedenklich. Rechtlich bedenklich vor allem dann, wenn Gruppierungen finanziert werden, die das Geld zum politischen Kampf gegen andere politische Gruppierungen verwenden. Rechtlich bedenklich deshalb, weil jedes Mitglied der jeweils bekämpften politischen Gruppe auch ein Steuerzahler ist. Wenn zum Beispiel die Antifa-Gruppen Fördermittel zur Bekämpfung nationaler Kräfte erhalten, dann werden Steuerzahler mit Steuergeld, an deren Aufkommen sie selbst beteiligt waren, bekämpft.
Es ist Usus geworden, Aktionsgruppen, die sich der Bekämpfung der „Rechten Szene“ verschrieben haben, oft auch nur vorgeben, politische Arbeit zu leisten, großzügig mit staatlichen Fördergeldern zu bedenken. Nun wird man einwenden, der Kampf gegen Neonazis sei doch fraglos im allgemeinen Interesse und deshalb könne man doch die staatliche Unterstützung der Antifa-Gruppen nicht als illegitim bezeichnen. Dazu meine ich: Das Problem beginnt schon damit, dass man es den Antifa-Akteuren überlässt, festzustellen, welche Personen als „Nazis“, oder welche Gruppierungen als „neonazistisch“ zu gelten haben. Die Zuordnung erfolgt rein willkürlich.
Dabei spreche ich aus Erfahrung. Ich soll mir den Luxus eines eigenen Weltbildes nicht leisten dürfen. Wenn es nach der Antifa-Aktivistin Kerstin Köditz ginge, dann müsste man auch den national-konservativen Balladen-Dichter Börris Freiherr von Münchhausen noch post mortem das Prädikat „Nazi“ aufbürden. Wenn die nationale Bewegung in Dresden aufmarschiert, dann heulen sich die staatlich geförderten Rudel der bissigen Antifa-Aktivisten zur Gegendemonstration zusammen und behaupten, den notwendigen Kampf gegen die „Neonazis“ zu führen.
Ich habe mit den Demonstrationen nichts zu tun, ich mische mich auch in die realpolitisch begründeten Aktionen nicht ein. Ich stelle nur fest: Es kann sich nicht um Aufmärsche von „Neonazis“ handeln, weil diese auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen gar nicht stattfinden könnten. Wer nationalsozialistisches Gedankengut propagiert und wer nicht, das festzustellen, muss Sache der Ermittlungsbehörden und der ordentlichen Gerichte bleiben. Die Feststellung, wer oder was den Straftatbestand der verbotenen Wiederbetätigung im Sinne des Nationalsozialismus verwirklicht, dürfte, an rechtsstaatlichen Grundsätzen gemessen, nicht Sache der linksideologisch fanatisch verbohrten Antifa-Aktivisten sein.
Die Antifa-Gruppen mit staatlichen Geldern zu sponsern halte ich deshalb, neben anderen Gründen, für äußerst rechtsbedenklich. Hinzu kommt aber noch ein weiterer Gesichtspunkt. Die an die Antifa ausgereichten Finanzmittel fördern letzten Endes den Unfrieden auf deutschen Straßen. Man sollte die finanzielle Förderung politischer Friedensstörer einstellen und jede politische Bewegung, sofern die Gesetze nicht gebrochen werden, nach ihrer Art unbehelligt demonstrieren lassen. Es bleibt doch der Antifa unbenommen, eigene Demonstrationen zur Darstellung ihrer politischen Ziele, wenn sie denn überhaupt welche haben, durchzuführen. Dann würden die Rechten zuhause bleiben, um der Antifa nicht als Zielscheibe zu dienen. Der allgemeine Frieden auf unseren Straßen wäre gewährleistet. Eine politische Bewegung die ihre Daseinsberechtigung nur aus dem Kampf gegen ein anderes politisches Prinzip herleiten kann ist bei allem Getöse in Wirklichkeit nur ein sehr schwacher Haufen.
Wer ein wirklich gutes Programm hat, kann damit überzeugen. Zwar recht selten seine eingefleischten politischen Gegner, aber die kann er durch Überzeugung von Bevölkerungsmehrheiten überrunden und aushebeln. Wer positive Vorschläge zur Bewältigung der allgemeinen Probleme auf den Tisch legen kann, hat es nicht nötig sich am politischen Gegner hochzuziehen.
Zur Vergeudung von Steuergeldern im Zusammenhang mit der Unruhe stiftenden Antifa muss aber noch ein weiteres Abflussloch im Steuersäckel erwähnt werden.
Nehmen wir einmal das Beispiel der Linken Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz. Ein solches leider nicht abdichtbares Abflussloch erkenne ich im Zusammenhang mit ihren Diätenbezügen. Auch die Bezüge der Abgeordneten sind Steuergelder. Nach dem Willen des Gesetzgebers soll damit eine dem Volkswohl dienende gesellschaftliche Aufgabe finanziert werden. Untersucht man daraufhin die staatlich finanzierten Aktivitäten der Frau Köditz, so findet man nichts weiter als das ständige Bemühen, Andersdenkende nach Antifa-Manier zu diskriminieren und zum aktiven Unfrieden anzustacheln. Wenn es darum geht, wieder einmal ein neues Feindbild groß aufzubauen um sich in Szene setzen zu können, dann nimmt sie es mit der Wirklichkeit nicht so genau. Was nicht passt, wird passend gemacht.
So hat Frau Köditz mit einer Anfrage im Landtag Auskunft darüber verlangt, ob und in welchem Umfang ich im Zusammenhang mit der Sanierung des Rittergutes Sahlis Fördermittel erhalten hätte. Damit hat sie eine Mine losgetreten, die am Ende wohl geeignet ist, ihre Glaubwürdigkeit erheblich zu beeinträchtigen.
Frau Köditz hat in der Anfrage behauptet, ich hätte, um Fördermittel zu erhalten, eine fiduziarische Stiftung errichtet. Damit bringt sie unmissverständlich zum Ausdruck, dass man davon auszugehen habe, die Fördermittel hätten ohne die Stiftungsgründung nicht fließen können. Sie unterstellt  mir den Tatbestand der Fördermittelerschleichung. Das Fördermittelbewilligungsverfahren im Zusammenhang mit dem Rittergut Sahlis wird als Gemauschel hingestellt. Die auf  Initiative der Landtagsabgeordneten Köditz erfolgte mediale Berichterstattung folgte natürlich der verleumderischen Darstellung und war deshalb geeignet, nicht nur meine privatwirtschaftlichen Interessen, sondern auch die Belange der Gemeinnützigkeit aufs Schwerste zu beschädigen.
Die Stiftungsgründung kann nicht den behaupteten Grund gehabt haben, weil die Fördermittel zwar an die Stiftung ausgereicht wurden, aber zu einem Zeitpunkt bereits bewilligt waren, als das Objekt noch nicht im Besitz der Stiftung war. Ganz nebenbei, auch im Zeitraum der vorangegangenen Besitzverhältnisse, war ich persönlich zuständig. Das konnte für die Denkmalschutzbehörde kein Versagungsgrund sein, weil politische Überzeugungen kein Beurteilungskriterium bei der Vergabe von Fördermitteln sein können. Oder vielleicht doch?
Und schon sind wir wieder bei der staatlichen Förderung der Antifa. Für Antifa Gruppen und Antifa-Arbeit von Landtagsabgeordneten ausgegebene Steuergelder sind, vom schädlichen Ergebnis der Unruhestiftung abgesehen, in jedem Fall ohne Nutzen für die Allgemeinheit verbrannt. Leider wird sich das Abflussloch, durch welches die geflossenen und noch immer fließenden Diätenzahlungen aus dem Steuersäckel auch künftig unaufhaltsam weiter rinnen werden, nicht stopfen lassen.
Im Gegensatz zu Fördermitteln, die von vorneherein als „Brennmaterial“ ausgereicht werden, sind Fördermittel für die Belange des Denkmalschutzes niemals sinnlos verbrannt.
Staatliche Zuschüsse zur Instandsetzung von bedeutenden Kulturdenkmalen, deren sachgerechte Verwendung nachgeprüft wird, sind grundsätzlich nicht in den Sand gesetzt. Die Verwendung ist in jedem Fall, nicht nur für die Kontrollbehörden, sondern auch für jedermann ersichtlich.
Anders als in den Fällen der Unterstützung von Politambitionen, sind Gelder vom Denkmalschutzamt stets an die Mitverwendung von Eigenmitteln im angemessenen Umfang gebunden. Damit stellen sie auch eine volkswirtschaftlich wirksame Maßnahme dar. In diversen Veröffentlichungen wurde behauptet, ein Teil der an die Stiftung gezahlten Gelder sei zurückgefordert worden, angeblich weil sie für nicht förderfähige Bereiche verwendet worden wären. Das ist schlicht falsch. Die Finanzmittel sind durchaus sachgerecht verwendet worden. Die Rückforderung stand im Zusammenhang mit der bereits ausgezahlten Mehrwertsteuer, deren  Berechtigung oder Nichtberechtigung der Abzugsfähigkeit anfänglich noch ungeklärt war. Gemessen an der bisher erfolgten Sanierungsgesamtleistung und vor allem dem noch bestehenden Reparaturstau, war der zu Unrecht inkriminierte Fördermittelzuschuss nicht mehr als nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Die Fiduziarische Kulturstiftung Rittergut Schloss Sahlis wird auf Grund der Stiftungssatzung gemeinnützig, ohne die Möglichkeit privater Bereicherung oder Begünstigung geführt. Mit staatlichen Zuwendungen kann wegen der Diffamierungskampagnien nicht mehr gerechnet werden. Was bleibt, ist die Hoffnung auf private Spenden und nicht zuletzt auch das Engagement freiwilliger, ehrenamtlicher Helfer. Mit einigen Aufbauschichten durch engagierte Einzelhelfer oder Gruppen könnte das nationale Kulturdenkmal vor dem Verfall gerettet werden. Die politische Gesinnung der Helfer spielt keine Rolle. Neben dem völlig Unpolitischen ist mir ein Rechter genauso willkommen wie ein Linker oder ein Grüner, ob Muslim, Jude oder Christ. Wir wollen ein deutsches Kulturdenkmal retten und nicht miteinander streiten. Vielleicht gelingt es ja auch in den Köpfen mit festgefahrener ideologischer Überzeugung ein wenig Respekt vor dem Andersdenkenden und Andersartigen zu erzeugen.
Wer mithelfen möchte, das Kulturdenkmal Rittergut Sahlis vor dem Verfall zu retten, möge sich auf jeden Fall vorher schriftlich (e-mail:
fks.sahlis@gmx.de) mit mir in Verbindung setzen.
Wer mich persönlich unterstützen möchte, braucht mir nichts schenken, er könnte mir einen Auftrag geben. Vielleicht ein Bild von seiner heimatlichen Landschaft? Über Ausführung Größe und Preis werden wir uns sicher einig. Da ich aus dem Stiftungsgeschehen keinen Nutzen beziehe und meine  Geschäfte auf dem Baubetreuungssektor durch die massenmediale Verunglimpfung nahezu auf null reduziert sind, muss ich irgendwie, wenn ich nicht dem Sozialamt auf der Tasche liegen will, meinen Lebensunterhalt verdienen. Um einen Eindruck von der künstlerischen Qualität meiner Bilder zu bekommen, klicken Sie auf meiner Website den Menüpunkt Künstler-Oeuvre an. Leider wird mein künstlerisches Schaffen wohl erst nach meinem Tode gewürdigt werden.
Das ist nun einmal bei Künstlern so.
Solange der Maler lebt, wird er missachtet und nicht selten geschmäht. Hat er das zeitliche gesegnet, kann man seine Werke würdigen und vom gesteigerten Wert profitieren.                 
Soviel für heute

Karl Heinz Hoffmann
Ermreuth     20.2.2011       


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RATSCHLÄGE VOM „USER“

Ein mir unbekannter Internet-User hat sich mit meiner Website befasst. Er wundert sich über meine positive Beurteilung des heutigen Iran und gibt mir, natürlich spöttisch gemeinte Ratschläge.
Was ich denn an der Islamischen Republik und an Ahmadinedjad so positiv finde, fragt er offensichtlich irritiert, weil er wohl nicht so recht weiß, wie er mich einordnen soll. Ich solle doch am besten gleich zum schiitischen Glauben konvertieren, da hätte ich große Entfaltungsmöglichkeiten.
Das mag ja vielleicht sogar so sein, gleichwohl kann ich der Aufforderung nicht entsprechen. Konvertieren bedeutet von einer Religion zur einer anderen wechseln. Das kann ich nicht, weil ich keiner Religionsgemeinschaft angehöre und demzufolge keinen Religionswechsel vollziehen kann. Bliebe noch die Neuaufnahme als Möglichkeit. Aber warum sollte ich das tun? Ich habe Respekt vor einer anderen Denkart, wenn sie Respekt verdient. Mit religiöser Gläubigkeit hat das nichts zu tun. Gerne will ich auch erklären warum ich Ahmadinedjad ein hohes Maß an Respekt zolle. Es ist seine Unbeugsamkeit gegenüber den perfiden amerikanischen Unterwerfungsforderungen, die mir imponiert. Es gibt auf dieser Erde leider nur wenige Amerika resistente Staatschefs. Und noch etwas kommt hinzu. Ahmadinedjad ist ein Mann des Volkes. Er hat während seiner Amtszeit unendlich viel zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der einfachen Leute getan. Obwohl ich den Iran sehr lange Zeit nicht besucht habe, kann ich das dennoch beurteilen, denn ich kenne Persien aus der Schah-Zeit. Einer Zeit in der die deutschpersische Soraya an der Seite Reza Pahlewis im Golestan-Palast herrschte und beide sich wenig um die armen Leute in ihrem Land kümmerten. Ja es gibt Unzufriedenheit in Teheran unter den Leuten, aber wer sind diese Leute? Es sind die ehemals gebenedeiten Nutznießer des Schah-Regimes und solche die sich bessere Geschäfte vom amerikanischen Einfluss erhoffen.
Der Iran hatte unvorbereitet und ungewollt einen verlustreichen Krieg gegen den Irak führen müssen. Alle Versuche der Amerikaner, ihrem damaligen Spießgesellen Saddam Hussain zum Sieg über den Iran zu verhelfen scheiterten. Der Iran ist aus diesem Kampf eher gestärkt hervorgegangen.
Zur Schah-Zeit war Persien eine herunter gekommene rückständige Öde ohne brauchbare Straßen und ohne ein Minimum an Infrastruktur. Heute ist Persien ein technisch hochentwickeltes Land, in dem alles hergestellt werden kann, was von Nöten ist.
Es sind meine lange zurückliegenden persönlichen Erfahrungen und die allgemeinzugänglichen Einblicke in das heutige iranische Leben, die mich zu  Respekt veranlassen. Nicht irgendwelche ideologischen oder gar religiösen Gesichtspunkte.              

Karl Heinz Hoffmann      
9.2.2011 Nürnberg

 


Karl Heinz Hoffmann
Büro Marktplatz 14
91077 Neunkirchen

Tel 09192  1090
Fax 09192  6530
e-mail karl.heinz.hoffmann.fks-prc@gmx.de

K.H.Hoffmann . Büro Marktpl.14 . 91077 Neunkirchen
An die
Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth
Fürther Str. 112  
90429 Nürnberg

10.02.11

zu AZ.: 403 Js 49084/10  .  STRAFANZEIGE  .  STRAFANTRAG


Hiermit erstatte ich, Karl Heinz Hoffmann, geb. 27.10.1937,  Strafanzeige und stelle Strafantrag
gegen Herrn Staatsanwalt Dr. Hoffmann
wegen Strafvereitelung und Rechtsbeugung

Gründe:

Herr StA Dr. Hoffmann hat ein unter dem AZ 403 Js 49084/10 gegen Herrn Helmut Reister wegen übler Nachrede eingeleitetes Ermittlungsverfahren mit Schreiben vom 29 .12.2010 eingestellt.
Herr Dr. Hoffmann schreibt sinngemäß, der Wahrheitsgehalt der von mir als unwahr angesehenen Äußerungen könne dahin stehen. Sofern die Äußerungen unwahr sein sollten, habe der Beschuldigte Reister nicht um diesen Umstand gewusst. Weiter wörtlich: „Der Beschuldigte (Reister) nennt zahlreiche Fakten, die den Artikel untermauern“.

Es ist schlicht falsch, wenn Herr Reister behauptet, ich selbst hätte Fördermittel als Stiftungsmotiv ins Spiel gebracht. Ich habe auf keinen Fall, niemandem gegenüber behauptet, die Stiftung sei zum Zweck der Fördermittelgewinnung gegründet worden. Es würde überhaupt keinen Sinn ergeben. (vgl. meine Ausführungen dazu in der Strafanzeige). Es geht nicht darum, ob Fördermittel geflossen sind, sondern allein  darum, ob das Motiv der Stiftungsgründung die Erlangung von Fördermitteln war oder nicht.    Ich kann aber auf die Vertiefung dieser Angelegenheit verzichten, weil die Behauptung nur dümmlich und unqualifiziert, aber letztlich für mich gerade noch verkraftbar ist.

Schwerwiegender und nicht hinnehmbar ist die Bezeichnung Neonazi. Diese Bezeichnung  trifft mich zu Unrecht. Das behaupte ich nicht einfach nur, sondern dafür habe ich in der Anzeige gegen Herrn Reister rechtskräftige Gerichtsentscheidungen als Beweismittel genannt. Es wird sich niemals und nirgendwo eine aus meinem Munde oder meiner Feder stammende nationalsozialistische Parole finden lassen. Gegenteilige, die Distanz zur NS-Ideologie belegende Äußerungen sind hingegen zahlreich.   


Herr Dr. Hoffmann schreibt: „Die als falsch bezeichneten Äußerungen zur Verbindung mit dem Oktoberfestattentat sowie die Bezeichnung als „Neonazi“ begründet der Beschuldigte (Reister) anhand von zahlreichen geschichtlichen Umständen. Dass er mit letztgenannter Aussage nicht alleine steht zeigt bereits, dass der Geschädigte in der freien Enzyklopädie Wikipedia im ersten Satz als „Neonazi“ bezeichnet wird.“
Gegen Wikipedia wird in dieser Sache bereits ein Ermittlungsverfahren unter dem AZ.: 108 AR 627/10 bei der StA Bamberg geführt.

Vgl. Anl.1

Wikipedia ist u.a. ein Forum zur Verbreitung von Meinungen für jedermann. Es kann nicht angehen, gerichtlich durch rechtskräftige Urteile gesicherte Sachverhalte durch subjektive Meinungen widerlegen zu wollen. Für einen Juristen, wenn er seine Pflichten ernst nimmt, sollten rechtskräftig gewordene Urteile verbindlich sein. Das zur Entlastung Reisters angeführte Argument, er (Reister) stünde mit seiner Aussage nicht alleine da, bezeichnet genau das Problem. Natürlich steht er im Zusammenhang mit der Verbreitung von Unwahrheiten nicht alleine da. Schon allein deshalb nicht, weil er (Reister) und weitere Berufskollegen jahrelang bemüht waren, das falsche Bild vom Neonazi („Frankens schlimmster ...“/Urheber Reister)  hunderttausendfach zu verbreiten. Da berufen sich Journalisten und Autoren nicht auf authentische von mir selbst stammende Aussagen. Die Journalisten setzen Verleumdungen in die Welt und zitieren sich dann in der Folgezeit gegenseitig.
Warum konnte mir unter Vorhalt meiner eigenen Äußerungen kein nationalsozialistisches Gedankengut vorgeworfen werden? Schließlich habe ich in meinem Leben genug Schriften verfasst und Fernsehinterviews gegeben. Da müsste sich doch irgendetwas finden lassen, wenn ich ein Nationalsozialist wäre. Ich habe keine Vorstrafe im Sinne von §86 oder §86a. Umgekehrt aber wird mir gerichtlich bestätigt, dass nichts darauf hindeutet, dass ich etwa eine nationalsozialistische oder gar antisemitische Gesinnung hätte. Wenn Sie die Urteile nicht finden können, ich verfüge noch darüber. Also bitte machen Sie (plural) sich die Mühe, mir eine nationalsozialistische Gesinnung nachzuweisen. Wenn Sie das nicht können, dann kann das Herr Reister auch nicht und dann muss er für seine unwahren Aussagen gerade stehen und Herr StA Dr. Hoffmann muss das gleichermaßen.      
Herr Dr. Hoffmann erklärt nicht, was er konkret mit „zahlreichen geschichtlichen Umständen“ meint. Hier macht er sich die Sache zu leicht. Wenn auch nur ein einziger geschichtlicher Umstand mit Beweiskraft ins Feld geführt werden könnte, der die gegen mich im Zusammenhang mit dem Oktoberfestattentat seitens der Massenmedien erhobenen und auch von Herrn Reister kolportierten Verdächtigungen rechtfertigen könnte, so möge man ihn mir vorhalten. Mit den „geschichtlichen Umständen“ werden wohl Presseerzeugnisse gemeint sein.  Es kann aber nicht angehen, dass die Justiz rechtskräftige Entscheidungen ihres eigenen Apparates mit wohlfeilen Meinungsäußerungen auszuhebeln versucht.
Herr Dr. Hoffmann schreibt, Herr Reister habe der Veröffentlichung einer Gegendarstellung zugestimmt, ohne hierzu verpflichtet zu sein.
Dazu erkläre ich: Ich habe mit Schreiben vom 20. Oktober 2010 eine Gegendarstellung gefordert und diese Forderung am 4.11.2010 wiederholt, aber keine Antwort darauf erhalten. Eine Gegendarstellung ist auch tatsächlich nicht veröffentlicht worden.
Die Erklärung Dr. Hoffmanns, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung einer Gegendarstellung habe nicht bestanden, verwundert mich sehr. Sollten dem  Juristen Dr. Hoffmann die einfachsten allgemein bekannten Grundsätze des Presserechtes unbekannt sein? Schwer vorstellbar! Die Verpflichtung könnte nur dann entfallen, wenn die Gegendarstellung den  presserechtlichen Vorgaben formal nicht entspricht. Davon kann aber keine Rede sein.

Vgl. Anlagen 2.1 und 2.2: Anschreiben  und Gegendarstellung
Das seinerzeit gegen mich angestrengte Ermittlungsverfahren zum Oktoberfestattentat ist mangels begründbaren Tatverdachts eingestellt worden - und im Übrigen auch mangels Täterermittlung. Welcher „geschichtliche Umstand“ könnte dieses Endergebnis des Ermittlungsverfahrens in Frage stellen? Ich fordere die Justiz hiermit auf, diese „geschichtlichen Umstände“ und ihre Beweiskraft konkret zu benennen und eine sachgerechte Bewertung vorzunehmen. Die Justiz hat zu begründen, warum die Einstellungsverfügung zum Oktoberfestattentat, die im klaren Widerspruch zu sämtlichen Presseerzeugnissen zu diesem Thema steht, inhaltlich falsch sein soll. Genau dies hätte Herr StA Dr. Hoffmann  pflichtgemäß  untersuchen und sachgerecht bewerten müssen. Weil er dies rechtswidrig und vorsätzlich unterließ, hat er die Bestrafung des Straftäters Reister vereitelt. Zur sachgerechten Behandlung meiner Forderung nach staatlicher Rechtshilfe fehlt wohl der politische Wille. Ich werde das nicht so einfach hinnehmen.
Die Strafanzeige gegen Dr. Hoffmann wurde daher zu Recht gestellt. Ich beantrage die Beiziehung der Ermittlungsakte. Außerdem  beantrage ich Akteneinsicht. Auf das öffentliche Interesse wird ausdrücklich hingewiesen.

Gezeichnet

Karl Heinz Hoffmann     

Anlagen


In Anbetracht der Wichtigkeit und dem öffentlichen Interesse behandele ich die Angelegenheit auch als öffentliche Information. Kopien des Vorgangs erhalten:
Gerichtspräsident
Justizministerium Bayern
Innenministerium Bayern
Polizeidirektionen: Westsachsen, Nürnberg, Polizeiinspektion Forchheim
Justizbehörde Bamberg, zugeordnet zu AZ: 108 AR 627/10, Strafanzeige gegen Wikipedia.
Landeskriminalämter
Diverse Internet-Foren,
Ausländische Presseagenturen Redaktionen
Verschiedene freiberufliche Rechtswahrer  
Ärzte

 

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DIE ALTERNATIVE ZUM KOTELETT SPENDERSCHWEIN

Die europäische Bevölkerung wird durchweg mit dem Fleisch von hochgezüchteten in Massentierhaltung vegetierenden Hausschweinen versorgt. Die Mastzeit ist extrem kurz. Kein Schwein erlebt seinen Geburtstag. In der kurzen Lebenszeit der „armen Schweine“ werden vom Tage der Geburt an bis zum Schlachttermin unglaubliche Mengen an Medikamenten in die Tierkörper gepumpt. Das ist leider notwendig, weil die auf engstem Raum zusammengepferchten gestressten Mastschweine sonst krepieren würden.   Was über vollautomatische Verteileranlagen an Futter zugeführt wird ist nicht nur einseitig und unnatür-lich, es ist auch viel zu oft nicht gerade gesundheitsfördernd und leider auch von Fall zu Fall regelrecht gesundheitsschädlich. Weniger für das Tier, vielmehr für den Verbraucher. Der jüngste Dioxin-Fleischskandal unterstreicht diesen Vorwurf, er zeigt  uns aber nur die Spitze des Eisberges. Von den immer wiederkehrenden unappetitlichen Gammelfleisch-Skandalen  ganz zu schweigen.
Die allein vom Deutschen Volke alljährlich verzehrten riesigen Mengen Schweinefleisch lassen sich nun einmal nicht anders als in der Massentierhaltung erzeugen. Dabei können wir die gigantischen Futtermengen schon lange nicht mehr auf heimischem Grund und Boden erzeugen. 80% der Futtermittelrohstoffe müssen importiert werden, nur 20% wachsen auf deutschen Äckern. Hauptbestandteil der im Inland unter Verwendung der Importware zusammengemischten Fertigfuttermittel ist Sojaschrot und Mais. Das so erzeugte Fleisch schmeckt dann auch entsprechend. Es hat kaum einen eigenen Fleischgeschmack. Wenn es genießbar sein soll, dann muss man kräftig würzen. Der Verbraucher kauft das unnatürlich produzierte Schweinefleisch dennoch. Er hat ja keine Mצglichkeit, das aus der Massentierhaltung stammende Konsumfleisch  mit dem Fleisch von natürlich, bäuerlich gehaltenen Schweinen zu vergleichen.
Nun stellt sich die Frage, ob dem Verbraucher wirklich keine Alternative zum üblichen Konsumfleisch bleibt? Die Alternative gibt es, aber sie kann zum Einen nicht den Gesamtbedarf der Bevölkerung decken und zum Anderen kann sie nicht zum gleichen Preis wie das Massenprodukt zu haben sein.
Wenn ich eine Alternative zum billigen, nach EU-Norm gezüchteten und gemästeten modernen Kotelettspender-Schwein ins Spiel bringe, dann weiß ich genau wovon ich rede.
Auf dem Rittergut in Sahlis habe ich im Rahmen der gemeinnützigen Kulturstiftung vor zwei Jahren in ehrenamtlicher Tätigkeit mit den Resten einer vom Aussterben bedrohten alten Hausschweinrasse eine naturnahe Schweinehaltung begründet. Ich züchte dort das vom Balkan stammende Mangalitza-Weideschwein, auch als Wollschwein bekannt. Die Wollschweine sind in der Regel blond oder rothaarig. Auf dem Rittergut wird die seltene Mangalitza-Unterrasse der Schwalbenbauchschweine gehalten. So genannt wegen der schwarzen Decke, der weißen Kehle und dem ebenfalls weißen Bauch. In allen Hausschweinrassen fließt ein gewisser Anteil Wildschweinblut. Wie stark das sus silvestris in unsere Schwalbenbauchschweine eingekreuzt wurde, lassen uns die lustig, nach Wildschweinart gestreiften Ferkel erkennen.               
Die Zucht habe ich mit einem Eber und 5 Jungsauen begonnen. Später konnte ich noch einen blutsfremden Eber dazu erwerben. Inzwischen grunzen auf dem Gut 100 glückliche Schweine in geräumigen Gewölbestallungen mit Auslaufhöfen. Die völlige Freilandhaltung ist mittelfristig vorgesehen.  
Die Schweine auf dem Rittergut sind kerngesund. Dabei haben sie bis zu heutigen Tag noch kein einziges  Medikament verabreicht bekommen. In der Massentierhaltung wäre das unmöglich.
Meine Schweine leben in Gruppen. Der Eber erbringt seine Leistung im Natursprung, wann immer es ihm beliebt. Er bleibt bei den Sauen und respektiert die neugeborenen Ferkel. Eine unserer Sauen bekam ihren Nachwuchs am 24. Dezember bei grimmiger Kälte im offenen Stall. Sie hat ohne unsere Hilfe alle durchgebracht. Es ist das Wildschweinblut, das die schwarzen Wollschweine so robust macht.  Das vor dem Krieg in Ungarn noch als Hauptrasse gehaltene, inzwischen aber dort weitgehend verschwundene Mangalitza-Schwein ist ein ausgesprochenes Fettschwein. Es kann allein von Grünfutter fett werden. Die Bewegung im Auslaufgehege und die Methode der Futterverabreichung wirken aber dem allzu starken Fettansatz entgegen. Gefüttert wird im Sommer nur, was auf dem eigenen biologisch sauberen Boden wהchst. Vornehmlich Brennnesseln. Im Herbst werden Kastanien und Äpfel zugefüttert und im Winter erhalten die Schweine zu Stroh und Heu noch bestes Weißbrot.
Während ein EU-Schwein schon nach der kurzen Mastzeit von weniger als einem Jahr geschlachtet wird, brauchen unsere Schwalbenbauchschweine 16 bis 18 Monate um ihre volle Größe zu erreichen. Nicht zuletzt ist die hohe Qualität des Wollschweinfleisches neben der natürlichen Fütterung auch durch das langsame Wachstum bedingt.
Das auf dem Rittergut in Sahlis erzeugte Schweinefleisch ist nicht einfach nur ein Nahrungsmittel, es ist ein Genussmittel. Es hat einen unvergleichlichen Eigengeschmack. Und natürlich hat es auch seinen Preis. Es war eben schon immer etwas teurer, einen guten Geschmack zu haben.
Mit den Preisen der aus Massentierhaltung stammenden Fleischprodukten  können wir nicht konkurrieren, aber in Punkto Qualität ist unser Wollschweinfleisch auf jeden Fall überlegen.       
Also! Noch nie echt Schwein gehabt? Dann fragen Sie mich einfach. Ich erkläre Ihnen alles.

Karl Heinz Hoffmann   

Rittergut Sahlis 5.2.2011

 

2010



BESCHWERDE GEGEN EINSTELLUNG

Karl Heinz Hoffmann
Marktplatz 14
91077 Neunkirchen

Tel. 09192  1090
Fax 09192  6530
e-mail karl.heinz.hoffmann.fks-prc@gmx.de

K.H.Hoffmann, Marktpl. 14, 91077 Neunkirchen

Generalstaatsanwaltschaft Thüringen
Rathenaustraße 13
07745 Jena
vorab per Fax 03641  30 74 44

02.12.2010


302 Js 35191/10 Ermittlungsverfahren gegen Richterin am Amtsgericht Krollmann
wegen Verfolgung Unschuldiger



Hiermit lege ich, Karl Heinz Hoffmann fristgemäß das Rechtsmittel der Beschwerde gegen die Verfügung vom 12.11.2010 ein.

Gründe:
Das Ermittlungsverfahren gegen Richterin Krollmann wurde mit Verfügung vom 12.11.2010 gemäß §152 Abs. 2 eingestellt.
Zur Begründung wird angeführt: Gemäß § 152 Abs. 2 ist ein Ermittlungsverfahren wegen verfolgbarer Straftaten nur dann einzuleiten, wenn hierfür zureichende Anhaltspunkte vorliegen. Bloße Vermutungen rechtfertigen es nicht, jemanden eine Tat zur Last zu legen.
Sieh an! Sie an! Wie recht Sie doch haben. Genau das meinte ich ja, als ich die Richterin Krollmann wegen § 344 StGB anzeigte. Die Richterin Krollmann hat gegen eben jene Grundsätze verstoßen, die jetzt zu ihrer Verteidigung herhalten sollen. Sie hat auf bloße Vermutungen hin gegen mich ein Verfahren wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion eingeleitet und einen Hausdurchsuchungsbeschluss ausgestellt, obwohl dafür keine zureichenden Anhaltspunkte vorlagen. Ein von fremden, mir nicht bekannten Personen geführtes und abgehörtes Telefongespräch mag bei sehr großzügiger Auslegung vielleicht gerade noch ein Anhaltspunkt sein, aber nie und nimmer ein „ausreichender“ Anhaltspunkt. Um die Einleitung eines förmlichen Ermittlungsverfahrens im Verbund mit massiven Eingriffen in die Unverletzlichkeit der Wohnung, mit allen vorhersehbaren schädlichen Folgen für den Betroffenen rechtlich korrekt begründen zu können, muss der zugrunde liegende Anhaltspunkt  wenigstens „ausreichende“ beweiskräftige Substanz aufweisen.
Das war im hier vorliegenden Sachzusammenhang nicht der Fall.
Wenn Sie das anders sehen, dann sollten Sie es erläutern.  Weil die Richterin Krollmann wusste, dass sie mit dem besagten Telefongespräch allein nichts „Ausreichendes“ in der Hand hatte,  hat sie den „nicht ausreichenden“ Anhaltspunkt im Durchsuchungsbeschluss vom 28. September 2010 in rechtswidriger Weise  mit unhaltbaren Verdächtigungen angereichert und damit versucht, der Sache eine Bedeutung zu verschaffen, die sie ohne diese Beweismittelverfälschung nicht hatte.
Sie hat das nicht Ausreichende mit falschen Anschuldigungen „ausreichend“ gemacht. Das ist mein Vorwurf. Die Richterin Krollmann hat mich verdächtigt, in den 1980-iger Jahren im Zusammenhang mit Attentatsplänen gestanden zu haben.
Vorwürfe solcher Art sind keine Kleinigkeit.
Die Richterin Krollmann hat sich dafür zu verantworten. Dass mir die Justiz in dieser Angelegenheit die Rechtshilfe verweigern will, habe ich erwartet. Mir ist klar, was es bedeutet, gegen ein Mitglied des Gerichtsapparates mit einer Strafanzeige vorzugehen. Mir ist auch klar, was es für die Richterin Krollmann bedeutet, wenn sie angeklagt werden muss. Ebenso klar ist mir natürlich auch, dass die Richterin Krollmann nicht allein schuldig ist. Erstens hat sie auf Antrag entschieden und zweitens wird ihr in Anbetracht des erheblichen Polizeikräfteaufwands wohl auch eine höhere juristische Instanz über die Schulter geschaut haben. Mit anderen Worten, es gibt weitere Personen, denen ich rechtswidriges Verhalten vorzuwerfen habe.
Ich werde die Angelegenheit nicht so ohne weiteres auf sich beruhen lassen. Der Beschwerdeweg wird sich wohl zwangsläufig nach oben hin fortsetzen. Die an die Öffentlichkeit gelangte Verfolgung hat mich nicht nur wirtschaftlich schwer geschädigt, sondern auch krank gemacht. Es gibt für mich keinen Grund in der Sache nachzulassen. Ich fordere Sie auf, die Strafanzeige gegen Richterin Krollmann  in rechtsstaatlich korrekter Weise zu bearbeiten. Die Gesetze gelten nicht nur für den Bürger, sondern auch, ja in besonderem Maß für die Funktionsträger der Justiz.      


Gezeichnet
Karl Heinz Hoffmann  


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